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Ägypten: Situation der Christen so gut wie lange nicht

Die ägyptische Regierung hat eine große Zahl Kirchen zugelassen. Die christliche Hilfsorganisation Barnabas Fund würdigt die Maßnahmen.

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Millionen koptische Christinnen und Christen in Ägypten dürften sich freuen: Die ägyptische Regierung hat weitere 63 Kirchen und kirchliche Gebäude zugelassen. Dies berichtet die christliche Hilfsorganisation Barnabas Fund auf ihrer Webseite. Dadurch erhöht sich die Gesamtzahl der lizenzierten Kirchen auf 2.021. Insgesamt lägen 3.730 Anträge vor, heißt es.

Im Jahr 2016 hatte die Regierung ein Gesetz aus der osmanischen Zeit aufgehoben, welches die Anzahl der Kirchengebäude in Ägypten beschränkte. Davor waren nur wenige Kirchen registriert, da es äußerst schwierig war eine Lizenz zu erhalten. Solange das offizielle Verfahren nicht abgeschlossen ist, dürfen Gemeinden auch in nicht lizenzierten Kirchengebäuden Gottesdienst feiern.

Laut Barnabas Fund sei die Situation für Christen, die in Ägypten rund 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen, so gut sei wie seit Jahren nicht mehr, obwohl sie immer noch dem Druck der lokalen Gemeinschaften ausgesetzt seien – insbesondere in ländlichen Gebieten. Auch mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi sei man zufrieden. Im März 2021 genehmigte seine Regierung im Religionsunterricht über das Christentum und das Judentum zu sprechen.

Link: Hier geht es zum Artikel der christlichen Hilfsorganisation Barnabas Fund. (Englisch)

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