Sängerin Nina Hagen hat am Freitag ihr neues Album „Highway to Heaven“ veröffentlicht. Eines ihrer alten Lieder sieht die 71-Jährige heute kritisch.
Punkrock-Ikone Nina Hagen sieht im Rückblick ihr 1978 veröffentlichtes Lied «Unbeschreiblich weiblich» über das Thema Abtreibung kritisch. «Ich wusste, dass man mit solchen widerspenstigen, provokanten Themen einen Skandal auslöst», sagte die 71-Jährige dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (Freitag): «Das war zu diesem Zeitpunkt eine vom jugendlichen Übermut getriebene Angelegenheit.»
Aber das sei nicht ihre Identität, sagte Hagen: «Und das ist auch nicht meine Hinterlassenschaft. Kinder abtreiben ist keine Sache, wo man stolz drauf sein sollte.» Sie selbst sei mit 14 Jahren zu einer Abtreibung gezwungen worden: «In diesem Lied stehen ja gar nicht alle Dinge drin. Wie ich mich gefühlt habe.»
Das Lied gehört zu dem Album «Nina Hagen Band». Es geht darin um Selbstbefreiung und die Weigerung, als Frau Kinder kriegen zu müssen, um eine Pflicht zu erfüllen. Sie wolle «kein Vorführungsbild» sein, sagte Hagen: «Ich bin nur eine solidarische Frau.» Deswegen habe sie neulich auch eine Interview-Anfrage vom «Playboy» abgelehnt: «Ich möchte keine Publikation unterstützen, wo Frauen vorgeführt werden. Wo Frauen vielleicht auch aus finanzieller Not ihren Körper zur Schau stellen. Wenn ich mit Frauen solidarisch sein will, schreibe ich lieber einen offenen Brief oder rede darüber.»
Nina Hagen wurde 1955 in Ost-Berlin geboren und hat zwei Kinder: Tochter Cosma Shiva und Sohn Otis. Ihr neues Album «Highway to Heaven» ist am Freitag erschienen und enthält viele Gospel-Stücke. Gäste sind Nana Mouskouri und Gitte Haenning.

Man kann nicht von der relativ geringen Ahndung gegenüber den Tätern auf einen relativ geringen Wert der Opfer schließen.
Insbesondere bedeutet ein geringes Strafmaß keineswegs, dass die Ungeborenen nicht als Menschen angesehen werden.
Man muss ebenfalls berücksichtigen, dass für die Strafzumessung zum Beispiel AUCH die Schuld und Verantwortlichkeit der Täter entscheidend sind.
In der Bibel steht zum Beispiel, dass Simson schon VON MUTTERLEIB AN ein Geweihter Gottes sein würde!!! (Richter 13)
Und Johannes wurde SCHON VON MUTTERLEIB AN mit dem Heiligen Geist erfüllt!!! (Lukas 1:15)
Damit ist klar, dass Gott sich auch schon um Ungeborene kümmert und Gott sie als Menschen ansieht!!!
Und wenn man Zweifel darüber hat, ab wann die Ungeborenen als Menschen gelten sollen, dann sollte man sich vernünftigerweise im Zweifel für das Leben entscheiden. Denn für die Ungeborenen geht es um LEBEN oder TOD!!!
Die Abtreibungen zerstören LEBEN, das in dieser Welt nicht wiederhergestellt werden kann.
Liebe Grüße
Aku
> Und Johannes wurde SCHON VON MUTTERLEIB AN mit dem Heiligen Geist erfüllt!!! (Lukas 1:15)
Damit ist klar, dass Gott sich auch schon um Ungeborene kümmert und Gott sie als Menschen ansieht!!!
Aber für Dich keine Rechtfertigung einer Taufe. Du misst hier auch mit zweierlei Maß. 🙂
> Und wenn man Zweifel darüber hat, ab wann die Ungeborenen als Menschen gelten sollen, dann sollte man sich vernünftigerweise im Zweifel für das Leben entscheiden.
Das ist eine Möglichkeit. Hier werden ja 2 Rechtsgüter abgewogen: Das Recht der Frau, über ihren Körper zu entscheiden und das Recht auf Leben eines Ungeborenen. Nach unserer Rechtsordnung macht man es vom Alter und Gesundheitszustand des Ungeborenen abhängig. Im Altertum auch noch von Geschlecht (männliche Föten galten früher als beseelt als weibliche).
