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Kampf gegen Islamismus: Christine Schirrmacher berufen

Das Bundesinnenministerium will dem Islamismus besser vorbeugen und ihn wirkungsvoller bekämpfen. Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher wurde dazu in einen neuen Beraterkreis berufen.

Die Bonner Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher ist vom Bundesinnenministerium in den neu gegründeten „Beraterkreis Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung“ berufen worden. Das Gremium soll einen Bund-Länder-Aktionsplan erarbeiten, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht. Der Islamismus stelle eine Bedrohung für die freiheitliche Demokratie und den gesell­schaftlichen Zusam­menhalt dar und wirke als Treiber für Desintegration, so Staatssekretär Christoph de Vries. Dies zeigten nicht nur die zahlreichen vollendeten und vereitelten islamistischen Terroranschläge des letzten Jahres, sondern auch die zunehmende Radikalisierung im digitalen Raum, die Verbreitung islamistischer Narrative sowie islamistische Einflüsse an Schulen und Hochschulen – etwa in Form von religiö­sem Mobbing, strikter Geschlechtertren­nung und Kalifatsdemos.

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Schirrmacher ist seit Jahren eine gefragte Expertin in Fragen des politischen Islam. Sie wirkte bereits im Expertenkreis Muslimfeindlichkeit (2020–2023) und im Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung (2015–2023) mit. Außerdem gehört sie dem wissenschaftlichen Beirat des Bundes Deutscher Kriminalbeamter an und ist Mitglied im Zentrumsrat des sicherheitspolitischen Think Tanks CASSIS an der Universität Bonn.

Der neue Beraterkreis soll nicht nur gewaltsamen Islamismus, sondern auch den ideologischen Nährboden stärker in den Blick nehmen. „Die größte Gefahr ist nicht die Gewalt allein, sondern das schleichende Gift der Ideologie“, so de Vries. „Insbesondere der nicht gewaltsam agierende Islamismus wurde lange Zeit unterschätzt – nicht zuletzt durch das geschickte Agieren seiner Vertreter.“ Geplant sind Empfehlungen zu Prävention im digitalen Raum, religiösem Mobbing an Schulen und der Errichtung einer Dokumentationsstelle für politischen Islam.

Weiterlesen: BMI beruft Schirrmacher

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3 Kommentare

  1. Religionsfreiheit ist die Freiheit des Glaubens

    Richtig: Wir haben Religionsfreiheit bei uns. Als Christinen und Christen sowie Kirchen kann es dann im positiven Sinne darum gehen, in eine gute friedliche Konkurrenz zu den anderen Anbietern von Sinnhaftigkeiten und Lebensentwürfen aufzutreten. Eine positive Haltung würde sein, andere Formen von Glauben nicht zu diskreditieren, sondern höchstens gute Alternativen anzubieten. Ich würde mir speziell Muslime da niemals zum Konkurrenten machen, sondern darauf achten, auf beiden Seiten für gute Werte und Normen eintreten können. Vor allem ist wichtig, den Islam vom Islamismus deutlich zu unterscheiden, denn beides hat nur den Namen gemein, aber keinerlei Inhalt. Die abrahamitischen Religionen wie Judentum, Islam und Christentum haben sehr viel gemeinsam, vor allem im wesentlichen gleiche Gottesvorstellungen, die einen sehr liebenden Schöpfer für wahr hält, der das Töten und jede Form von Hass ablehnt. Letztlich gibt es nur Gott. Und wer könnte denn wirklich behaupten, dass ernsthaftes Gebet vom wirklichen Gott und Schöpfer aller Dinge nicht gehört wird. Es ist doch etwas anders wie bei der Deutschen Post, die auch Botschaften nur zustellt, wenn die genaue Adressierung stimmt. Der Schöpfer aller Dinge hat für jeden ein offene Ohr. Im übrigen ist Allah das arabische Wort für Gott, auch die arabischen Christen sagen Allah.

  2. Wir haben Religionsfreiheit in unsrem Land, das sollte aber nicht heißen, daß Moscheen geduldet werden ! Keiner kann was für seine Prägung von Kindheit an, aber Jeder sollte DEN einzigen kennenlernen, der wirkliche innere Veränderung (Erlösung von dem gr.Lügner) und RETTUNG vor dem baldigen Gericht schenken kann >>> CHRISTUS <<<

    • > Wir haben Religionsfreiheit in unsrem Land, das sollte aber nicht heißen, daß Moscheen geduldet werden !

      Dann hätten wir aber keine Religionsfreiheit mehr. Denn zur Religionsfreiheit gehört zwingend auch, nicht nur privat zu glauben sondern diese auch mit anderen zusammen ausüben zu können.

      Ich als Nichtchrist habe keine Lust auf eine christlichen Glaubensdiktatur.

      Wenn Ihr nicht mehr friedlich und freiwillig überzeugen könnt, dann löst euch auf. In eine Demokratie passt das dann nämlich nicht.

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