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Promis Glauben

Schiedsrichter-Legende Urs Meier: „Die Bibel ist immer noch modern“

Der frühere Fußball-Schiedsrichter Urs Meier ist überzeugt: Es lohnt sich, in der Bibel zu lesen. Sie gebe nachhaltige Orientierung im Leben.

Zu Beginn des neuen Jahres startete die Katholische Sonntagszeitung (Ausgabe 10./11. Januar / Nr.2) eine Umfrage, in der elf Prominente Auskunft darüber geben, wie die Bibel ihr Leben prägt. Einer der Befragten ist der ehemalige Schweizer Fußballschiedsrichter und heutige Fußballkommentator Urs Meier, der von 1995 bis 2000 sechsmal in Folge die Auszeichnung zum Schweizer „Schiedsrichter des Jahres“ erhielt.

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Zu Beginn seines Statements zur Bibel verwies Urs Meier auf Worte Jesu, die der ehemalige FIFA-Schiedsrichter wie folgt wiedergibt:

„Selig sind die, die das Wort Gottes hören und bewahren.“

Urs Meier

Diese Worte habe er als Kind immer beim Gottesdienstbesuch in seinem Heimatort Würenlos in der Schweiz gelesen, berichtet Meier und erklärt weiter, dass ihm das Verständnis der Bibel im Religionsunterricht vermittelt wurde. Zudem schildert der 67-Jährige, dass es für ihn im Allgemeinen schon immer von Bedeutung gewesen sei, „nicht nur die Geschichte zu kennen, sondern auch aus ihr zu lernen“. So habe es ihn auch motiviert, aus der Bibel „Lehren für mein Leben im Hier und Heute zu ziehen“. Dazu betont er:

„Mir hat die Bibel Werte vermittelt, Grenzen und menschliche Eigenschaften aufgezeichnet, welche mich zu dem werden ließen, der ich nun mal bin.“

Urs Meier

Urs Meier zeigt sich überzeugt, dass die Bibel nachhaltig Orientierung im Leben geben kann. Es lohne sich, „immer wieder“ in der Bibel zu lesen und über die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift „zu verstehen, warum etwas so ist, wie es ist und wie wir uns dabei verhalten oder auch ändern können“, so der Schweizer Fußball-Experte, der von 2005 bis 2018 bei Fußballübertragungen als Experte für das ZDF tätig war und heute als TV-Experte bei Blue zu sehen ist.

Resümierend stellt Urs Meier fest:

„Die Bibel ist immer noch modern und eine Lebenshilfe.“

Urs Meier

Diesen Beitrag haben wir mit freundlicher Genehmigung von Promis Glauben veröffentlicht. Initiator des Projekts ist der Lehrer Markus Kosian. Aus einem Stundenentwurf für den Religionsunterricht ist mittlerweile ein großes Webportal geworden.

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4 Kommentare

  1. Gott herrscht nur durch Liebe

    Nun versuchen Sie doch nicht immerzu mich zu ihrer Art Christ zu machen, der sie gerne sein können. Jedenfalls hat Gott mir nie signalisiert, dass ich hier absolut falsch liege, im Gegenteil. Eine ältere und recht kluge Lehrerin hatte einmal gesagt, es gebe unter Christinnen und Christen so viele Gottesbilder, wie es dort Menschen gibt. Ebenso die Bäume im Wald kommen nicht vom Fließband. Die Bibel fiel nicht wortwörtlich vom Himmel, sondern ist die Summe aller Glaubens- und Gotteserfahrung aus mehr als 3000 Jahren. Aber sie ist menschlich überliefert und enthält Meinungen.
    Aber man darf/muss auch die Bibel auslegen und dies wissen Sie als Theologe besser als ich, aber sie nehmen jeden Satz als die Absolute Wahrheit. Das Problem ist nur, dass andere Leute damit Probleme haben, weil die Bibelautoren auch nur Menschen waren und ihre Überlieferungsbotschaft an manchen Stellen überdeutlich widersprüchlich ist. Da hilft auch die Verbalinspiration nie, die Widersprüche durch gedankliche Purzelbäume so irgendwie weg zu definieren. Seit Martin Luther wird die Bibel (am Neuen Testament) ausgelegt. Oder sind Adam und Eva historische Realitäten, die Welt an 6 Tagen erschaffen und eigentlich immer noch Scheibe? Ging unser Berg hier zum Propheten, oder Petrus auch über das Wasser, was jedoch wunderbares Sinnbild ist und verstanden wird als festes Vertrauen? Und wieso soll wahr sein dass Gott eine Sintflut schickte, alle Menschen (außer jener nur in der Arche) brutal ermordete, wo doch die Geschichte der Errettung von Noah überall in allen Weltkulturen erzählt wird, so der 12 Meter hohen Flutwelle, von denen die Indianer vor 9000 Jahren berichteten. Was also haben die Indianer oder die Eingeborenen in Neuseeland oder Australien verbrochen? Woher kommen also diese Zeugen, wenn doch eigentlich, bis auf ein Dutzend Menschen, alle doch mausetot waren?