> Man kann nicht von der relativ geringen Ahndung gegenüber den Tätern auf einen relativ geringen Wert der Opfer schließen.
Bei gleicher Tat schon. So wurde das Töten eines Sklaven anders bestraft als das eines freien Menschen. Und so auch hier: Fahrlässige Tötung eines Ungeborenen wird wesentlich milder bestraft als fahrlässige Tötung eines Geborenen.
> Die Abtreibungen zerstören LEBEN, das in dieser Welt nicht wiederhergestellt werden kann.
Da sind wir einer Meinung. Ich halte nur das Strafrecht für kein geeignetes Mittel, dieses ungeborene Leben zu schützen.
Aku,
ich würde sagen, dass sich hieraus ethische Fragen ableiten lassen, die Würde des Menschen und sein Recht auf Leben, schon als ungeboren im Leib.
Der harte Kampf um ein würdevolles Leben. Vieles, was in der Bibel erst begonnen hat, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende zu der Welt, wie wir sie heute haben.
Und wie man sehen kann, gibt es noch immer Zeitgenossen, die alle Entwicklung beständig leugnen.
In den letzten 50 Jahren geht doch die Entwicklung genau in die andere Richtung.
sexuelle Revolution in den 70ern, Kampf um Frauenrechte, medizinische Entwicklung (heute geschehen die meisten Abtreibungen per Pille) und letztlich eine Meinungsänderung in der Bevölkerung selbst unter Christen mit 2/3 Mehrheit für Abschaffung des Paragraphen 218.
Muss man ja nicht gut finden, kann man aber eigentlich nicht übersehen.
@Chey:
[gestrichen – Mfg, die Jesus.de-Redaktion]
Denn die Babys bringen NICHT DURCH DEN HEILIGEN GEIST zum Ausdruck, dass sie aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus getauft werden möchten!!!
Aber der Heilige Geist kann als Ausnahme einen Menschen im Mutterleib erfüllen!!!
[gestrichen – Mfg, die Jesus.de-Redaktion]
In einer anderen Kommentarspalte kann das etwas anders sein.
Liebe Grüße
Aku
Wir werden hier nicht öffentlich diskutieren, wer wann wem gegenüber potenziell ungerecht war oder mit zweierlei Maß misst oder nicht. Beschwerden werden nicht freigeschaltet. In solchen Fällen bitte immer eine Mail an info@jesus.de – so steht es extra in den Nutzungsbedingungen. MfG, das JDE-Team
Wenn es eine absolute Ausnahme ist, wieso bringst du es dann als Beleg?
Wenn eine absolute Ausnahme hier als Beleg gilt, wieso denn nur hier?
@Chey:
Muss ich hier alles bis ins letzte Detail erklären?
Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist die Ausnahme, das Menschsein im Mutterleib ist nicht die Ausnahme.
Man kann ja auch die Babys fragen, ob sie selber getauft werden wollen!!!
Aber bei den jungen Babys kommt da keine Willensäußerung zur Taufe!!!
Deshalb ist Deine Behauptung, dass ich mit zweierlei Maß messen würde, eindeutig falsch!!!
Liebe Grüße
Aku
@Chey:
Wenn jemand einen anderen Menschen FAHRLÄSSIG TÖTET, dann bekommt er bei einer Verurteilung eine DEUTLICH GERINGERE STRAFE als jemand, der für einen VORSÄTZLICHEN MORD verurteilt wird.
Aber das heißt nicht, dass der fahrlässig Getötete im Gegensatz zum Mordopfer nicht als Mensch angesehen wird bzw. wurde.
In Exodus 21:22 ff. (nicht „Genesis“) geht es um ein rechtliches Verhalten in Israel bei einer versehentlichen und nicht vorsätzlichen Tötung von Kindern, die tot aus dem Mutterleib abgegangen sind.
Das ist etwas anderes als eine bewusste Abtreibung.
Und auch wenn Kinder zur biblischen Zeit weniger Rechte als heute hatten, heißt das nicht, dass sie nicht als menschliche Lebewesen gesehen wurden.
In Bezug auf das „Gesetz des Mose“ ist es so, dass es von Gottes Geist inspiriert war, wie der Tanach insgesamt, und durch eine akkurate Einhaltung konnte man (theoretisch) dadurch leben, wie es in
3. Mose 18:5 steht.
Und der Herr Jesus Christus hat dieses Gesetz eingehalten und erfüllt.
