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Die Dresdner Frauenkirche hat eine positive Bilanz der
ersten Online-Christvesper gezogen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die traditionelle Weihnachtliche Vesper in diesem Jahr nicht unter freiem Himmel, sondern unter anderem online stattgefunden. „Mehr als 27.000 Menschen nutzten das zusätzliche digitale Angebot“, teilte die Stiftung Frauenkirche Dresden am Samstag mit. Unter den zahlreichen Reaktionen hätten sich auch Grüße aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Italien befunden. „Selbst in Kanada, Brasilien und in Hiroshima wurde die Vesper mitgefeiert“, erklärte die Stiftung.

Erstmals seit 27 Jahren war die traditionelle Weihnachtliche
Vesper am 23. Dezember auf dem Dresdner Neumarkt nicht als
Open-Air-Gottesdienst gefeiert worden. Coronabedingt wurde die Vesper in den Hauptraum der Dresdner Frauenkirche verlegt und fand ohne Besucherinnen und Besucher statt. Der MDR übertrug die Feier live im Fernsehen. Zusätzlich war die Christvesper online im Internet
abrufbar. Durch die Voraufzeichnung sei eine vielfältigere
Ausgestaltung möglich gewesen, hieß es weiter.

Die Weihnachtliche Vesper findet seit 1993 alljährlich jeweils am 23. Dezember vor der Dresdner Frauenkirche statt. 2019 kamen rund 18.000 Menschen zu dem Open-Air-Gottesdienst.

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