Die Evangelische Kirche in Deutschland hat 12.000 vor allem kirchennahe Menschen befragt, welche Gottesdienste sie besuchen – und warum. Das Ergebnis: Spitzenreiter ist der Weihnachtsgottesdienst. Auch Feiern zur Taufe, zur Beerdigung oder anderen Anlässen sind beliebt. Wenig Zuspruch erfährt dagegen der traditionelle Sonntagsgottesdienst. Ein knappes Drittel der Befragten gab an, diesen kaum oder nie zu besuchen. Fast 43 Prozent der Befragten besuchen jedoch mehrmals im Monat einen Gottesdienst.

Bei den Gründen für einen Besuch gaben viele die Atmosphäre an. 81 Prozent der Befragten stimmten dem „voll und ganz“ oder „eher“ zu. Auch die positive Wirkung auf den eigenen Glauben wird von den Befragten als Grund genannt (77 Prozent Zustimmung). Eine persönliche Einladung (13 Prozent) und das Abendmahl (30 Prozent) werden am niedrigsten gewichtet. Gerade die persönliche Einladung unterliegt aber starken Schwankungen: Diejenigen, die seltener in die Kirche gehen, gewichten diesen Punkt höher. Für sie ist die persönliche Einladung also wichtiger.

Die gesammelten ersten Ergebnisse der Kirchgangsstudie 2019 gibt es hier.

 

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Tolle „Studie“ in der nicht einmal steht, wie die Daten erhoben wurden außer „freiwillig“, na wie denn sonst?

    • Zugegebenermaßen ist das veröffentlichte Papier ja nur als „Erste Ergebnisse“ betitelt. Die eigentliche Studie folgt also vielleicht noch.

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