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Nigeria: Kirche überfallen – zwei Tote, Pastor und Gläubige entführt

Bewaffnete Männer haben im Bundesstaat Kwara eine Kirche angegriffen. Zwei Menschen starben, mehrere wurden verschleppt. Die Regierung steht unter Druck.

In Nigeria ist am Dienstagabend eine Kirche im Bundesstaat Kwara von bewaffneten Männern überfallen worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Nach Angaben von Polizei und Augenzeugen wurden mindestens zwei Menschen getötet, der Pastor und mehrere Gemeindemitglieder entführt. Der Angriff ereignete sich während eines Gottesdienstes in der Christ Apostolic Church in Eruku.

Präsident Bola Tinubu verschob geplante Auslandsreisen, um sich über die Lage informieren zu lassen. Er ordnete eine verstärkte Sicherheitspräsenz in Kwara an und forderte die Behörden auf, „alles zu tun“, um die Entführten zu befreien. Auch die Suche nach 25 Schülerinnen, die wenige Tage zuvor in Kebbi verschleppt wurden, läuft weiter.

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Unterschiedliche Zahlen zur Christenverfolgung

Die Angriffe werfen erneut ein Schlaglicht auf die schwierige Sicherheitslage in Nigeria. Das Land kämpft mit islamistischen Aufständen im Nordosten, kriminellen Banden im Nordwesten und gewaltsamen Konflikten zwischen Hirten und Bauern in der Mitte des Landes.

Die Situation der Christinnen und Christen im Land wird unterschiedlich eingeschätzt. Laut der amerikanischen Beobachtungsstelle für bewaffnete Konflikte (ACLED) gab es in Nigeria seit 2020 rund 12.000 Angriffe auf Zivilisten, berichtet ntv. Bei diesen Attacken starben demzufolge fast 21.000 Menschen. Unter den gemeldeten Todesopfern befanden sich demnach weniger als 500 Christen, die wegen ihres Glaubens getötet wurden. Dagegen spricht das christliche Hilfswerk Open Doors allein für 2024 von 3.100 getöteten Christen in Nigeria.

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2 Kommentare

  1. Die radikalen Islamisten versuchen überall in Afrika und im Nahen Osten die Christen einzuschüchtern, zu vertreiben oder zu Zwangskonvertierung zu zwingen. Junge Frauen sind besonders gefährdet, mit Gewalt und Entführung kommt man günstig an eine „Zweitfrau“ !
    Die Welt schaut zu, Trump, von den Christen in seinem Umfeld aufgefordert ist der einzige Regierungschef der Konsequenzen androht.
    Die Muslime, auch in Deutschland schauen weg, so wie sie bei allen Konflikten wegschauen bei denen man die Juden nicht verdammen kann!

  2. CHRISTenVerfolgung ist leider schon in 3/4 dieser Welt der Fall. Alle echten CHRISTen (hab den Eindruck davon gibt es erschreckend wenige) müs-sen Feindesliebe über, wo immer es angesagt ist, denn auch bei uns sind schon entspr. Anzeichen zu erkennen. Bei den Juden hat es ja schon seit Jahren angefangen. Da die sogen. CHRISTenheit in unsrem Land schon seit langem mehr als unglaubwürdig geworden ist, die Gründe, dürften klar sein, müssen alle echten CHRISTEN endlich aufwachen und erkennen was unser geliebter HERR seit langem, uns durch Matth.24 sagt: „Lasst euch von Niemand beschwätzen. Viele werden in meinem Namen behaupten, sie wären CHRISTUS und werden viele irreführen. Überall werden Kriege sein. Habt keine Angst, dies muß geschehen, doch das Ende wird noch nicht kommen. Völker werden sich den Krieg er-klären. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben geben u. Hungersnöte. Doch all das wird erst der Anfang der Schrecken sein, die auf Euch zukommen. Ihr werdet verhaftet, verfolgt und umge-bracht. Auf der ganzen Welt wird man Euch hassen, weil ihr Euch zu MIR bekennt. Viele werden sich von MIR abwenden, einander verraten u. hassen. Viele falsche Propheten werden auftreten und die Men-schen täuschen. Die Gesetzlosigkeit wird immer mehr überhandnehmen u. die Liebe wird bei vie-len erkalten. Doch wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet! Die Botschaft vom Reich GOTTES wird überall gepredigt, damit sie alle Völker hören; dann wird das Ende kommen.“

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