Landesjugendpfarrer Tobias Fritsche spricht Klartext: Warum Konfi-Arbeit mehr Wertschätzung braucht, wie Jugendkirchen echte Gemeinde sein können – und warum Kirche mutiger werden muss, wenn sie morgen noch relevant sein will.
Tobias,wie bist du kirchlich sozialisiert worden?
(lacht) Ich komme aus einem Pfarrhaus. Bei uns wurde nach dem alten Prinzip gelebt: Bezahle einen, bekomme fünf. Die ganze Familie war in die Gemeindearbeit eingespannt. Ich habe ganz verschiedene Frömmigkeitsstile gelebt: Charismatisch, EC, CVJM. Und doch gehörte ich immer zur Landeskirche. Mein Papa hat im Blick auf die Kirche den Satz geprägt: Auch wenn meine Mutter mal alle Zähne verliert, ist sie immer noch meine Mutter. Das trage ich in mir. Diese Freude an Vielfalt und Weite hat mich geprägt.
Der Konfirmandenunterricht war für dich …?
… schwierig. Wir waren zu der Zeit auf dem Dorf. Da saßen vier Mitkonfirmanden und ich bei meinem Vater. Noch schwieriger war der Kindergottesdienst bei meiner Mutter. Die hat mich mehrmals rausgeschmissen. Das war nicht immer vergnügungssteuerpflichtig, aber ich habe keinen Schaden genommen. (lacht) Aus der kleinen Konfigruppe ist übrigens ein richtig großer Jugendkreis erwachsen. Dieser wurde dann meine geistliche Heimat.
„Jugendliche müssen in unserer Kirche in ihrer Form und ihrem Stil sagen können, was an Glauben und Zweifeln in ihnen ist.“
Konfirmand Tobias Fritsche stand mit Überzeugung sonntags um halb zehn auf, schmetterte alte Choräle zu Orgelklängen …
(vehement) Überhaupt nicht! Ich habe schon immer mit dem klassischen Gottesdienst gefremdelt. Trotzdem war es meinem Vater wichtig, dass wir daran teilnehmen. Ich habe aber schnell herausgefunden, dass die Gottesdienste Spaß machen, wenn ich darin etwas übernehme. Ich habe angefangen, in einer Band mitzuspielen. Als mir mein Vater in Aussicht stellte, ein Keyboard zu finanzieren, habe ich sogar eine kirchenmusikalische Ausbildung gemacht. Inzwischen weiß ich auch die stabile liturgische Form zu schätzen.
Warum bist du geblieben? Wie sah dein Weg aus in die kirchliche Jugend– arbeit?
Entscheidend war für mich, dass ich meinen Glauben ausdrücken konnte, so wie er mir über die Lippen kommt. Meine Heimat war die christliche Musikszene. Es gab damals noch wenig deutschsprachigen Hip-Hop. Es gab die Bands Beatbetrieb und NormalGeneration. Und wir waren mit der Band BAFF am Start. Wir haben angefangen, nach Worten zu suchen. Dieses Gefühl, wenn es dir gelingt, deinen Glauben in Worte zu fassen, in die Sprache, die du sprichst, das war für mich der entscheidende Move als Jugendlicher. Mit dieser Form von Inkulturation der Kirche steht und fällt eigentlich alles. Jugendliche müssen in unserer Kirche in ihrer Form und ihrem Stil sagen können, was an Glauben und Zweifeln in ihnen ist.
„Konzepte sind vergänglich. Es gibt Konzepte, die funktionieren in einem Kontext sehr gut, in einem anderen floppen sie.“
Wie bleiben Jugendliche in der Kirche? Durch Konzepte? Themen? Beziehung?
Nummer 1 ist Beziehung. Platz 2 belegen die Themen. Konzepte sind vergänglich. Es gibt Konzepte, die funktionieren in einem Kontext sehr gut, in einem anderen floppen sie. Auch Jugendkirchen sind hier nicht der Weisheit letzter Schluss, aber sie bieten einen ausgezeichneten Rahmen, um sehr viel umzusetzen …
Das war jetzt der Werbeblock. Man spürt deine Leidenschaft für diese Art von Kirche … (lachen) Gemeinschaft ist die zentrale Tragfläche für gelingende Glaubenserfahrungen bei jungen Menschen. Dazu muss dann die Möglichkeit kommen mitzumachen, selbstwirksam zu sein. Es ist wichtig, Jugendliche schnell in Verantwortung zu bringen.
Der Anteil an einem evangelischen Altersjahrgang, der sich konfirmieren ließ, lag zwischen 2008 und 2021 jeweils zwischen 80 und 90 Prozent. Nutzen wir diesen Schatz als Kirche? Wird der Konfirmandenarbeit der Wert beigemessen, den sie verdient?
