Die Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor einer Verharmlosung des politischen Islam – gerade auch in Syrien.
Kurz vor Weihnachten appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die deutsche Politik und die Medien, die Bedrohung durch den politischen Islam ernst zu nehmen – besonders für christliche Gemeinschaften, Alawiten/Aleviten, Drusen, Yeziden, Bahá’í, Mandäer und Juden.
„Angriffe auf Juden in Australien, auf US-amerikanische Soldaten in Syrien, die massenweise Entführung von Kindern in Nigeria und ein geplanter Angriff auf einen Weihnachtsmarkt in Bayern zeigen, dass der Islamismus eine reale Gefahr für Christen, religiöse Minderheiten sowie das friedliche Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionsgemeinschaften darstellt“, warnt GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido.
„Verharmlosung des Islam ist verantwortungslos“
Die „Verharmlosung“ des politischen Islam und der von radikalen Islamisten ausgehenden Gefahren durch den US-Präsidenten und große Teile der deutschen Politik und Medien sei verantwortungslos. „Nicht nur christliche Gemeinschaften sind betroffen, sondern die Glaubens- und Meinungsfreiheit insgesamt.“
Im zentralsyrischen Palmyra kam es in dieser Woche zu einem tödlichen Anschlag auf US-Soldaten. Während US-Präsident Trump den IS verantwortlich machte, weist die GfbV darauf hin, dass der Schütze dem syrischen Sicherheitskräften. Dies bestätigten auch offizielle Stellen. „Schätzungsweise 75 Prozent der neuen syrischen Sicherheitskräfte unter Al-Scharaa haben zuvor in den Reihen des IS oder anderer sunnitisch-islamistischer Milizen gekämpft“, so Sido.
Die wirklichen Verbündeten des Westens in Syrien gehörten nicht zum islamistischen Regime in Damaskus, warnt die GfbV. „Es sind Kurden, Alawiten, Drusen und arabisch-sunnitische Demokraten. Diese Gruppen kämpfen für eine Trennung von Staat und Religion sowie für Glaubens- und Meinungsfreiheit. Sie sind damit die einzige Hoffnung für die wenigen Christen im Nahen Osten, die noch nicht von den Islamisten verdrängt wurden – und für diejenigen, die sich nach einer Rückkehr in ihre Heimat sehnen.“

Islamismus nicht der Islam sind böse
Islamismus hat mit Islam so wenig zu tun wie Feuer mit Wasser. Wir Christinnen glauben an die Macht Gottes, die eine Macht der Liebe ist, denn Gott oder sein Messias Jesus Christus kam nicht mit militärischem (nicht existierenden) Engelheer, sondern als kleines Kind in der Krippe, wurde an einem Kreuz brutal hingerichtet und ist auferstanden. Das Kreuz ist nicht nur von der Seite Gottes her unsere Versöhnung mit ihm, sondern auch ein absolutes Zeichen von Liebe und Gewaltlosigkeit. Wir dürfen versuchen 70×7 mal, also immer anderen zu vergeben und uns sogar mit Feinden versöhnen. Oder auch jeden Tag aus der Vergebung Jesu zu leben. Der Islam betont auch den barmherzigen Gott, er verbietet andere Menschen zu töten und erlaubt nur als aller letzte Möglichkeit das Recht auf eine Selbstverteidigung (ähnlich wie bei uns Christen, wo katholisches Naturrecht dann auch Notwehr einräumt, evangelisch obliegt dies aber wie auch bei Katholiken immer auch der guten persönlichen Gewissensentscheidung.
Islamismus ist eine bösartige Entartung vom Glaubensgegenteil und kann auch nicht mit dem Islam und auch mit dem Koran begründet werden. Wir können ja auch nicht das Töten erlauben, wo doch Moses gerade von Gott die 10 Gebote auch mit einem Tötungsverbot erhielt, aber danach unten am Mosesberg Gottes Anweisung bekam, 2000 Israeliten zu töten. Die Bibel muss man also auch auslegen am Neuen Testament, an Jesus und seinem Werk. Zwar glauben Moslems, dass der Koran direkt aus dem Himmel kam und deshalb auch nicht übersetzt werden darf. Aber es gibt doch faktisch moderate und fundamentalere Richtungen auch in dieser Religion, die neben Christen- u. Judentum auf Abraham auch zurück geht In bestimmten Zeiten des Mittelalters war der in Europa eingewanderte Islam geradezu einer Hort der Toleranz auch gegen Juden und Christen.
Aus Syrien habe ich von gut deutsch sprechenden Ärzten, die hier ausgebildet werden, aber zudem gehört, dass es viele gute Nachbarschaften in Syrien gibt, wo unterschiedliche Religionen gelebt werden, es gibt sogar gemischt religiöse Familien. Es ist also nicht überall der Teufel los, womit ich nicht behaupten will, der Islamismus sei für Syrien nicht wirklich gefährlich. Jede Form von Gewalt ist mit Gott und einer Herstellung vom Reich Gottes nicht vereinbar. Unser Schöpfer ist das Gute in Person, leider können wir als seine Geschöpfe das Böse in Person sein. Wenn der Heilige Geist unsere Herzen verändert, was wir freiwillig zulassen müssen, werden die Schwerter zu Pflugscharen und die Kriege geächtet. Ich glaube auch in Matthäus 24 steht ebenso, dass er die Mächtigen (Tyrannen) vom Thron stößt. Ich würde dies so verstehen, dass sie sich gegenseitig entmachten. Herr Putin wird möglicherweise von seinen eigenen Seilschaften verjagt, wenn er sich nicht einordnet. Herr Trump wird auf Normalmaß kommen. Niemand kann sich an Gott vorbei mogeln, weder der Frömmste noch jener, der nur glaubt dass viele Knochen eine gute Suppe herstellen können.