Aber für die Menschen allgemein ist dieses Gesetz nicht vollkommen einzuhalten.
Das Gesetz bleibt aber bestehen, um den Menschen zu zeigen, dass sie vor Gott Sünder sind.
Denn wenn man nur gegen ein Gebot des Gesetzes verstoßen tut, dann hat man das ganze Gesetz gebrochen. (Jakobus 2:10)
Also bleibt das Gesetz als Maßstab bestehen, aber wir können nicht durch die Einhaltung des Gesetzes vor Gott gerecht sein.
Nur dann, wenn wir das Sühnopfer des Herrn Jesus Christus durch die Gnade Gottes und unseren Glauben daran, annehmen und Jesus Christus als Herrn und Retter im eigenen Leben aufnehmen, haben wir Sündenvergebung und ewiges Leben im Frieden mit Gott!!!
In diesem Sinne ist Jesus Christus das Ende des Gesetzes. (Römer 10:4)
Für Christen bleibt trotzdem das Gebot, Gott und die Menschen zu lieben!!!
Und diese Liebe zu Gott und den Menschen zeigt sich in Taten, weil sonst der Glaube falsch und tot ist. (Jakobus 2:17; 1. Johannes 3:18)
Liebe Grüße
Aku
> Wenn jemand einen anderen Menschen FAHRLÄSSIG TÖTET, dann bekommt er bei einer Verurteilung eine DEUTLICH GERINGERE STRAFE als jemand, der für einen VORSÄTZLICHEN MORD verurteilt wird.
Das gilt laut Buch Genesis für geborene Menschen. Die Strafe auf vorsätzliche Tötung ist die Todesstrafe, bei Fahrlässigkeit Verbannung.
Anders bei ungeborenen Leben. Dort ist den Eltern der materielle Schaden, den sie erlitten haben, zu erstatten, denn ungeborenes Leben ist laut Buch Genesis ein Vermögenswert der Eltern und noch kein Mensch. Lies es einfach mal nach.
Ich weiß, dass speziell bibeltreue Christen, die den Bibelinhalt über alles stellen, diese Bibelstelle nicht mögen und sie eigentlich immer ignorieren. Ändert aber nichts daran, dass es dort nun wo in der Bibel steht.
@Chey:
Jetzt mal Butter bei die Fische!!!
Auf welchen Bibeltext in Genesis beziehst Du Dich?
Liebe Grüße
Aku
Fehler von mir, sorry. Die Bibelstellen sind nicht im Buch Genesis sondern in Exodus.
also 2. Mose 21, 12 ff
Meine jüdische Plaut-Übersetzung habe ich gerade nicht greifbar, aber ich denke, es wird auch durch die christlichen Übersetzungen klar.
@Chey:
„Ich weiß, dass speziell bibeltreue Christen, die den Bibelinhalt über alles stellen, diese Bibelstelle nicht mögen und sie eigentlich immer ignorieren.
Ändert aber nichts daran, dass es dort nun wo in der Bibel steht.“ (Chey)
Ich weiß nicht, ob es Dir aufgefallen ist, aber ich habe trotz des falschen Hinweises auf Genesis von Dir, die richtige Bibelstelle angeführt und etwas dazu geschrieben!!!
Ich könnte das durchaus noch ausführlicher darlegen und habe manche Argumente noch nicht genannt.
Aber meine Vermutung ist, dass Du an Deinen Meinungen zur Bibel festhalten willst, egal wie gut die Argumente der anderen Seite sind!!!
Und dafür habe ich an dieser Stelle keine Zeit.
Ganz ehrlich, ich kenne auch nicht den Bibeltext ganz auswendig, aber ich weiß so ungefähr, wo etwas steht und wo etwas nicht steht. Ich muss nicht erst im Internet usw. schauen.
Zumal die Namen „Genesis“ und „Exodus“ Hinweise über den Kontext geben.
[gestrichen – Mfg, die Jesus.de-Redaktion]
Als Maria zu der im sechsten Monat schwangeren Elisabeth kam, hüpfte das ungeborene Kind im Mutterleib und Johannes wurde schon von Mutterleib an mit dem Heiligen Geist erfüllt. (Lukas 1:15+39ff.)
Das war natürlich eine besondere Ausnahme und kann kein Argument für die Babytaufe sein.
