Abtreibung: Kirchen reagieren unterschiedlich auf Gesetzentwurf

Die beiden christlichen Kirchen in Deutschland haben unterschiedlich auf die geplante Lockerung des Werbeverbots für Abtreibungen reagiert.
Ultraschallbild eines Kindes im Bauch seiner Mutter.

Bundesstaat New York legalisiert Spätabtreibung

Frauen dürfen in New York ab sofort bis zur 24. Schwangerschaftswoche ihr Kind abtreiben lassen. In Ausnahmefällen gilt das sogar bis kurz vor der Geburt.

Abtreibung: Entscheidung über Reform des Paragrafen 219a erst im kommenden Jahr...

Die Debatte über den Paragrafen 219a, der Werbung für Abtreibung verbietet, ist politisch hoch aufgeladen. Die Union will das Verbot beibehalten, die SPD will es abschaffen. Eine Entscheidung wird es aber erst 2019 geben.

Abtreibungsgegner laden zum „Marsch für das Leben“ ein

Christliche Abtreibungsgegner rufen für diesen Samstag in Berlin wieder zum "Marsch für das Leben" auf. Die Demonstration steht unter dem Motto "Menschenwürde ist unantastbar. Ja zu jedem Kind - Selektion und Abtreibung beenden".
EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm spricht und gestikuliert mit den Händen.

Bedford-Strohm beklagt hohe Abtreibungszahlen

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat die hohe Zahl der Abtreibungen in Deutschland beklagt.

Prostitution: Moderner Sklavenhandel mitten unter uns

Rund 40 Millionen Menschen leben nach Schätzungen der UN weltweit in Sklaverei. Eine in Deutschland verbreitete Form der "modernen Sklaverei" ist die Prostitution. Ein christliches Projekt will betroffene Frauen aus den Bordellen herausholen.

Argentinien: Abtreibungen bleiben illegal

Es sah aus, als würde Argentinien eines der wenigen Ländern Lateinamerikas mit einem Recht auf Abtreibung. Doch nach Zustimmung im Unterhaus lehnte der Senat das Gesetz nun ab.
Flüchtlinge auf einem Boot im Mittelmeer

Ärzte ohne Grenzen: Flüchtlingspolitik ist „moralische Bankrotterklärung“

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union scharf kritisiert. Um weitere Menschen von einer Flucht nach Europa abzuhalten, werde menschliches Leid vor unserer Haustür bewusst in Kauf genommen, sagte der Geschäftsführer der deutschen Sektion der Hilfsorganisation, Florian Westphal, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Jahresberichtes.

Werbeverbot für Abtreibungen: Ethiker fordert Erhalt des Status quo

Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock, plädiert in der Debatte um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche für den Erhalt der bisherigen Gesetzeslage.
Marsch für das Leben

Berlin: Marsch des Lebens erinnert an den Holocaust

Im Gedenken an den Holocaust und als Zeichen gegen Israelfeindschaft sowie modernen Antisemitismus finden rund um den israelischen Holocaustgedenktag Jom haSchoa weltweit rund 50 Märsche des Lebens statt. In Berlin wird zum 4. Mal ein Marsch durchgeführt.