EKD: Studie zu sexualisierter Gewalt hat begonnen

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Trauer Missbrauch
Foto: Pixabay
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Der Forschungsverbund „ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen“ in der evangelischen Kirche und Diakonie hat seine Arbeit aufgenommen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt sich nach eigenen Angaben mit 3,6 Millionen Euro an einer breit angelegten Studie zur sexualisierten Gewalt und anderen Missbrauchsformen im Bereich der EKD und der Diakonie. Ergebnisse der Studie sollen im Herbst 2023 vorliegen.

Beteiligt sind Experten der Hochschule Hannover, die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, die Bergische Universität Wuppertal, die Freie Universität Berlin, das IPP Münche, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf,  das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim sowie die Universität Heidelberg.

Alle Landeskirchen stünden hinter der Studie, heißt es. „Von der Aufarbeitungsstudie erhoffen wir uns, ein umfangreiches Bild über Fehler der Vergangenheit und Gegenwart sowie besondere Risiken zu bekommen, um unsere Gemeinden und Einrichtungen zu einem noch sichereren Ort für Kinder und Jugendliche zu machen“, sagte der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke.

2 DIREKT-KOMMENTARE

    • Richtig Ephraim einerseits – aber andererseits ist sexueller Missbrauch und jedwede andere Gewalt so alt wie die Menschheit. Die Geschichte von Kain und Abel ist nicht umsonst in den Kanon der Texte geraten (Schöpfungsgeschichte), die ganz am Anfang der Bibel stehen. Außerdem lebt der Abgrund in jedem von uns und sogar Jesus wurde vom Teufel versucht. Wir müssen und dürfen jeden Tag im Licht leben, werfen aber alle auch große Schatten. Sonst wäre die Erlösung nicht notwendig.

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