Aber das zeigt, wie auch andere Bibelstellen, dass für Gott auch schon ungeborene Menschen wichtig sind!!!
Liebe Grüße
Aku
Der Punkt ist, dass man beides aus der Bibel herauslesen kann.
Gegen Abtreibung eher mit moderner freier Interpretation, Abtreibung als Entscheidung der Eltern eher am Bibeltext orientiert.
Das interessante ist, dass es in der Realität bei den Christen genau umgekehrt ist.
> In Exodus 21:22 ff. (nicht „Genesis“) geht es um ein rechtliches Verhalten in Israel bei einer versehentlichen und nicht vorsätzlichen Tötung von Kindern, die tot aus dem Mutterleib abgegangen sind.
Das ist etwas anderes als eine bewusste Abtreibung.
Natürlich. Abtreibungen wie heute waren damals medizinisch gar nicht möglich.
Diese Stelle ist dennoch entscheidend, denn sie zeigt den Wert, der ungeborenen menschlichen Leben zugemessen wurde.
Etwas vorher: Fahrlässige Tötung eines geborenen Menschen -> lebenslängliche Verbannung
diese Stelle: fahrlässige Tötung von Ungeborenen -> Geldbuße zur Entschädigung des Schadens der Eltern.
Wie will man das denn anders interpretieren?
@Chey:
Man darf nicht Äpfel mit Birnen gleichsetzen!!!
Es geht um verschiedene Sachverhalte, die unterschiedlich behandelt werden müssen.
In Exodus 21:12 geht es um (absichtliches) Schlagen mit Todesfolge.
Das muss mit dem Tod bestraft werden.
In Vers 13 geht es um (absichtliches) Schlagen ohne Tötungsabsicht, aber mit Todesfolge. Dafür gibt es einen Zufluchtsort.
In Vers 14 geht es um einen klaren Mord, der mit der Todesstrafe bestraft wird, selbst wenn der Mörder zum Altar geflohen ist.
Darauf folgen weitere Bestimmungen mit unterschiedlichen Ahndungen.
In den Versen 22ff. geht es um eine Rauferei, bei der (unabsichtlich) eine Schwangere getroffen wird und „ihre Kinder herauskommen“, aber sonst kein weiterer Schaden entsteht, hier muss Schadensersatz gezahlt werden.
Hierbei ist zu beachten, dass die ungeborenen Kinder nicht unmittelbar geschlagen oder angegriffen wurden, sondern mittelbar über die schwangere Mutter zu Schaden kamen.
Es ist also ein wesentlich anderer Tathergang als in den anderen Fällen, die auch unterschiedlich behandelt werden, deshalb kann auch wesentlich anders geahndet werden.
Dass die Ungeborenen keine Menschen seien, wird hier keineswegs ausgesagt.
Aus anderen Bibelstellen geht klar hervor, dass auch schon Ungeborene als Menschen angesehen werden und Gott sich um sie kümmert!!!
Liebe Grüße
Aku
Schau doch einfach, welche Strafen auf das unabsichtliche Töten eines Menschen stehen. Das ist doch keine Geldstrafe an die Eltern oder jemand anders..
Ungeborene sind nicht unwichtig, deshalb ist selbst das unbeabsichtigte Töten strafbewehrt. Aber eben nicht wie bei geborenen Menschen.
Im Judentum selbst ist es übrigens deutlich komplexer, da dort der Talmud und verschiedene Aussagen berühmter Rabbiner zu berücksichtigen sind. Ungeborene gelten hier eigentlich als Teil des Körpers der Mutter. Das gilt allerdings nicht für das Christentum, die solche Schriften ja nicht anerkennt. Eine einheitliche jüdische Meinung gibt es aber nicht.
@Chey:
„Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ (Paragraph 222 StGB)
Gemäß Deiner falschen Logik dürfte das nicht im Strafgesetzbuch von Deutschland stehen.
Das steht dort aber.
Liebe Grüße
Aku
Das ist nicht meine Logik.
Ich denke aber, wir beide haben uns hier etwas verrannt und schreiben beide am anderen vorbei.
Ich wünsche Dir daher schöne Feiertage in Besinnlichkeit, Frieden und hoffentlich auch schönem Wetter.
Aber ich gehe natürlich auf deinen Punkt dennoch gern noch einmal ein. Das deutsche Strafrecht deckt sich mit meiner Ansicht. So falsch kann sie also nicht sein. Es scheint gerade so, als wenn man sich am Buch Exodus orientiert hat.
