Ein Mann legte am Samstag Feuer in der Kirche St. Martin in Garmisch-Partenkirchen. Zeugen löschten den Brand und überwältigten den mutmaßlichen Täter.
Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, hatte am Samstagnachmittag laut Polizei an mehreren Altären der katholischen Kirche St. Martin Feuer gelegt. Zwei Kirchenbesucher – ein 50-jähriger Mann und sein 19-jähriger Sohn – alarmierten die Feuerwehr, löschten den Brand und hielten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf einen hohen vierstelligen Betrag.
Weil es Hinweise auf psychische Auffälligkeiten des mutmaßlichen Brandstifters gebe, sei dieser auf richterliche Anordnung in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht worden, erklärte ein Polizeisprecher am Montag auf Anfrage des Evangelischen Pressediensts (epd). Die Staatsanwaltschaft München II ermittle nun wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung.

Okay, es gibt heute eine andere Medienwelt und man erfährt schon mehr. Aber an so viel Vandalismus, jetzt nicht nur in Kirchen, kann ich mich nicht erinnern. In Paderborn war damals die Welt in Ordnung…
Wer hätte vor ca. 30 Jahren gedacht, dass so etwas einmal passieren könnte? Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, in den 90ern mal etwas von Vandalismus in Kirchen gelesen zu haben. Traurig.
Ich mich schon. Es gab immer psychisch kranke Menschen, die eben auch immer mal wieder was angestellt haben. Und an Grafitis an Kirchen oder an Uringestank aussen kann ich mich durchaus erinnern. Auch mal an einen Einbruch mit Vandalismus. Und ich komme eher aus einer gutbürgerlichen Kleinstadt.
Ich denke nur, dass die Medienwelt heute eine andere ist als wie vor 30 oder mehr Jahren.
Heute hänge ich am Handy und bekomme Nachrichten im Minutentakt, damals las ich Montags den SPIEGEL und ab und an eine Tageszeitung .
Man erfährt so etwas heute einfach eher. So einen Vorfall in Bayern hätte ich damals nicht erfahren.