Eine neue Studie zeigt: 71 Prozent der Deutschen würden die Kirche vermissen. Doch viele fordern Veränderungen – besonders bei der Finanzierung.
Laut einer Online-Umfrage würden 71 Prozent der Deutschen die Kirchen vermissen – trotz tausender Kirchenaustritte und Missbrauchsskandale. Besonders als Orte der Stille und Besinnung spielen sie für viele weiterhin eine wichtige Rolle. Regionale Unterschiede fallen laut Studie kaum ins Gewicht. Am stärksten schätzen die Befragten die Kirchengebäude selbst: Rund ein Drittel würde einen Ort der Ruhe ohne kirchliche Präsenz vermissen.
Klassische Angebote wie Seelsorge, Gottesdienste oder Glaubensvermittlung erreichen dagegen nur noch wenige Menschen. Deutlicher zeigt sich ein Generationenunterschied bei Feiertagen: Während 44 Prozent der Jüngeren christliche Feiertage durch neutrale ersetzen würden, lehnen 84 Prozent der älteren Bevölkerung dies ab. Gefragt nach künftigen Schwerpunkten kirchlicher Arbeit, wünschen sich viele mehr Einsatz im sozialen und karitativen Bereich. Knapp ein Drittel sieht hier die wichtigste Aufgabe. Auch Bildung spielt für viele eine wichtige Rolle: 22 Prozent wünschen sich Investitionen in Schulen, Kitas und Erwachsenenbildung.
Kontrovers beurteilen die Deutschen die sogenannten Staatsleistungen. Knapp die Hälfte spricht sich gegen weitere Zahlungen aus, die seit Jahrzehnten unverändert bestehen und 2024 über 600 Millionen Euro betrugen. Ein Drittel hält die Finanzierung weiterhin für gerechtfertigt.
Für die Studie hat das Institut Toluna im November 2025 im Auftrag der Managementberatung Horváth 1.000 Bundesbürger online befragt.

Gott ist liebevoller als beste Eltern
„Laut einer Online-Umfrage würden 71 Prozent der Deutschen die Kirchen vermissen – trotz tausender Kirchenaustritte und Missbrauchsskandale. Besonders als Orte der Stille und Besinnung spielen sie für viele weiterhin eine wichtige Rolle. Am stärksten schätzen die Befragten Kirchen. Rund ein Drittel würde diese Orte der Ruhe vermissen. Klassische Angebote wie Seelsorge, Gottesdienste oder Glaubensvermittlung marginalisieren. Nur die höchstens 5% der Mitglieder großer Kirchen- vermutlich mit Fernsehgottedienst-Seher- sind manchmal superfromm.. Nur 0,5% der Deutschen glauben in Freikirchen. Etwa die Hälfte unserer Bürger(innen) sind Kirchenmitglieder. Dies ist so auch kein tragendes Argument. In früheren Zeiten waren Kirchen voller, aber in Hitlers bösem Reich wurden die Theologen entlassen, die Hitler ihre Treue als Bekenntnispfarrer verweigerten und sie mussten Dienstsiegel/Kirchenschlüssel Gerichtsvollziehern aushändigen, und/oder kamen ins KZ Heute sind mit Ferngottesdienst-Seher(innen) bis 5% in großen Kirchen, wie in Israel als Juden, ihren Glauben exemplarisch leben. Jesus eröffnete eine sehr revolutionäre Perspektive auf einen Gott sehr großer Liebe: Mit den gleichnishaften Geschichten vom Verlorenen Sohn, Verlorenen Schaf, Barmherzigen Samariter (für Juden damals ungläubig) und. verdichtete ebenso die Sichtweise bereits der Hebräischen Bibel mehr auf den väterlich und mütterlichen Gott, der besser als alle Eltern ist. Oder neben der Ernsthaftigkeit der 10 wichtigsten Gebote, Gott und die Mitmenschen zu lieben, vor allem gerecht, friedensbewegt und auch geistlich arm zu sein. Geistlich arm aber will keine Selbstüberhöhung. Arme und reuige Sünder hinter Tempelsäulen lobte er. Gläubige sollen am ersten nach Gottes Reich streben und mehr tun als es die vielen religiöse Gesetze fordern: Also zwei statt eine Meile mitgehen und mit Feinden versöhnen. So auch nicht zu richten oder voreilig kritisieren und daher zuerst immer eigene Balken im Auge entfernen. Jesus will wiederkommen als sanfter Friedensfürst und Erlöser, nicht Richter. Da grüßen abgeschaffte Schwerter und geächtete Kriege hier alttestamentarischer Ideale. Der Heilige Geist will uns helfen das Gute zu finden und es gern zu leben. Gott und den Nächsten zu lieben ist Zusammenfassung allen Glaubens. Nicht
selten haben manche (man mag dies als übergriffig kritisieren), Christentum als reformiertes Judentum gesehen: Juden sind „ältere Geschwister“ !
Preußentalar mit Bartschutz (Beffchen), in welchem Jahrhundert lebt denn die Ev. Kirche?
Die Liturgie erinnert mich an das Abfragen in der Schule und wer will sich beherrschen lassen?
Nicht jeder, der ein geistliches Amt ausübt, ist von Jesus Christus berufen.
Manch einer wollte Medizin, Jura usw. studieren und hat keinen Studienplatz bekommen und dann Theologie studiert.
Bei anderen war das Motiv, dass man als Pfarrer ja nicht einer Aufsicht und den Anforderungen wie in einem Wirtschaftsunternehmen unterliegt…
Andere wollten ein sicheres Einkommen und nichts für ihre Altersvorsorge einzahlen.
Wie viele Pfarrer glauben überhaupt an die wesentlichen Aussagen der Bibel?