Quelle Google KI:
Nach dem Strafgesetzbuch (StGB) beginnt das Menschsein und damit der Schutz durch Mord- oder Totschlagsdelikte (§§ 211 ff. StGB) grundsätzlich erst mit dem Einsetzen der Eröffnungswehen.
Hier sind die rechtlichen und strafrechtlichen Aspekte im Überblick:
Fahrlässige Tötung (§ 222 StGB): Verursacht jemand durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen, droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Dies findet Anwendung, wenn das Kind während oder nach der Geburt stirbt.
Schwangerschaftsabbruch (§ 218 StGB): Wird das ungeborene Kind vor Beginn der Geburt durch Fahrlässigkeit getötet (z. B. durch einen Unfall oder ärztlichen Fehler), fällt dies nicht unter die Tötungsdelikte, sondern kann als strafbarer Schwangerschaftsabbruch gewertet werden, sofern die Kriterien erfüllt sind.
Fahrlässigkeit im medizinischen Kontext: Bei Totgeburten durch ärztliche Fahrlässigkeit können Entschädigungsansprüche geltend gemacht werden. Hebammen oder Ärzte können bei klarer Sorgfaltspflichtverletzung wegen fahrlässiger Tötung verurteilt werden, wenn das Kind unter der Geburt verstirbt.
Ende des Zitats
Ich finde die Überschrift leider sehr polarisierend… sie suggeriert, dass viele Frauen stolz auf Abtreibungen wären.Obwohl es ja nur um Nina Hagens Song geht. Bei so einem diskutierten Thema sollte man nicht zu „Bild-Überschriften“ greifen.
Es führt auch zu dem Schluss, dass man Frauen diese Entscheidung nicht überlassen kann, da es ihnen um Stolz geht und nicht um eine schwere persönliche Gewissensentscheidung.
Ich denke, dass das dahinter steht
“ Ich finde die Überschrift leider sehr polarisierend… “
Was finden Sie polarisierend ?
Die Tatsache, dass Nina Hagen mit dieser Aussage für Irritation innerhalb ihrer weiblichen Fans sorgen könnte ?
Polarisierung gehört zur Meinungsbildung.
Darum geht es hier.
Man kann es gut oder schlecht finden, aber das zu kritisieren macht wenig Sinn.
Die Bild ist da so gut wie jede andere Zeitung.
@Bernd Hehner:
Gott hat zwar den Menschen ein Gewissen gegeben, aber das menschliche Gewissen ist keineswegs vollkommen und kann bei verschiedenen Menschen durchaus unterschiedlich sein.
Es gibt zum Beispiel Menschen, die in einem Krieg ohne schlechtes Gewissen andere Menschen töten können.
Und andere Menschen kehren den Weg vor sich frei, um nicht versehentlich Insekten und andere Lebewesen zu töten.
Die Katholische Kirche sagt, dass ein Mensch seinem Gewissen folgen muss.
Wer bewusst gegen sein Gewissen handelt, der sündigt.
Aber die Katholische Kirche fordert dazu auf, das Gewissen an der Wahrheit zu bilden und dann danach zu handeln.
Es ist also nicht in Ordnung, mit „gutem Gewissen“ zu sündigen!!!
Aus christlicher Sicht ist es wichtig, dass das Gewissen gemäß dem Willen Gottes geprägt ist und möglichst keine Fehlprägungen durch sich selber oder andere Menschen hat.
Man muss also Gott mehr gehorchen als den Menschen. (Apostelgeschichte 5:29)
Und wenn Gott etwas als „Böses“ oder „Gutes“ ansieht, dann müssen wir als Menschen das auch so sehen!!!
Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! (Jesaja 5:20)
Gerade auch in der Abtreibungsfrage ist das jeweilige Gewissen der verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich geprägt.
Was für manche „Mord“ ist, das ist für andere als „reproduktives Selbstbestimmungsrecht“ ein Menschenrecht.
Beim ungeborenen Menschen geht es um Leben oder Tod. Die ganze Existenz des Kindes wird bei der Abtreibung zerstört!!!
Für eine Mutter kann die Fortsetzung der Schwangerschaft und die weitere Zukunft auch sehr schwierig sein.
Aber es geht – in der Regel – für die Schwangere nicht um Leben oder Tod!!!
