Carlo Meier: „Paradise Valley – Das Verhängnis“

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Das Cover vom zweiten Teil der „Paradise Valley“-Serie gefiel mir schon sehr gut, und obwohl oder vielleicht gerade weil der Klappentext nicht sehr viel aussagt, war ich auf das Buch sehr gespannt. Den ersten Teil kenne ich noch nicht, doch „Das Verhängnis“ lässt sich auch ohne den ersten Band gut lesen, obwohl es mit dem Vorwissen sicher mehr Spaß macht. In dem Werk von Carlo Meier begleiten wir eine Gruppe junger Menschen zu einem mysteriösen Ort. In das Paradise Valley kommt man leicht hinein. Es stellt sich jedoch die Frage, wie sich der Ort wieder verlassen lässt.
Der Stil des Autors war für mich neu, doch ich kam damit zurecht. Er war sehr abgehackt, Worte wiederholten sich manchmal. Zum Beispiel so:

„Was ist das?
Was.
Ist.
Das?“
(Zitat Seite 76)

Dieses Stilmittel kommt nicht häufig vor. Durch den pointierten Einsatz entsteht jedoch Spannung. Durch wenige Worte schafft es Carlo Meier, eine ganz eigene Welt zu erschaffen. Die Charaktere und Schauplätze zeichnet er sehr authentisch und einzigartig.
Anfangs war es für mich schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich denn ersten Band noch nicht kenne und mir deswegen das Vorwissen zu den Charakteren fehlte. Dennoch habe ich mich nach den ersten 30 Seiten gut eingelesen. Die Zielgruppe für dieses Buch sind vor allem Jugendliche. Thrillerfans sei gesagt, dass das Buch auch andere Genres streift. Es stehen nicht nur Spannungselemente im Vordergrund. Dennoch ist das Buch immer wieder mal spannend. Als ich mich eingelesen hatte, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Nach dem Ende warte ich gespannt auf den dritten Teil.

Von Fynn Peters

Leseprobe

Verlag: fontis - Brunnen Basel
ISBN: 978-3-03848-149-2
Seitenzahl: 260
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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