Ich fürchte, diese Erleuchtung wird es nie geben, weil nicht sein kann,
was nicht sein darf. Die Realität wird einfach ausgeblendet, sogar geleugnet!!!
Angst ist die schlimmste Form der Sklaverei … eben Unterwerfung (statt Meinungsfreiheit, Demokratie oder die Liebe Gottes)
Jesaja 5,20: „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis mit Licht und Licht mit Finsternis verwechseln, die Bitteres mit Süßem und Süßes mit Bitterem verwechseln!“
Gibt es überhaupt einen unpolitischen Islam? Wenn ich mit meinem „Halbwissen“ richtig liege, hat der Islam schon zu Mohameds Zeiten über Gewalt und Kriege seinen Einfußbereich ausgeweitet. Das setzt sich fort bis heute. Natürlich gibt es friedliche Muslime die niemand etwas arges wollen und ein stilles friedliches Leben anstreben, aber wer wird dominieren? Zum Christentum meine ich einen grundlegenden Unterschied festzustellen. Zwar haben auch wir eine unrühmliche Geschichte, aber für unseren „Religionsgründer“ und seine ersten Anhänger war die friedliche Ausbreitung des Evangeliums immer Maxime !
Meinen Respekt für die „Gesellschaft für bedrohte Völker“, die sprechen eine wichtige Wahrheit aus !
Bleibt zu höffen, dass unsere westlichen Regierungen auch mal eine Art Erleuchtung bekommen und endlich die Reißleine ziehen!
Es gibt sicherlich noch weitere Unterschiede zwischen Jesus und Mohammed. Letzter wird schließlich auch nicht als Gott angebetet.
Dein Punkt aber stimmt. Um so verwunderlich, dass der Islam oft sehr viel friedfertiger und seinen Feinden gegenüber verzeihender war als das Christentum.
Was wohl zeigt, dass die Person des Gründers nicht ausschlaggebend zu sein scheint
Antworten zu Mohammed und Jesus
ANTWORT ZUM STAMMTISCHBRUDER vom 19. Dezember: Der Islam war nach Europa gekommen allerdings doch sehr menschenfreundlich und ebenso tolerant. In anderen Zeiten und anderen Weltgegenden hatte er unseren Grausamkeit im Mittelalter nicht nachgestanden. Wie bei uns mit Folter, Hexenprozessen, Tod auf dem Scheiterhaufen, Todesurteile der Gelehrten wegen Veränderung des Weltbildes, Judenverfolgungen durch viele Jahrhunderte und letztlich fast final endend mit der Massenvernichtung unserer jüdischen Mitbürger:innen. Es scheint aber weiter zu gehen derzeit mit der MAGABEWEGUNG. Dort mit Vorfeldaktivitäten bei uns mit unendlichen vielen Klicks im Internet dieser sehr fugenlos rechtsradialen Menschen, die nicht nur junge Leute mit falschen Narrativen beeinflussen und zu denen die AfD regen Kontakt pflegt, auch in Personengleichheit eigener Funktionäre. Dagegen ist auch ISLAMISMUS noch deutlicher an seinen bösen Konturen zu erkennen. radikale westliche Formen von ganz Rechts docken aber bei deutschen Heimatgefühlen und der Sehnsucht danach, dass früher aller besser war. Auch wenn es deplatziert erscheint: Diese neueste Form ist sehr gefährlich. Dies fängt aber leider an mit dümmlichen Populismus wie dem STADTBILD, das nur Rechtslastigen gut hilft
Zu Chey: Richtig. Der Gründervater des Islam war eben ein Mensch und so gut oder schlecht eben ein Mensch sein mochte. Nicht Jesus aber wurde (richtig) angebetet, eher verehrt, man sah in ihm den Messias, aber nicht in der leider erwarteten politischen Form, der so das Recht herstellt und die Römer aus dem Land wirft. Laienhaft wohnten in Jesus Gestalt Gott als Schöpfer und gleichzeitig der Menschensohn Jesu, ein frommer Jude und den Pharisäern nahestehend, aber auch teilweise kritisch. Jesus ist nicht einfach Gott, sondern in der Bildsprache der Bibel Gottes Sohn. Er ist theologisch-christlich der neue Adam als ein Mensch, der die Liebe Gottes (dann als Sohn Gottes perfekt) wieder spiegelt. Damit wird grundsätzlich behauptet, mit ihm habe Gott – und er hatte es – mit uns Menschen einen neuen Anfang gemacht. Aber Jesus war trotzdem auch der Mensch der er war: Vor seiner Kreuzigung hatte er tiefgreifend Furcht und selbst im Todeskampf soll sein Ausruf hilflos gewesen sein: „Mein Gott, mein Gott, warum hasst du mich verlassen“! Damit allerdings, so könnte man es auslegen, kommt er wieder in unsere allertiefsten Tiefen. Dies haben auch die Menschen und hier auch Juden innerlich oder äußerlich ausgerufen, als sie am Strick im KZ aufgehängt oder ins Gas geschickt wurden.