Also müsste eigentlich klar sein, wessen Rechte letztlich von größerem Gewicht sind.
Liebe Grüße
Aku
Nun bezeichnet die Bibel werdendes Leben als reinen Besitz der Eltern (Genesis, Strafen für Tötung). Es wird nicht wie ein Mensch eingeordnet.
Selbst das Leben geborener Kinder steht im Ermessen der Eltern, die diese als Strafe oft töten dürfen.
Wie gehst du denn mit solchen Bibelaussagen um?
Und Jesus hob bekanntlich kein Jota des Gesetzes auf.
Dies ist alles ziemlich absurd
Chey schreibt. „Nun bezeichnet die Bibel werdendes Leben als reinen Besitz der Eltern (Genesis, Strafen für Tötung). Es wird nicht wie ein Mensch eingeordnet. Selbst das Leben geborener Kinder steht im Ermessen der Eltern, die diese als Strafe oft töten dürfen. Wie gehst du denn mit solchen Bibelaussagen um? Und Jesus hob bekanntlich kein Jota des Gesetzes auf“! (Widerspruch: Jesus hat die Liebe über alles gesetzt. Schon von daher muss dies auch völlig falsch sein)
Jesus muss es eher darum gegangen sein, dass man die Heiligen Texte nicht falsch abschreibt, da kann jedes Komma oder eine kleine Silbe alles ins Gegenteil verkehren. Andererseits kann ja nicht sein, und da bleibt keine Möglichkeit einer anderen Meinung, das Abtöten eines werdenden Lebens nicht unter dem Verbot einzuordnen „du sollst nicht töten“. Jedenfalls gilt dies bei einer christlicher Einordnung. Im übrigen kann es Abtreibung, wie sie heute möglich ist,
in der Zeit vor oder im Heiligen Land nicht gegeben haben kann. Aber dass es im Ermessen der Eltern steht, ihre schon geborenen Kinder zu töten, halte ich für völliges Absurdistan. Dann wäre die heutige christliche Ethik und die heutige Ethik des Judentum unterschiedlich wie Feuer und Wasser. Auch das finde ich absurd und so kann es niemals sein. Das war hier unter jesus.de mein definitiv letzter Kommentar und auch allerletzter Ärger. Mein Tipp: Bitte formulierte doch
nicht gegen die ganz normale Vernunft. Man kann Menschen auch verletzen, wenn man ihre Intelligenz kräftig verletzt.
Und ich dachte immer, für Christen gilt die Bibel.
Aber offensichtlich nur, wenn der Inhalt genehm ist.
> Das war hier unter jesus.de mein definitiv letzter Kommentar und auch allerletzter Ärger.
Wenn das bedeutet, dass Du Dich auch nicht mehr zu deinen meiner Ansicht nach antisemitischen Äußerungen in mehreren Diskussionen hier äußern wirst, finde ich das schade, hatte aber eh nicht damit gerechnet.
Blanker Hohn
Allerletzte Antwort an Chey: Wo ich doch immer das Gegenteil tat, nämlich Antisemitismus abzulehnen, ist es geradezu widersinnig (böse wäre zu sagen „Bullschitt) mich dessen zu bezichtigen. Irgend etwas muss doch da nicht mehr richtig ticken, mehr bei dir, nicht bei mir. Aber man kann auch, wie der Affe sagen „es hat mir geschmeckt, nach dem er in die Seite gebissen hatte.“! Aber dies werde ich weiter nicht mehr tun. Und dass Joerg es als das Gute bezeichnet, dass ich nun die Kommentarspalte entlaste, ist doch (wenn es auch ungewollt wäre) nichts als was besser bei mir ankommt wie blanker Hohn. Sehr vielen herzlichen Dank. Solche Mitmenschen findet man unser Atheisten eher selten. Die haben manchmal noch Gefühl.
Ich habe das immer konkret mit Zitaten von Dir begründet und auch nachgefragt, ob das wirklich so gemeint ist und ob Dir überhaupt klar ist dass das antisemitisch ist.
Leider schreibst Du hier zwar immer viel, aber bei so etwas gar nicht. Dann bleibt so was halt stehen.
Und meine Meinung: Einmal ist Versehen, mehrfach oft Überzeugung.
Und ich freue mich nicht, dass Du hier gehst. Aber ich respektiere Deine Entscheidung, warum auch nicht, Du bist erwachsen.
Ich wünsche Dir insofern alles Gute.
