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ChristusBewegung veröffentlicht zehn Zukunftsimpulse für die Kirche

Seit 70 Jahren gibt es die ChristusBewegung Württemberg. Für die Zukunft wünscht sich der Vorsitzende, Pfarrer Friedemann Kuttler, „Mehr Hoffnung, Freiheit und Leidenschaft.“

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Der Pietismus habe sich schon immer als „Impulsgeber für die Kirche“ verstanden, sagte Kuttler bei der Jubiläumsfeier in der Stuttgarter Stiftskirche. In dieser Tradition stünden auch die zehn Zukunftsimpulse, die die Bewegung anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens jetzt veröffentlicht hat.

„Auf unserem Weg durch die Zeit brauchen wir Jesus Christus“, heißt es im Vorwort. „Was für alle Menschen, Gemeinden und Kirchen zu allen Zeiten galt, erleben wir in den Umbrüchen, Krisen und Veränderungen unserer Tage in besonderer Weise.“

Mehr Mut zum missionarischen Zeugnis

Inhaltlich rufen die Impulse beispielsweise zu mehr Ehrlichkeit im Blick auf den Zustand der Kirche auf. Ihre Gestalt als Volkskirche sei faktisch zu Ende, stattdessen gelte es bewusst anzunehmen, eine neue Rolle als Minderheit in einer nachchristlichen Gesellschaft zu spielen. Und genau deshalb brauche es unter anderem mehr Mut zum missionarischen Zeugnis, mehr Evangelistinnen und Evangelisten, mehr diakonische Leidenschaft, neue Gemeindeformate und -gründungen und eine zeitgemäße Ausbildung des theologischen Nachwuchses.

Die Verfasser wünschen sich mehr Freiheiten und Rechte für Gemeinden und Gemeinschaften innerhalb der Kirche. Es brauche mehr Mut für neue Wege „und weniger Regeln zur Erhaltung erneuerungsbedürftiger Strukturen.“ Nötig sei auch mehr Miteinander und Vertrauen zueinander – in Kirche und Pietismus.

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Die ChristusBewegung Lebendige Gemeinde wurde 1952 als kirchliches Netzwerk unter dem Namen „Evangelisch-kirchliche Arbeitsgemeinschaft für Biblisches Christentum“ gegründet und später in Ludwig-Hofacker-Vereinigung umbenannt. Seit 2011 agiert sie als „Lebendige Gemeinde. ChristusBewegung“ in Württemberg.

Link: Die „Zehn Zukunftsimpulse“ sind auf der Webseite der Bewegung abrufbar.

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