(sehr spontan) Nein! Ganz klar: Nein! Ich habe kürzlich in der bayerischen Synode den Vorschlag gemacht, 1/3 aller kirchlichen Mittel für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszugeben. Durch die jüngste Kirchenmitgliedschaftsunhtersuchung (KMU VI) wissen wir, dass Familie als Sozialisationsinstanz in der Kirche rückläufig ist. Konfirmandenunterricht und Jugendarbeit sind die entscheidenden Anschlussfelder für den Glauben. In die Konfirmandenarbeiten unserer Kirche muss mindestens so viel Arbeit reinfließen wie in den Gottesdienst am Sonntagmorgen. Um der Zukunft der Kirche willen müssten hier dringend Prioritäten verschoben werden.
„Jugendarbeit darf nicht so ein bisschen nebenbei passieren.“
Was hältst du da für grundlegend geboten?
(leidenschaftlich) Jugendarbeit darf nicht so ein bisschen nebenbei passieren. Wir vergeigen unsere Zukunft, wenn der Pfarrer in der Woche nur zwei Stunden investiert und ein paar Zettel austeilt. Konfirmandenarbeit braucht heute Teilhabe auf Augenhöhe. Das klassische Unterrichtsformat ist tot. Es braucht starke Gemeinschaftserfahrungen, Kreatives … in der Gruppe, am Wochenende, auf Freizeiten. Und das funktioniert nicht so nebenbei. Es braucht hierzu Pfarrerinnen und Pfarrer, die darin ihren Schwerpunkt haben und dafür dann an anderer Stelle weniger machen.
Wenn die Stimme der Evangelischen Jugend in den Medien erklingt, unterscheidet sie sich kaum von denen der Parteien. Was ist für dich Kern- und Markengeschäft Evangelischer Jugendarbeit?
Die evangelische Jugend Bayern hat für sich das Motto ausgerufen, dass sie „fromm und politisch“ sind. Auf Landesebene hat sie tatsächlich einen starken politischen Drive. Das ist verständlich und wird auch von den Medien stark aufgegriffen. Wenn sich die evangelische Jugend zum Glauben junger Menschen äußert, findet das dagegen in der Presse kaum Resonanz. Meine Sichtweise ist: Ethisch oder politisch zu agieren und einen begründeten Glauben zu haben, sollte sich eigentlich nicht mehr widersprechen.
Welche Chancen bieten deiner Überzeugung nach Kooperationsräume, die mehr und mehr entstehen?
Die Räume bieten die große Chance, vielfältiger zu arbeiten. Es muss eben nicht nur den klassischen Gottesdienst sonntags um zehn Uhr geben. Sie könnten Gemeinden entstressen, weil sie nicht alles abdecken müssen, weil sie Schwerpunkte setzen dürfen. Wer Energie hat, mit Jugendlichen etwas zu machen, der sollte dreimal so viel Zeit dafür investieren dürfen als bisher. Und jemand, der daran kein Spaß hat, darf es bleiben lassen und seine Begabungen an einer anderen Tätigkeit ausspielen.
Du bist Autor der Lektüre „Jugendkirche als Gemeinde“, hast zu diesem Thema promoviert. Welche zentrale Erkenntnis hast du dabei gewonnen?
Ich habe erstens gefragt und geforscht: Wie stellen sich junge Menschen, die Kirche gut finden, eigentlich Kirche vor? Und was macht Kirche für junge Menschen attraktiv? Und zweites habe ich versucht, den Gemeindebegriff zu klären. Dabei stellte sich heraus: Junge Menschen leben in der Jugendkirche ganz Gemeinde, sehen sich aber nicht als Gemeinde. Sie verbinden Gemeinde nur mit dem ortskirchlichen System. Unser Landeskirchensystem setzt noch zu sehr auf das territoriale Prinzip. Es wird nicht ernst gemacht mit echten Profilgemeinden, sodass Jugendliche auch sagen können und dürfen: Die Jugendkirche ist meine Gemeinde, auch wenn ich da nicht wohne.
Hand aufs Herz: Schneiden wir mit dieser Art Gemeindeform nicht den „normalen Gemeinden“ die Zukunft ab? Ich spitze es noch etwas zu: Bräuchte es in einer Zeit des Individualismus, der Vereinzelung, des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens nicht gerade EINE starke, GEMEINSAME Kirche?
Das ist ein guter Einwand. Doch wenn wir ehrlich sind, merken wir, dass die Mehrgenerationsgemeinden auch Zielgruppengemeinden für das Alter 50 und 60 plus sind. Wenn es eine funktionierende Mehrgenerationsgemeinde ist, dann würde ich das unbedingt fördern. Jugendkirchen verdienen kein Alleinstellungsmerkmal, aber wir sollten vor allem in den städtischen Kontexten genauer hinschauen und mehr Vielfalt wagen. Kirche darf hier nicht die Augen vor der Ausdifferenzierung verschließen. Das passiert unabhängig davon, ob uns dies gefällt oder nicht. Eine Beobachtung, die ich in der Jugendkirche gemacht habe, ist die, dass die Jugendlichen selbst die Feststellung gemacht haben: Hey, wir sind hier so lange unter uns, wir könnten doch mal ein Projekt mit Senioren machen.
