Gebet und Mission gehören zusammen, schreibt Gebetshaus-Gründer Rainer Harter im Blog von sela. Er ist überzeugt: Ohne Gebet fehlt der Mission die entscheidende Kraft. Umgekehrt könne die Bitte um das Kommen des Reiches Gottes ohne aktive Mission nicht in Erfüllung gehen. In der deutschen Gemeindelandschaft beobachtet Harter einen Mangel: Sowohl „Beter“ als auch „Missionare“ seien eher Exoten – aber im „Kommen“, schreibt er.
Harter erinnert sich an eine Großevangelisation in Freiburg, bei der es zu ungewöhnlich vielen Entscheidungen für Jesus kam. Was lief anders als sonst? Die viertägige Evangelisation war nicht nur seit Monaten vorbereitet worden, sondern wurde kontinuierlich im Gebet getragen. „Wie selbstverständlich gehörten zum Team der Evangelisation viele Betende dazu“, schreibt Harter. Seine Beobachtung: „Mission wird umso stärker, je mehr es im Hintergrund Beterinnen und Beter gibt, die nicht nur als untergeordnete „Fachabteilung Gebet“ angesehen werden, sondern Teil des gesamten Teams sind – und dies auf Augenhöhe.“
Hauskreisen legt Harter nahe, im Gebet für Missionare die „Glaubensmuskeln“ zu trainieren. „[Diese Menschen] brauchen unbedingt betende Begleitung […].“
>>> weiterlesen im sela-Blog
