Mehrere Dankgottesdienste veranstaltet die christliche „Projektgruppe 3. Oktober“ zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November (Sonntag). „Es war ein Wunder Gottes“, unterstreicht Lorenz Reithmeier, Projektgruppen-Mitarbeiter und ehemaliger Geschäftsführer der geistlichen Gemeinde-Erneuerung (GGE) in Deutschland.

Unter dem Motto „Wunder der Freiheit und Einheit“ steht am Sonntag die Gedenkveranstaltung in Magdeburg. Drei Sternmärsche starten in Richtung Dom, wo um 14 Uhr der Festgottesdienst beginnt. „Gott sei Dank“, heißt es ab 14 Uhr in Braunlage, wo die Projektgruppe gemeinsam mit dem „Netzwerk Harzgebet“ den Gottesdienst organisiert hat. Predigen wird Pfarrer Bernd Oettinghaus (Projektgruppe 3. Oktober). Auf dem Programm steht auch ein Bericht von der Gebets-Grenzwanderung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der ersten Novemberwoche. „Erinnern, danken, Nachvornesehen“ heißt es in Lassan (Schaalsee). Zwischen 10 und 16 Uhr gibt es einen Dankgottesdienst, Gebetswanderung und Zeitzeugenberichte.

„Der 9. November 1989 war für mich einer der emotionalsten Ereignisse in meinem Leben“, erinnert sich Reithmeier, „und eine große Freude, dass Gott zusammen mit den vielen mutigen Bürgern der DDR, das Menschen verachtende Regime in die Knie zwang und offene Grenzen schenkte.“ Diese Erinnerung, die den Mauerfall und die Wiedervereinigung als Wunder Gottes begreift, will die die „Projektgruppe 3. Oktober“ wachhalten.

Zum Kuratorium der Projektgruppe zählen unter anderem Michael Diener (Präses Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband, Vorsitzender Ev. Allianz Deutschland), Frank Heinrich (MdB), Ansgar Hörsting (Präsident Vereinigung Ev. Freikirchen), Volkmar Klein (MdB), Horst Marquardt (idea), Christoph Stiba (Generalsekretär des BEFG), Roland Werner (CVJM-Generalsekretär) und Prof. Dr. Ulrich Wilckens (Altbischof Nordelbische Kirche).
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Weitere Veranstaltungen am 9. November können Sie der Homepage der „Projektgruppe 3. Oktober“ entnehmen.