    Ist Gott nicht Liebe, sondern real grausam? Aber Sie machen jederman es eher wirklich schwer zu glauben, wenn es nicht völlig richtig wäre, dass auch unsere wunderschöne richtige Schöpfungsgeschichte zurecht der Charakter eines Antiken Glaubensbekenntnisses/Schöpfungshymnus ist. Wenn doch alle Bibeltexte immer das Gotteswort durch Menschenwort sind, was damals von Evangelikalen überzeugt mitunterzeichnet wurde. Ich unterstelle Ihnen, dass Sie die Bibel ebenso auslegen, nur nach anderen Kriterien, aber die ihnen sehr willkommen sind. Kein Mensch könnte guten Gewissens sagen, die Predigt eines Theologen – und sei er noch so rechtschaffen – sei hier zu 100% Gottes Wort. Dort tummeln sich ureigene Ideen, Überzeugungen und eine Sicht immer jeweils durch sehr eigene Brillen. Wenn nicht der Glaube eine Einheit in großer Vielfalt wäre, dann gäbe es nicht so viele Konfessionen, Kirchen, abweichende Überzeugungen und die vielen theologischen Meinungen. Denn es menschelt überall und dies darf so bleiben. Ich habe keinerlei perfekte Sicht auf Gott, sondern ich bin nach dem Zeugnis der Bibel auch jemand, der jede Wahrheit nur extrem unvollkommen wie in einem Dunklen Spiegel zu erkennen vermag. Diese Antike Sichtweise erscheint mir wirklichkeitsnah, überaus modern und sehr fern von frommer unguter Überheblichkeit. Nun meine ich nicht Sie seien überheblich, aber es wirkt leider so. Allerdings habe ich Gott nie so gefühlt. Er erlaubt es mir mein großes Gehirn zu nutzen und dafür ist es auch erschaffen. Im übrigen enthält obiger Text Haltungen/Gedanken, die ich niemals geteilt habe und auch ebenso nicht vertreten könnte. Ich liebe Gott ebenso sehr. Die Bibel ist keinerlei Ideologie, immer stets ehrlich. Gewalt bleibt immer auch Gewalt, hier Jesus gegenüber. Die Frauenfeindlichkeit auch zur Zeit Jesu wird deutlich, dass auch Petrus den Frauen die Auferstehung Jesu nicht glauben wollte. Oder dieser auch dem weiblichen Geschlecht gewissermaßen sehr ins Gewissen schreibt, sie sollen in der Gemeinde schweigen. Mich wundert da nicht, dass die Evangelikalen der besonderen Art in USA nichts von Gleichberechtigung sowie Demokratie halten. Gleichsam ist ebenso unsere Evolutionslehre sodann blanke Gotteslästerung und grenzt schon fast an eine Straftat. Mein Gott schenkt mir Gedankenfreiheit und das feste Vertrauen, dass Jesus meine Sünde ans Kreuz nagelte. Im übrigen kann Zorn niemals heilig sein. Jesus hatte sein Wiederkommen als sanftmütig angekündigt und nicht zur Sendung des Gerichtes, nur zu unserer Erlösung. Leider wurde (vermutlich) das harte alttestamentarische Gottesbild geprägt von der unbarmherzigen Allmacht dort überaus sehr furchtbarer Tyrannen. Wenn Gott auch so wäre, dann hätte er unsere Römer als Verantwortliche für die Blutschuld sogleich vernichtet, samt jener eher unterwürfigen Justiz der Israeliten, immer in der Abwägung zwischen Ablehnung und einer jedoch diplomatischen Anpassung an die römische Besatzungsmacht. Gottes Protest gegen unser aller Gewalt und seine Herrschaft nur durch (seine) Liebe verdeutlicht, dass auch Gott am Kreuz starb. Ein überaus starkes Zeichen dafür, dass nur ein wirklich allmächtiger Geist das unendliche Universum lenkt. Ich denke der Herrscher des Sternemeeres, schwarzer Löcher und Quantenphysik ist als Gott eine Wirklichkeit, die höher ist als unsere Gedanken und Wirklichkeiten. Ich freue mich auf einen Neuen Himmel und eine Neue Erde.

    • Lieber Herr Hehner,

      Ihr Kommentar bestätigt genau meine Kritik: Ihre Argumentation folgt einem Muster, das die Bibel entkernt und theologisch konsequent dieser Sicht folgt – genau diese Art von Theologie hat in der Geschichte Israels und der Menschheit immer wieder vom Weg weggeführt.

      Nur zur Erinnerung: Das hier ist der öffentliche Kommentarbereich, keine private Kolumne. Wer hier ausführlich argumentiert und bewertet, muss mit Gegenrede rechnen – gerade wenn man sich selbst nicht zurückhält und seine Theologie deutlich vertritt. Es wirkt deshalb etwas widersprüchlich, auf kritische Rückmeldungen empfindlich zu reagieren.

