Der Religionsunterricht in Nordirland fokussiert sich zu einseitig auf das Christentum. Das entschied der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreiches.
Geklagt haben ein nicht-gläubiger Vater und seine Tochter, berichtet Apollo News. Der gesetzlich vorgegebene Religionslehrplan ihrer Schule konzentriere sich auf das Christentum – „andere Religionen werden erst in späteren Jahrgangsstufen behandelt“. Mit sechs Jahren glaubte das Mädchen, dass Gott die Welt geschaffen habe, und betete vor Mahlzeiten, heißt es.
Demnach äußerten ihre Eltern 2019 die Sorge, das Christentum werde als „absolute Wahrheit“ vermittelt. Sie wollten ihre Tochter nicht als Einzige vom Religionsunterricht abmelden und forderten von der Schule in Nordirland mehr Objektivität, Kritik und Pluralismus.
Der Oberste Gerichtshof Nordirlands entschied 2022 zugunsten der Eltern, berichtet Apollo News. Das Urteil wurde von einem Berufungsgericht aufgehoben, jetzt aber vom Supreme Court einstimmig bestätigt: „Die Vermittlung von Wissen auf eine nicht objektive, nicht kritische und nicht pluralistische Weise läuft auf das Ziel der Indoktrination hinaus.“
(Malin Georg)

Wie sieht das beim Biologieunterricht aus? Sollte da nicht auch Pluralität gelten: Evolution und Schöpfungslehre?
Welche Schöpfungslehre? Die hinduistischen, dass die Welt eine Scheibe ist, von 4 Elefanten getragen, die auf einer Riesenschildkröte stehen? Die christliche, dass die Erde von einem Gott in 6 Tagen vor ca. 6000 Jahren geschaffen wurde? Oder nehmen wir eine andere, gibt ja noch viele Mythen.
Nein, in Schulunterricht muss die Basis Wissenschaft sein. Religion gehört in den Religionsunterricht.
Ich wünschte, alle, die so laut nach religiöser Vielfalt brüllen, würden wie ich, im religiösen Chaos Indiens gelebt haben.
Das würde sie dem Hinduismus Buddhismus und Islam gegenüber kritischer werden lassen.
Das kann ich nur bestätigen!
Religionen wahrheitsgemäß, aber eben auch kritisch zu untersuchen, wäre doch eine gute Aufgabe für Schulen. Ich würde da allerdings das Christentum nicht ausnehmen.
Schulen sollten aber kein Missionierungsgebiet irgendeiner Religion sein, auch nicht des Christentums. Sie sollte junge Menschen dazu befähigen, selbst hier Entscheidungen fällen zu können und dazu das nötige Wissen möglichst objektiv zu vermitteln.
Dann können sich die Nordiren ja an Deutschland ein Beispiel nehmen. Bei uns an den Schulen gibt es katholischen und evangelischen Religionsunterricht und Ethik Unterricht. An der Grundschule mit vielen muslimischen Kindern gab es sogar Islam-Unterricht. Aber wir sind halt nun mal das christliche Abendland! In muslimischen Ländern gibt es an Schulen bestimmt keinen christlichen Religionsunterricht.
Die Vielfalt aufzeigen ist richtig. Aber nur, wenn man deutlich herausarbeitet, daß das CHRISTentum durch CHRISTUS seinen Namen hat. Und das CHRISTUS der Einzige ist, der Alle Probleme dieser Welt auf sich genommen hat. Daher muß letztlich das CHRISTentum vor Allem gelehrt werden !
Als Christ sollte ich grundlegende Kenntnisse über alle wichtigsten Weltreligionen haben und dabei den Absolutheitsanspruch des christlichen Glaubens hervor heben.
Das ist Sache der Kirchen, nicht von Schulen.
Warum nicht von Schulen? Unser Land ist ein christlich geprägtes. In jedem Dorf gibt es eine Kirche. Fast sämtliche Kunst, Musik, Literatur früherer Jahrhunderte ist ohne christliches Grundverständnisse nicht verstehbar. Und erst über den Glauben bekommen wir wirklichen Zugang zu den Inhalten. Unsere Sozialgesetzgebung, die Gerichtsbarkeit ist angestoßen worden durch die Werte des christlichen Glaubens. Hunderte sozialere Einrichtungen in unserem Land würde es ohne chritslichen GLauben nicht geben. Der christliche Glaube ist das Prägende unseres Landes bis hin zum Grundgesetz, indem die Verantwortung vor Gott betont wurde und wird. Und dieser Gott ist der Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Weil immer weniger Menschen das glauben, was du schreibst. Und weil Schule neutral im.Sinne der Verfassung sein sollte.
Und die negativen Seiten der Kirchen hast du weg gelassen. Die Wissenschaftsfeindlichkeit, die vielen Verbrechen, die Demokratiefeindlichkeit, usw.