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Schlagwort: Antisemitismus

Foto: nito100 / iStock / Getty Images Plus

Antisemitismus bezeichnet die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden, die nicht auf dem Verhalten einzelner Menschen beruht, sondern allein auf ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Volk oder zur jüdischen Religion. Er äußert sich in Vorurteilen, Stereotypen, Diskriminierung und Gewalt – und reicht von abwertenden Klischees bis hin zu offen feindseligen Übergriffen.

Antisemitismus ist kein neues Phänomen, sondern hat eine lange Geschichte – auch innerhalb des Christentums. Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, jeder Form von Judenfeindschaft entschieden entgegenzutreten.

>>> Zur Definition von Antisemitismus siehe auch die Informationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.


Texte zum Thema:

Bundesregierung will Anlaufstellen für antisemitische Vorfälle schaffen (Rheinische Post)

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Jüdische Organisationen fordern Maßnahmen gegen Antisemitismus

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus fordert in einer "Grundsatzerklärung" konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus. Auch der Antisemitismus unter Muslimen müsse ernst genommen werden.

Protestantismus: Ein heilsamer Schreck (Christ&Welt)

"Hat die evangelische Kirche also ihre 'Hausaufgaben' gemacht", fragt Bischof Markus Dröge bezüglich ihres Umgangs mit Antisemitismus in der Zeit-Beilage "Christ&Welt".

„Zutiefst israelfeindliches Machwerk“ – Neue Debatte über Haltung von Christen zur...

Wann wird Kritik an der israelischen Politik antisemitisch? Vor allem in Deutschland wird das Thema emotional diskutiert - auch in den christlichen Kirchen. Eine akademische Publikation hat jetzt eine neue Debatte zum Thema ausgelöst.

„Ein Fehler“: „Süddeutsche Zeitung“ entschuldigt sich für Netanjahu-Karrikatur

Die "Süddeutsche Zeitung" hat sich für die Veröffentlichung einer Karikatur entschuldigt, die den israelischen Premier Benjamin Netanjahu mit einer Rakete in der Hand zeigt. Dies sei "ein Fehler" gewesen, da sie trotz anderer Intention des Karikaturisten auch antisemitisch aufgefasst werden könne, so SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach.

Zentralrat der Juden: Schulen müssen Kinder besser gegen Judenhass wappnen

Schulen müssen Kinder nach Ansicht des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, besser über Antisemitismus aufklären. Er glaube nicht, dass Schulen und Freizeitangebote die Jugend so bildeten, dass für sie eine antisemitische Haltung nicht infrage komme, so Lehrer.
Juden Davidsstern Stern David Pixabay Holocaust

Rat der EKD: „Antisemitismus ist Gotteslästerung“

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) verurteilt die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland. "Nie wieder darf sich Antisemitismus in Deutschland ausbreiten oder gar salonfähig werden", mahnte der Rat am Freitag auf seiner Tagung in Hannover.
Marsch für das Leben

Berlin: Marsch des Lebens erinnert an den Holocaust

Im Gedenken an den Holocaust und als Zeichen gegen Israelfeindschaft sowie modernen Antisemitismus finden rund um den israelischen Holocaustgedenktag Jom haSchoa weltweit rund 50 Märsche des Lebens statt. In Berlin wird zum 4. Mal ein Marsch durchgeführt. 
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Bundesregierung beruft Antisemitismusbeauftragten

Der Diplomat Felix Klein wird Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Dies hat das Bundesinnenministerium mitgeteilt.
Nikolaus Schneider

Ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender besorgt über neue antisemitische Tendenzen

Nikolaus Schneider, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, äußerte sich besorgt über neue antisemitische Tendenzen in Deutschland. Die Fähigkeit, Brücken zu bauen, sei gerade heute wieder nötig, sagte Schneider am Sonntag bei der Schlussveranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit in Augsburg.