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Deutsche Evangelische Allianz fordert Sexkaufverbot

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) fordert ein „Sexkaufverbot“ nach dem sogenannten „Nordischen Modell“. Gott habe den Menschen in Freiheit geschaffen. Jede Form von Sklaverei, auch in der modernen Form der Ausbeutung und des Menschenhandels, sei ein Verstoß gegen die Menschenwürde.

Anders als beim „Prostitutionsverbot“ werde beim „Nordischen Modell“, das bereits in Schweden, Norwegen, Island, Frankreich, Irland und Nordirland zur Anwendung kommt, nicht die Frau, sondern allein der „Kunde“ bestraft, heißt es in einer Pressemitteilung der Allianz. Das Opfer werde also nicht zusätzlich kriminalisiert. Ein weiterer Vorteil sei, dass Frauen häufiger Hilfsangebote annähmen, weil sie keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten hätten.

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Erfahrungen mit dem Modell zeigten außerdem, „dass sich das Bewusstsein der Bevölkerung für die Würde der Frauen positiv verändert hat.“ Zudem sei durch die nachlassende Nachfrage der Markt für Prostitution insgesamt geschrumpft.

„Männer haben kein Recht, Frauen zu kaufen“

Außerdem fordert die DEA, dass Zuhälterei und Menschenhandel nach Grundgesetz Artikel 1 als Menschenrechtsverletzungen eingestuft werden, denn Prostitution verletze die Würde von Frauen und sei daher eine Menschenrechtsverletzung. Freiheits- und Geldstrafen müssten der „Schwere dieses Verbrechens“ entsprechen. „Frauen werden durch Prostitution zur Ware degradiert“, heißt es weiter. „Männer haben kein Recht, Frauen zu kaufen.“

In Deutschland verpflichtet das Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes Prostituierte unter anderem, ihre Tätigkeit persönlich oder unter einem Alias-Namen anzumelden, eine jährliche Gesundheitsberatung wahrzunehmen und Behörden den Zutritt zu den Geschäftsräumen zu gewähren. Zuhälter brauchen eine behördliche Erlaubnis, wenn sie ihr Gewerbe anmelden. Freiern ist nun die Benutzung von Kondomen vorgeschrieben.


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