„Die Zeit ist reif dafür, dass wir Jugendkirchen als Teil der normalen Gemeindelandschaft ansehen.„
Was ist die Chance, das Ziel einer Jugendkirche?
Jugendkirche bietet einen Raum, der sehr viel ermöglicht, der „warm“ ist, der ein hohes Teilhabeangebot in der Musik, beim Theater, beim Predigen, in der Technik, im Catering … anbietet. Jugendkirche ist ein Entfaltungsraum für Mädchen und Jungen, in dem sie in ihrer Sprache und Kultur mit dem christlichen Glauben in Berührung kommen, sich damit auseinandersetzen und sich massiv einbringen können.
Warum brichst du eine Lanze für die Jugendkirche? Was überzeugt dich von diesem Konzept?
Das Geld wird in den Landeskirchen knapper. In den 2000ern hat man einige dieser Kirchen gestartet als Add-on. Jetzt kommen wir in die Lage, wo wir uns diese Add-on’s nicht mehr leisten können. Jetzt gilt es meiner Überzeugung nach, das Gesamtsystem anzuschauen. Die Zeit ist reif dafür, dass wir Jugendkirchen als Teil der normalen Gemeindelandschaft ansehen. Die müssen eingebunden werden in das normale Miteinander von Kirchengemeinden. Wir dürfen durch die Krise der Finanzen nicht zurückkehren in das klassische parochiale System und die exotisch scheinenden Varianten zurückschneiden.
Damit machst du dir jetzt aber keine Freunde …
Richtig! Dafür bin ich ja auch Landesjugendpfarrer, Träumer, Visionär, Lobbyist der Jugendlichen. (lacht) Wenn jetzt fünf Gemeinden fusionieren, stehen dementsprechend viele Gebäude zur Verfügung. Dann wäre es doch klug, das Gebäude, welches am besten für Jugendarbeit geeignet ist, auch dafür zu nehmen und dort etwas für Jugendliche anzubieten, oder? Das dient doch allen fünf Gemeinden. Diese Schritte sollten wir mutiger gehen!
Wie geht es für Jugendliche weiter nach der Jugendkirche?
Das ist eine wirklich spannende Frage. In der Jugendkirche LUX in Nürnberg hatten wir eine größere Gruppe, die gerne weiter gemacht hätte. Die sind rausgewachsen, fragten: Wo können wir hin? Es gab Gespräche im Dekanat, aber sie haben keinen Platz gefunden. Hier müssen wir in den kirchlichen Regionen unsere Hausaufgaben machen: Wo können junge Erwachsene andocken, die Popmusik mögen, die am Sonntagmorgen lieber ausschlafen? Die passen nicht in das Standardsystem evangelischer Gottesdienstkultur.
„Die Kirche ist ein enormes Potential im Leben von Jugendlichen. Die Frage ist nur, ob diese Jugendlichen ihr Potential weiter in der Kirche entfalten können.“
Wie startet man eine Jugendkirche? Was kann man sich bei dir holen?
In Nürnberg haben wir mit Workshops gestartet. Wir fragten: Hast du Lust in einer Band mitzuspielen, in einer Theatergruppe aufzutreten, ein Technikpult zu bedienen … Nur durch diese Beteiligungsangebote hatten wir vor dem Start der eigentlichen Jugendkirche schon 80 Mädchen und Jungen beieinander. Wir feierten dann Gottesdienste in einer Diskothek. Der Einstieg ist Mitmachen.
Ein paar Worte von Jugendlichen, die dir Mut machen, dass wir hier unbedingt weiterkommen müssen …
Die EKD-Präses Anna-Nicole Heinrich ist ein Kind der Evangelischen Jugend Bayerns. Die Kirche ist ein enormes Potenzial im Leben von Jugendlichen. Die Frage ist nur, ob diese Jugendlichen ihr Potenzial weiter in der Kirche entfalten können. Da sehe ich noch viel Luft nach oben.
Das macht dir Mut, tröstet dich?
Am Ende sage ich mit Karl Barth: Wir machen die Kirche nicht, sondern Gott ist es, der für seine Kirche verantwortlich ist. Auch wenn wir als Institution schwinden, ist es doch für den Einzelnen immer noch grandios, wenn er entdeckt, dass er ein geliebtes Geschöpf Gottes ist.
Herzlichen Dank für das Gespräch!
Die Fragen stellte Rüdiger Jope. Er ist Redakteur des Kirchenmagazins 3E.
