CDU und SPD im Landtag wollen die saarländische Verfassung anpassen. Eine der Fragen: Soll die Präambel einen Gottesbezug enthalten?
Zurzeit debattiert der saarländische Landtag über Änderungen in der saarländischen Verfassung. Der Präsident des saarländischen Verfassungsgerichtshofs, Roland Rixecker, wirbt für einen Gottesbezug in einer neuen Präambel der saarländischen Verfassung. „Verantwortung vor Gott und den Menschen ist kein religiöses Bekenntnis“, betonte Rixecker am Donnerstag in einer Anhörung im Landtag in Saarbrücken. Der Bezug mache vielmehr deutlich, dass man sich für sein Handeln gegenüber jemandem zu verantworten habe. „In der Verfassung sei bereits die Verantwortung für die Schöpfung enthalten“, sagte Rixecker. „Ich fände es ganz gut, wenn ihr Schöpfer nicht außer Acht gelassen werden würde“.
Erinnerung an die menschliche Fehlbarkeit
Auch der Staatsrechtler Christoph Gröpl plädierte für einen Gottesbezug. Dabei gehe es nicht automatisch um den christlichen Gott, sondern um den Bezug auf ein transzendentes Wesen, sagte der Professor der Universität des Saarlandes. Dadurch könnten Demut und die Fehlbarkeit des Menschen zum Ausdruck gebracht werden. „Wir können eben nicht alles und machen Fehler“, unterstrich Gröpl.
Die saarländische Verfassung hat seit dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland in den 50er Jahren keine eigene Präambel mehr. Der bisherige Entwurf von SPD-Regierungsfraktion und CDU-Oppositionsfraktion sieht keinen Gottesbezug vor. Am Donnerstag hatten Christen, Juden und Muslime im Saarland einen gemeinsamen Vorschlag in die Debatte eingebracht.
Weitere Verfassungsänderungen sind möglich: Künftig soll das Eintreten gegen Antisemitismus (Anti-Antisemitismus-Klausel) und Antiziganismus (Anti-Antiziganismus-Klausel) enthalten sein. Eine Stärkung des Verfassungsgerichtshofs ist ebenfalls vorgesehen.

Der Gottesbezug in der Präambel der Verfassung, die sich die Politik selbst gegeben hat, verweist einzelne Politiker in ihren Grenzen an die Verfassung, sodass Macht in Bezug auf die Menschheit nur in Ergänzung mit Gott eine Rolle in dem Leben spielt, das ihre Gesetzgebung erfordert.
Auch wer den Gottesbezug ablehnt, muss sich vor Jesus Christus verantworten:
Der Richterstuhl des Christus weist auf das Thema Lohn und Stellung des Christen nach der Auferstehung hin (2.Korinther 5,10; 1.Korinther 3,11-15; Römer 14,10-12).
Dieses Gericht über die Gemeinde ist nicht mit dem Gericht über die Welt nach Offenbarung 20 zu verwechseln!).
> Auch wer den Gottesbezug ablehnt, muss sich vor Jesus Christus verantworten:
Nur wenn das Christentum Recht hat. Was Glaubenssache ist. Insofern auch keine weltliche Angelegenheit.
Das Angstargument zieht heute glücklicherweise außerhalb des Fundi-Christentums kaum noch.
Was ist der Lohn aus der Auferstehung von Jesus? Seine Worte, „oh mein Gott, warum hast du mich verlassen“ und „verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“.
Ist unser Lohn im Vertrauen auf Gott mit der Geburt von Jesus an die Person gebunden, die seinen Namen für ihre Geburt einsetzt und dafür ihren Namen an seinem (geistigen) Vater festmacht?
Trägt Gott an Jesus das Geburtsrecht ab, das seiner Mutter gegeben, durch ihn am Menschen verwirklicht, was er in ihrem Anspruch auf den Vater hinterlässt?
Wann haben wir Menschen Gott wirklich erreicht, in seinem Wort als unser Werk für die verfasst, die er sein Leben lang begleitet?