Aussagen, wie die von Chey und Jeorg, die hier unter dem Kommentar von Bernd Hehner ,
“ Blanker Hohn “ stehen, sind keine Meinungen im eigentlichen Sinne, sondern sie sind genau das, nämlich Hohn und Spott.
Und was das ist, bedarf wohl keiner besonderen Ausführung.
Zitat Bernd Hehner,
“ Solche Mitmenschen findet man unter Atheisten eher selten. Die haben manchmal noch Gefühl. “
Dem kann ich mich nur anschliessen.
Zitat Chey,
“ Wenn das bedeutet, dass Du Dich auch nicht mehr zu deinen meiner Ansicht nach antisemitischen Äußerungen in mehreren Diskussionen hier äußern wirst, finde ich das schade, hatte aber eh nicht damit gerechnet.“
Auch das ist keine Meinung, es sind Unterstellungen, die viel zu häufig den allgemeinen Tenor der “ Gespräche „hier bestimmen, und die man nicht als Meinungen gelten lassen darf.
Manchmal bleibt ein solcher Kommentar unbeantwortet, oder ein ganzes Thema wird geschlossen, was kaum etwas ändert, weil die Meinungsverschiedenheiten nicht verschwinden.
Das geht so weiter, bis einer sich verabschiedet, wie hier. Aber ich finde, dass das überhaupt keine Lösung ist.
zu „Das war hier unter jesus.de mein definitiv letzter Kommentar“,
Lieber Bernd, das entlastet die Kommentarspalte ungemein 😉
Wir wuenschen Dir von Herzen Gottes Segen, vielleicht findest du einen anderen Platz im Internet?
Ansonsten: wie waere es mit weniger schreiben und mehr tun (Beziehungen, Helfen, Dienen)?
(mir faellt das auch schwer)
LG Joerg
1. Johannesbrief 3,18
„Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.“
Ich weiß nicht wie groß deine Kenntnisse zum Thema Gynäkologie und Schwangerschaft sind, aber tatsächlich birgt die Schwangerschaft und die Geburt sehr große Risiken für Frauen. Es ist eine sehr privilegierte westliche Sicht, zu sagen, dass es nicht um Leben und Tod gehen würde. Und nur weil das Risiko für Frauen niedriger ist zu sterben bedeutet das doch nicht, dass ihr Leben deswegen weniger wert ist und deswegen immer das Kind gerettet werden sollte!!!
Ich verstehe nicht, worauf Sie hinaus wollen.
Natürlich ist die Geburt nicht grundsätzlich immer leicht, sie kann auch tödlich enden.
Das ist allen bekannt, zumindest gehe ich davon aus.
Doch bei akuter Gefahr für die Mutter darf Abtreibung schon bei der heutigen Regelung stattfinden. Und ist sicher für beide ein Albtraum.
@Nina:
Es wurde von überhaupt nicht behauptet, dass das Leben der Frauen weniger wert sei.
Sondern es geht darum, dass es bei den Ungeborenen um LEBEN ODER TOD geht und bei den Schwangeren meistens eben nicht.
In Deutschland – und wir sind hier in einem entsprechenden Kontext – geschehen FAST ALLE Abtreibungen ohne Lebensgefahr für die Schwangeren.
Und auch weltweit gibt es überwiegend andere Gründe für Abtreibungen als die Lebensgefahr für die Schwangeren.
Liebe Grüße
Aku
Gewissen ist Gottes Stimme
Ich habe in meinen langen Sermon vergessen zu informieren, dass die katholische Glaubenslehre eindeutig bestimmt, dass das menschliche Gewissen sogar deutlich höher steht als jede päpstliche Glaubensverkündigung. Allerdings wäre es dann Bullschitt, entweder das Babyfon oder das Gewissen stumm zu schalten. Es nutzt uns nur etwas in ethischer Hinsicht, es zu vernehmen. Ich selbst bin evangelisch und meines meldet sich öfters vernehmlich. Nach Bauchgefühl zu entscheiden ist durchaus sehr präzise.