Dr. Tobias Fritsche ist evangelischer Landesjugendpfarrer in Bayern. Er ist im Leitungsteam der bayerischen „Wirkstatt evangelisch“. Als Pfarrer hat er die erste bayerische evangelische Jugendkirche LUX in Nürnberg mit aufgebaut und zum Thema „Jugendkirche als Gemeinde“ promoviert.

Dieses Interview ist im kirchlichen Ideenmagazin 3E erschienen. 3E gehört wie Jesus.de zum SCM Bundes-Verlags.

Ein sehr guter Artikel, wobei ja nicht nur für unsere Kirche/n gilt: Verliert man die Jugend, verliert man auch die Zukunft. Natürlich hat auch immer Gott alles in seiner Hand. Aber auch das Universum und damit letztlich Gott mit seiner Schöpfung, arbeitet mit dem WENN-DANN-PRINZIP: Wenn Herbst wird, dann wirft der Baum seine Blätter ab. Noch näherliegend zum Thema: WENN wir ein großes Gehirn haben, DANN müssen wir seine Denkleistungen und unsere Fähigkeiten zur Begeisterung ebenfalls anwenden. Ohne eine gute Portion Begeisterung wird jeder Glaube depressiv.
Das fängt bei der Form der Konfi-Arbeit an und hört bei den Senioren auf. Die Konfirmandenarbeit kann Grundfundament für christlich-kirchlichen Nachwuchs sein. Eine wichtige Missionsmethode bereits der Urgemeinde war: Gibt einem (jungen) Menschen Aufgaben, dann wird er auch wieder andere jungen Menschen Aufgaben geben. Mitarbeitende finden andere Mitarbeitende. Nach dieser Schachbrett-Logik müsste, auch wenn es oft eben nicht ideal funktioniert, Gemeinde eher potentiell wachsen. Ich denke, daß die christliche Gemeinde vorallem ökumenisch sein sollte und alle Christinnen und Christens sich als Netzwerk empfinden. Auch unser Gottesdienst verdient es, als eine sehr freundliche Einladung zur christlichen Gemeinschaft, wie eine gutbesuchte sowie beliebte Wochenhauptversammlung der Gemeinde zu sein.Teamarbeit ist hier dessen Arbeitsmethode.
Der Kirchturm gehört in die Gemeinde. Supergroße Gemeinden würden eher instabil, wenn die Menschen in ihr nicht überall vernetzt sind und zur christlichen Gemeinschaft beitragen. Es wäre eine gute Haltung notwendig, in der Breite der Frömmigkeitsstile von liberal, charismatisch bis hin zu evangelikal nicht nur akzeptabel zu sein, sondern die eigene Prägung nicht zu sehr ideell zu überhöhen. Selbst eine Einheit in der Vielfalt ist dann Gottes buntes Biotop. Im Wald sind auch die Bäume nicht normativ so gewachsen wie Waren am Fließband. Das was Gemeinde zusammenhält ist ihre Gemeinschaft, Gott zu lieben sowie den Nächsten und sich selbst – wobei die Liebe (Agape) immer die absolute Vorfahrt hat. Der Schöpfer aller Dinge hat jeden von uns bereits sehr geliebt, bevor das Universum sich in die Unendlichkeit ausdehnte. Es wird vom Himmel jeder so geliebt und wertgeschätzt, als sei er der Einzige, der hier lebt. Christen versuchen immerhin, niemals endgültig über einem Menschen den Stab zu brechen.
Wie ein/e Künstler/in braucht die christliche Gemeinde immer auch ein gesundes Wachstum, sowie die notwendige Veränderungen: Stillstand ist so stets Rückschritt. Unsere Aufgabe ist es nicht, den Routinebetrieb aufrecht zu erhalten, sondern Licht der Welt und Salz der Erde zu sein. Dann gibt es wieder mehr Menschen die Pfarrer/in oder Priester werden, Gläubige die Kirchensteuer zahlen, oder in der Freikirche sich der Kolonne zum Gelobten Land des Paradieses anschließen. Vielleicht werden heute noch sehr junge Menschen es dannersönlich erleben, dass die Schwerter derr Welt zu Pflugscharen werden. Unsere von Gott geschenkte Freiheit bedeutet auch große Verantwortung. Gott fällt niemand in die Hand, wenn wir alles so lassen wie es ist (aber auch als Kirche) bald dem Untergang zusteuern. Auch die Apokalypse muss kein Schicksal sein, denn diese Pläne sind keine Fahrpläne der Bundesbahn, der Himmel ändert sein Programm, wenn wir es wie auch in Ninive zulassen. Wir machen Kriege, nicht Gott. In Wirklichkeit hat die Hölle längst den Insolvenzantrag gestellt, seit das Kreuz von Golgatha dem absolut Bösen nachhaltig alle Macht geraubt hat.