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Bibelunterricht: Italien will Bibelkenntnisse an Schulen fördern

Die italienische Regierung will den Bibelunterricht an Schulen verstärken.

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Nach Angaben der Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» vom Dienstag unterzeichnete das Bildungsministerium eine entsprechende Vereinbarung mit der überkonfessionellen Bibelvereinigung Biblia.

Diese wird den Angaben zufolge nach den Sommerferien Materialien für den Gymnasialunterricht der letzten beiden Schuljahre ausarbeiten. Fächerübergreifend soll den Schülern damit der Einfluss der Bibel auf Literatur, Kunst, Geschichte und Philosophie erläutert werden. Der Religionsunterricht wird demnach wie bisher weitergeführt.

Nach der Übereinkunft liegt es im Ermessen von Schulleitern und Lehrern, die Anregungen aufzunehmen. Ziel der Initiative ist es, die Schriften als gemeinsame Grundlage der heutigen Kultur sowie der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam zu begreifen.

Die 1984 gegründete Vereinigung Biblia sammelte bereits 10.000 Unterschriften für die Einführung des Bibelunterrichts. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörten der jüdische Schriftsteller Primo Levi sowie der Germanist und Romanautor Claudio Magris.

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(Quelle: epd)

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