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Antisemitische Vorfälle in Deutschland weiter auf Rekordniveau

Antisemitismus gehört für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland weiterhin zum Alltag. Aktuelle Zahlen zeigen: Eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Der Bundesverband RIAS (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus) hat für das Jahr 2025 insgesamt 8.725 antisemitische Vorfälle in Deutschland dokumentiert. Damit bleibt die Zahl nahezu unverändert zum Vorjahr (2024: 8.713 Fälle) und liegt weiterhin deutlich über dem Niveau vor dem 7. Oktober 2023, als durchschnittlich rund 2.500 Vorfälle pro Jahr erfasst wurden. Rechnerisch entspricht das knapp 24 Vorfällen pro Tag.

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Antisemitische Vorfälle ereigneten sich laut des Jahresberichts in zahlreichen Lebensbereichen – von Schulen und Arbeitsplätzen bis hin zu Freizeitorten und dem öffentlichen Raum. RIAS registrierte 4 Vorfälle extremer Gewalt, 178 Angriffe und 257 Bedrohungen. Besonders auffällig: 68 Prozent aller Fälle standen im Zusammenhang mit israelbezogenem Antisemitismus. Zudem wurden 1.744 Versammlungen mit antisemitischen Vorkommnissen dokumentiert – etwa 34 pro Woche. Im Internet stieg die Zahl der dokumentierten Vorfälle von 1.996 auf 2.314. Gleichzeitig erreichte antisemitische Gewalt mit rechtsextremem Hintergrund mit 807 Fällen einen Höchststand.

>>> Der komplette RIAS-Jahresbericht (PDF)

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QuelleRIAS

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