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Rückzahlung von Staatszuschüssen für Leipziger Kirchentag gefordert

Die staatlichen Zuschüsse für den Leipziger „Kirchentag auf dem Weg“ Ende Mai waren nach Berechnungen von Religionskritikern so hoch wie bei keiner kirchlichen Großveranstaltung zuvor.

Ihr Anteil habe bei 59,7 Prozent gelegen, teilte die Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ am Montag in Augsburg mit und forderte eine teilweise Rückzahlung. Bislang waren die Staatszuschüsse demnach beim evangelischen Kirchentag 2009 in Bremen mit 58 Prozent am höchsten. Von den Gesamtkosten des Christentreffens von 5,36 Millionen Euro hatten der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig zusammen rund 3,2 Millionen Euro übernommen.

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Der Initiator der Kunstaktion, David Farago, sagte, der Staat übernehme einen immer größeren Teil der Kosten für Kirchentage. „Wir hoffen daher nun, dass der Landesrechnungshof sich einschaltet“, fügte er hinzu. Die Kunstaktion fordere „die teilweise Rückzahlung der Fördermittel durch den Veranstalter“. Die Kunstaktion wird von der religionskritischen humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung getragen.

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums in diesem Jahr hatten parallel zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg sechs regionale „Kirchentage auf dem Weg“ in acht Städten Mitteldeutschlands stattgefunden. Insgesamt kamen zu den Treffen etwa 50.000 Besucher. Die Veranstalter vom Verein r2017, der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Deutschem Evangelischen Kirchentag getragen wird, hatten allein für Leipzig mit ähnlich vielen Besuchern gerechnet. Es kamen jedoch nur rund 15.000.

Quelleepd

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