Bis zu zwölf Tonnen Kleidung werden in Berlin wöchentlich für Obdachlose gespendet. Doch bei der Stadtmission wird der Lagerraum knapp.
Im „Textilhafen“ der Berliner Stadtmission sortieren Ehrenamtliche wöchentlich bis zu zwölf Tonnen gespendete Kleidungsstücke. Gerade im Winter ist dort viel zu tun, heißt es in einer Pressemitteilung. Einige der Kleidungsstücke ließen sich nicht direkt an Bedürftige verteilen und müssen deshalb für längere Zeit in Hallen eingelagert werden. Die bestehende Lagermöglichkeit von 400 Quadratmetern reicht jedoch nicht aus, so die Stadtmission.
Eine Self-Storage-Spende von 100 Quadratmetern eines Unternehmens überbrückt diese Schwierigkeit bis Anfang Februar, heißt es. Eine langfristige Lösung gebe es jedoch bislang nicht. Täglich kämen bis zu 180 Menschen, die Kleidung benötigen. Um diese Arbeit fortzuführen, sei die Stadtmission auf ganzjährige, kostenfreie Lagerflächen angewiesen.
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