Es ist eben sehr bequem, den Glauben nur ein bisschen zu verwalten. Aber laue Christen wird Jesus aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3,14-22).
Haben Sie sich schon mal über Mobbing in der Kirche informiert?
Mein Freund Roman Herzog sagte in seiner Rede 1998 in der Frankfurter Paulskirche:
„Was ich vom kirchlichen Engagement erwarte – und zwar nicht nur als Person, sondern dezidiert von meinem Amt her – ist, um es vorsichtig zu sagen, die Konfrontation der Menschen mit einer Vertikalen, mit einer ganz anderen Perspektive. Zu vieles, was Staat und Gesellschaft heute beschäftigt, macht den Eindruck es gehe um Allerletztes und Allerwichtigstes. Die Kirche sollte daran erinnern, dass viele unserer Debatten – sich im besten Fall – um Vorletztes drehen. Das scheint mir die Aufgabe der Kirche zu sein, die heute am notwendigsten ist.“
Die Kirche soll also den Menschen mit der Vertikalen konfrontieren, der Perspektive Gottes.
Gandhi sagte einmal: „Wenn es keine Christen gäbe, wäre ich selbst einer geworden.“
Ich bin Mitglied der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin. Meine Devise ist auftreten und nicht austreten.
Die Bibel fordert uns zur Ermahnung auf (1. Thessalonicher 5,11)
Das habe ich auch in drei Gerichtsverfahren vor dem Kirchlichen Verwaltungsgericht, dem Gemeinsames Verwaltungsgericht der Union Evangelischer Kirchen in der EKD, erfolgreich bewiesen. Es ist ein Vorteil, wenn man auch Jura studiert hat und keinen Rechtsanwalt benötigt hat.
Gott ist gewaltlos und herrscht nur mit LIEBE
Ich glaube keinesfalls, dass Gott oder Jesus Christus einen Menschen aus seinem Mund ausspucken wird, auch wenn es so in der Bibel steht. Denn Gott ist nicht weniger gut wie all jenes, was er bei uns einfordert (uns dem wenigstens anzunähern): Den Nächsten zu lieben, auch sich mit unseren Feinden zu versöhnen und 70×7 mal zu vergeben, also niemand gegenüber endgültig den Stab zu brechen. Dies tut Gott niemals. Jesus ist daher zwischen seinem Tod am Kreuze und seiner Auferstehung (bildlich gesprochen) in das Reich der Toten gegangen, um ihnen zu predigen und hatte hier auch die Schlüssel zur Hölle und des Todes dabei, um aufzuschließen. Die Kirche Jesu Christi, die so quer durch alle Kirchen und Konfessionen geht, verfügt über keine gottgleichen vollkommenen Menschen, sondern nur um unverdient begnadigte Kreaturen. Weil Jesus Christus am Kreuz die Sünde der ganzen Welt, als unsere Schuld an den Stamm des Kreuzes nagelte (und damit durchstrich). Liebe, zumal jene vollkommene Gottes, ist immerzu nur unverdienbar und wir haben sie nicht verdient. Daher bin ich gnädig mit meinen Mitmenschen, auch mit den Berufschristen, weil keiner von uns wirklich Gedanken lesen kann. Niemand kann ohne Glauben und damit einer großen Hoffnung auf Gott Seelsorger sein und dann an auch an jedem Sonntag zu predigen. Vielleicht gibt es wirklich Menschen, die nur zufällig Boten der guten Botschaft der Liebe Gottes sind. Aber grundsätzlich wäre dies so, als gebe es blinde Busfahren(innen), die sich mit einer Reisegesellschaft auf den Weg machen und den Weg nicht vor Augen haben. Ich denke nicht, dass eine sozial denkende und sprechende Kircheninstitution, wenn es um die großen Fragen dieser Welt geht, das Vorletzte nicht vom Letzten trennen könnten. Jesu Bergpredigt ist ethisch-moralisch ein guter Wegweiser, dass hier das Reich Gottes bereits in unserer Seele lebt und Anteil hat an der Liebe Gottes. Gott ist unendliche Liebe. Denn ein gekreuzigter Gott ist keiner, der als Mittel ein unendliches Universum zu regieren die Hilfe der Gewalt brauchte. Die Bäffchen der Pfarrer beschreiben nicht die Nichternsthaftigkeit oder gar einen Muff aus tausend Jahren unter den Talaren. Es ist eher die alltägliche unchristliche Weise des Lebens, die manche als Ansichten oder Welterklärung noch für die oberste Direktive des Lebens halten. Etwa das heute noch Christinnen und Christen in Menschen mit anderer Sexuellen Orientierung die Sünde erkennen wollen. Jeder Mensch wird von Gott so geliebt, als sei er der Einzige auf dieser Welt. Für jeden Einzelnen ist Jesus ebenso an das Kreuz gegangen. Sodann ist die Ethik und auch jede gute Tat, mit der wir den Willen Gottes erfüllen, nur mein Dank an den Himmel, dass niemand auf Erden verloren gehen kann. Die Hölle hat mit dem Tod und Auferstehung Jesu endgültig ihre Insolvenz beantragt. Am Ende wird alles gut, deshalb sollten wir Christen versuchen, mit hiesigen Möglichkeiten, nur aus Dankbarkeit, auch soziale Menschen zu sein. Was aber niemals bedeutet, dass nicht Mitmenschen ohne Glauben, wie alle anderen Zeitgenossen, gute Menschen wären. Das Geheimnis der Nächstenliebe ist, dass wenn jeder sich geliebt fühlte, es alle glücklich machte. Dann wäre dieser schöne Planet geradezu ein Paradies. Aber wir alle wissen, dass das Paradies kommt.