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Christen sind nicht da, wo die Menschen sind

Christen müssen ihren Glauben in der Mitte der Gesellschaft leben, fordert Jugendreferent Daniel Faißt. Kirchengebäude würden das verhindern.

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Warum werden wir als Christen so wenig wahrgenommen? Das liegt daran, dass Christen nicht da sind, wo die Menschen sind, schreibt der Jugendreferent Daniel Faißt im Blog der kirchlichen Erneuerungsbewegung Fresh X. Er und seine katholische Kollegin veranstalteten einen Familientag auf dem Gelände einer Schule – mit Hüpfburg. Dadurch hätten Gespräche mit Menschen stattgefunden, „die mit Kirche noch nie etwas zu tun hatten.“

Den Erfolg einer solchen Aktion will Faißt nicht daran messen, wie viele neue Menschen danach in die Kirche kommen. Für ihn zählt es, einfach für die Menschen da zu sein und ihnen eine Freude zu machen bzw. zu helfen. Faißt fasst das in dem Satz „Authentisch Christen sein, in der Mitte der Gesellschaft sein.“ zusammen. Dafür brauche es keine Kirchengebäude, sie könnten sogar hinderlich sein.

Weiterlesen im Blog von Fresh X.

4 Kommentare

  1. Das sehe ich anders. Christen sind SEHR WOHL da, wo die Menschen sind. Sie werden dort häufig nur nicht als Christen wahrgenommen. Eben, WEIL sie kein Kirchengebäude um sich herum haben. Doch von Vielen in ihrer Umgebung werden sie zumindest als „anders“ erkannt. Weil sie nicht jeden unschönen Trend mitmachen. Weil man zu ihnen kommen kann, wenn man Probleme hat. Weil man mit ihnen buchstäblich „über Gott und die Welt“ reden kann. Ein Christ, der/die mit erhobenem Zeigefinger da steht und sich permanent als „fromm“ outet, wird ganz schnell von seiner Umgebung gemieden. Doch wenn es wirklich an der Zeit ist, dann ist er/sie da. Zum Reden und zum Beten…

  2. Manchmal staune ich darüber, dass Christen angeblich kein normales Leben zu führen scheinen. Wo sind sie denn im Alltag? Ich frage mich, warum es nur dann zählt, wenn es eine christliche Aktion in der sogenannten Öffentlichkeit ist. Jeder, der Jesus nachfolgt ist immer unter den Menschen und ihnen damit nahe und da wo sie sind: in seiner Nachbarschaft, Schule, Arbeit, Verein etc. Das ist so öffentlich wie es nur sein kann. Wenn man da nicht als Christ wahrgenommen wird, sollte man sich vielleicht fragen warum das so ist und ob es vielleicht nicht einfach an der Bereitschaft liegt sich als Christ zu outen und entsprechend zu reden und zu handeln.

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