      Ob Gott die Welt in sieben Millisekunden oder in sieben Milliarden Jahren erschaffen hat, ist sekundär. Entscheidend ist seine souveräne Macht und Treue, die Vertrauen erfordert – so wie er Petrus aufs Wasser gehen ließ: Wunder sind nicht nur nette Geschichten, sondern zeigen die Realität seiner Macht und die Notwendigkeit, auf sein Wort zu vertrauen.

      Martin Luther hat das Neue Testament reformatorisch ausgelegt – das Alte Testament hat er keinesfalls abgewertet, sondern dessen Bedeutung für das Evangelium klar hervorgehoben.

      Reformatorisch gilt: Theologie muss sich an der Schrift messen lassen. Gottes Wort ist lebendig, verbindlich und richtend. Wer zentrale Aussagen zu Gottes Heiligkeit, Gericht und Gnade verharmlost, entfernt sich vom Evangelium.

      Gott selbst sagt über sein Wort:
      • 2. Timotheus 3,16–17: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.“
      • Jesaja 55,11: „So wird mein Wort, das aus meinem Munde geht, nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“
      • Matthäus 24,35: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“

  2. Richtig – die Bibel vermittelt Werte

    Mir hat die Bibel Werte vermittelt, Grenzen und menschliche Eigenschaften aufgezeichnet, welche mich zu dem werden ließen, der ich nun mal bin.“ Dies schreibt Urs Meier. Allerdings würde ich wünschen wir wären uns einig, dass man die Bibel auslegen darf/muss, an Jesus und Neuem Testament. Das häufige Narrativ ist falsch, Gott sei launisch, jähzornig und würde fast alle vernichten wollen. Wäre dies sein Ziel, wäre keiner hier auf Erden. Die Gedanken Gottes und seine Wege sind höher als unsere Gedanken und Wege. Gott ist Gott und die Wahrheit über alles. Wir werden es später gut sehen. Es sind die Bibelautoren allerdings, die oft religiöse Propaganda bedienten. Der ins Aramäische übersetzte Urtext der Bibel, jener Sprache also von Jesus, macht den Sohn Gottes sanfter und liebevoller. Fehler haben sich eingeschlichen durch Übersetzung ins Griechische und zurück in Jesu Sprache. Das Problem war, dass die Griechen für manches keine Begriffe hatten. Wenn der Maßstab nur jene Übersetzungen sind, dann haben wir Gott sehr vermenschlicht. Er wird dann eine Projektion sehr eigener Vorstellungen. Die Urgemeinde beging Fehldeutungen nicht. Aber im Mittelalter sollte man nicht nur die Fürsten fürchten, sondern auch Gott.Ein Übel war, dass kaum ein Normalmensch die Bibel lesen konnte In manchen Zeiten waren ebenso die Priester ungebildet, Theologie gab es kaum und oft wurde Gott als Herrscher ohne Gnade befürchtet. Es wäre eine Revolution entstanden gegen bösartige Herrscher, hätte jede/r lesen können, was in unserer Bergpredigt steht über unsere Gerechtigkeit.

    • Lieber Herr Hehner,

      Ihr Kommentar enthält viele unbegründete Behauptungen über Gott und sein Wort. Sie behandeln Gottes Zorn wie menschliche Wut, doch die Bibel zeigt: Gottes Zorn ist heilig, gerecht und von klarer Ordnung, nicht impulsiv wie menschlicher Zorn (Exodus 34,6–7). Gleichzeitig ist Gott langmütig und gibt den Menschen Zeit zur Umkehr (2. Petrus 3,9).

      Jesus selbst legt die Schrift völlig anders aus, als Sie es darstellen. Er bringt das Gesetz des AT in radikale Zuspitzung und zeigt, wer Gott wirklich ist – gerecht, aber gnädig, strafend, aber rettend (Mt. 5,17–48). Wer die Schrift nur nach menschlichem Verständnis beurteilt, verkennt die Macht und Treue ihres Schöpfers.

      Die Bibel ist nicht menschliche Propaganda, sondern das lebendige Wort Gottes, verbindlich und richtend (Mt. 24,35; 5. Mose 6,4). Gottesfurcht ist kein negatives Konzept, sondern eine biblisch hochgelobte Haltung, die Weisheit und Heil bewirkt (Spr. 9,10; Phil 2,12).

      Die Propheten waren keine bloßen Ideologen, sondern Träger der göttlichen Offenbarung, auf die Jesus sich ausdrücklich berief. Indem Sie die Propheten als ‚Propagandisten‘ abtun, tun Sie genau das, was das Volk Israel immer wieder getan hat: Gottes Boten ablehnen und ihre Botschaft verwerfen – und die Bibel zeigt, dass dies tödliche Konsequenzen hatte. Wer die Propheten herabsetzt, stellt sich über Gottes Autorität und sprengt damit das Zeugnis Christi. Gottes Wort zeigt seine Heiligkeit, Gnade und Wahrheit; wer sich an seinem Zeugnis orientiert, erkennt, dass viele Ihrer behaupteten ‚Probleme‘ unbegründet sind.

      Das Evangelium verkündet nicht einen harmlosen oder beliebigen Gott, sondern einen heiligen Gott, dessen Gnade unbegreiflich groß ist.

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