Dem Leben Liebe schenken
Das Leben unbedingt als etwas heiliges zu betrachten, kann nur im engsten Zusammenhang mit Menschenwürde – aber auch in seiner Erweiterung – auch aus Ehrfurcht vor der Natur und dem Werk eines liebevollen Schöpfers immerzu betrachtet werden. Da ist aber viel Luft nach oben. Es sollte hier im Regelfall unterstellt werden, dass sich ungewollt Schwangere in einer persönlich sehr schlimmen Konfliktsituation befinden. Das Thema eignet sich sodann, wie in der Vergangenheit, niemals zum „ethischen
Fundamentalismus“, auch wenn er vielleicht nachvollziehbar wäre. Damals war der ethische Kompromiss des Bundestages eher ein Segen, statt ein Fluch, weil mit der Fristenlösung, gekoppelt mit dem Muss einer Beratung über (finanzielle) Hilfen, hier viele Leben letztlich gerettet wurden. Dies ließ sich, wegen der Anonymität der Beratung, statistisch niemals präzise gut einschätzen.
Wir hatten einmal vor vielen Jahrzehnten, ich selbst damals sogar noch nachpubertär, ein ungemein interessantes Gespräch mit einem Priester im Ruhestand, der das vatikanische Pillenverbot als kommunikatives Debakel von Papst Paul VI, hier ein wenig zu erklären vermochte. Denn der unsägliche Umgang mit der Pille, die nichts mit Abtreibung zu tun hat, nährte jene Befürchtung, menschliches Leben komme wegen zukünftiger Genveränderungen sukzessive in stetigen bösen Werte-Abwärtstrend. Also als Mensch von der Stange, genetisch nach Bedürfnissen des Staates oder der Familie verändert. Wenn es real wäre, menschliches Leben nie mehr als Geschenk anzusehen, es erst gar nicht mit der Pille zu ermöglichen, es vor der Geburt oder im hohen Alter einfach auszuschalten. Oder Menschen zu haben, die schlimmste Erkrankung nie ereilt, die ethisch richtig ticken nach Wunsch und Wille anderer. Oder nie mehr streiken, gegen den Strom schwimmen, nie hier unerwünschte Ideen äußern. Heute fallen uns solche Gedanken wieder vor unsere Füße, wenn Künstliche Intelligenz angeblich mit Menschen oder Fakten konfrontiert, die es niemals gab, die Alternative Wahrheiten Trump`scher Form ermöglichen, auch mit Fremdbestimmung, sowie Lüge und jeder Manipulation. Wahrheit kann Lüge und die Lüge zur angeblich Wahrheit werden. So beginnend mit dem Willen, die Geburt mit Pillen zu lenken oder zu verunmöglichen und letztlich menschliche Existenz von der Stange: Seelenzustand/Psyche vorgefertigt.
Die alten Herren des damaligen Vatikans sahen jene riesige Wendeltreppe in einen menschlichen Abgrund. Nur übertrieben ??
Gute ethische Werte dürfen durchaus modern sein, auch was Tiere betrifft, etwa wenn wir Fleisch ohne Gehirn züchten würden und nicht unsere Mitkreaturen weiter quälen müssten. Das gute Mitleid mit einem gestrandeten Wal sollte auch positive Gefühle wecken für Frauen in einer ungewollten Schwangerschaft. Es ist doch bestenfalls jedes kleine und muntere Baby durchaus auch freundliche Alternative einer Welt, in der wirklich wir das Leben für heilig halten, das Klima retten und Mitmenschen umarmen.
Hass und Hetze ist auf keiner Seite der Schwangerschaftsrealität angebracht, sondern unsere Liebe real zum Leben. Das Leben erlaubt es nicht, es zu missbrauchen. Liebe darf nie Gewalt sein, sodann keinesfalls Manipulation und der Umgang stets zärtlich.
Viele Frauen mit ungewollter Schwangerschaft stehen vor einem inneren Berg von 8000 Metern, daher brauchen sie ebenso nur
wirkliche Hilfe und Solidarität. Es ist ein gemiedenes Tabu sich mit Seelen(lagen) abzugeben, die ungeborenes Leben abtöteten. Es würde vielleicht auch nur Hass und Häme auf beiden Seiten fördern. Ich versuche über Menschen nie den Stab zu brechen. Wenn wir jeden Menschen, der je über diese Erde geht, als von Gott gewollt betrachten, dürften wir alle immer so völlig brutale
Kriege niemals führen. Es darf auch geborenes Leben nie mit Gewalt(phantasien) erfolgen. Dies erzeugte Krieg, den keiner will. Meines Erachtens müsste generell gelten: Ich bin für alles verantwortlich was ich tue. Also muss ist selbst dem Gewissen folgen.