Ab Januar 2026 bietet die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt. Zehn Gemeindebünde kooperieren.
Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) richtet ab dem 1. Januar 2026 eine zentrale Anlaufstelle für Menschen ein, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Das hat die VEF nach ihrer Mitgliederversammlung in Burbach mitgeteilt. Ziel sei es, Betroffenen Gehör zu verschaffen und niederschwellig Gehör zu schenken und Hilfe zu bieten.
Neun Mitgliedskirchen, die noch keine eigene Ablaufstelle haben, unterzeichneten eine Vereinbarung mit dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), der seit 2017 eine eigene Anlaufstelle betreibt. Zu den beteiligten Kirchen gehören unter anderem die Anskar-Kirche, die Apostolische Gemeinschaft, die Heilsarmee und der Mülheimer Verband. Sie wollen künftig gemeinsam Verfahren zur Aufarbeitung begleiten.
Betroffene können sich per E-Mail an die Anlaufstelle wenden. Die Meldungen werden von unabhängigen Verfahrensbegleiterinnen und -begleitern bearbeitet, die nicht aus der betroffenen Kirche stammen, heißt es. „Mit der VEF-Anlaufstelle haben wir jetzt eine Adresse auch für die kleineren Gemeindebünde, um Betroffene zu hören und ihnen angemessenen Raum zu geben“, sagte VEF-Präsident Marc Brenner. „Wir bleiben an dem Thema dran.“

Gut, dass sie es jetzt machen.
Erschreckend spät, wenn man bedenkt, seit wie vielen Jahrzehnten über diese Verbrechen in Kirchen berichtet wird.
Von EKD und kath. Kirche hört man ja auch kaum noch was diesbezüglich, weil heute andere Themen wichtiger erscheinen. Wird Ihnen recht sein, muss man nichts wirklich ändern.
Die Spitze der Spitze des Eisbergs scheint verhallt