Wie kann Gott etwas begleiten, das niemand im Vertrauen zu Gott auf sich nimmt, um der Liebe gerecht zu werden, die an Gott zu dem Kind heranwachsen wird, das durch seine Mutter von einer Geburt weiß, ohne die sie ihm nichts über seinen Vater erzählen könnte, außer das, was sie von ihm selbst weiß?
Ich habe nach Gott gesucht und Jesus gefunden, der mich über sein Verhältnis zu mir aufklärte, sodass ich in seiner Nachfolge Gott erkannte, der als Sohn mein Kind war, sodass es in ihm zu dem wurde, der es sein wollte. Ich habe mich an die Jesuiten gewendet, die mich in dieser Sachlage, mit der ich allein heillos überfordert war, nicht allein gelassen haben. Dadurch konnte ich mein Herz um all das entlasten, was es nicht mit seiner Familie gemeinsam verarbeiten konnte, da die bereits für Jesus brauchte, was dem Priester übergeben war und heute auf die Übertragung wartet, die seinem Namen, geweiht dem Herrn, der ihm seine Würde verdankt, der Gott das Leben zugesteht, das aus ihm, diesem Namen, hervortritt.
Es ist und bleibt das Leben, das als unser aller Lohn gilt, indem es mit uns von der Zeit abstammt, die sich als die Genesis herausstellt, an der sich die Menschheit abarbeiten kann, bis der Mensch zum Leben erwacht, der damit die Einheit von Gott in sich selbst findet und damit die Potenz freisetzt, die die Ewigkeit braucht um sich in dem Maß zu erhalten, das sie selbst an sich anlegte, bevor sie eingetreten ist. Gott war, ist und bleibt immer Gott, einzig sein Auftreten wurde durch uns verändert. Nun ist es in einem Menschen (Jesus) angelegt und erhält dadurch eine Bedeutung für die Menschheit. Diese Bedeutung muss jeder Mann und jede Frau für sich finden, sodass sich daraus Rollen in einer Gesellschaft ergeben, die, manche aus Jesus resultierend, alt sind und andere wiederum, die unsere Zeit repräsentieren, neu sind. Dem Erhalt der einzelnen Rollen dient ein Studium des Lebens, aus dem sie hervortraten, sodass es in seiner Einheit durch deren Rollenvielfalt einen ganz neuen Anspruch erfährt. Dieser Anspruch an das Leben hat uns Menschen gefehlt, denn wir wollen lernen und dabei das anwenden können, was uns in die Wiege gelegt wird, bis wir verstanden haben damit so umzugehen, dass wir andere Menschen so nachhaltig unterrichten können, dass sie in dieser Wiege ihre eigenen Talente finden müssen, um sie, wie von uns gelernt, an ihrem eigenen Nachwuchs wachsen zu sehen.
Als Mutter weiß ich, es gibt nichts Schöneres, als die eigenen Kinder mit dem Leben in Einklang zu bringen, in das sie hineingeboren sind, um es mit allen Talenten und ihren Gaben verbunden zu halten. Allein würde ich an diesem Satz scheitern, doch mit Gott und seinem Werdegang konnte ich all das zurückverfolgen, was darin bereits enthalten war und damit unterscheiden, was heute daraus resultiert. Daraus entwickelt sich eine Differenz, die aus Zeit besteht, einer Zeit, in der wir lernen können, wie sich etwas richtig anfühlen muss, wenn es falsch ist. Mit diesem Gefühl finden wir Menschen für Menschen Worte, die unsere Differenzen überwinden können, sodass sie einzig dort bestehen, wo sie von der Natur gesetzt einer weiteren Entwicklung zugeschrieben werden. Dieses große Fragezeichen einer Entwicklung, die zwar mit der Zeit an uns herangetragen wird, das ist Gott, denn in ihm ist die Zeit so erfüllt, dass wir sie jederzeit abrufbar zur Verfügung haben und damit das erarbeiten können, was das Leben braucht, um in ihrem Aufbau organisiert, von Geburt zu Geburt, verarbeitet und als Kind der Gegenwart geboren zu sein.
Der Gottesbezug in der Verfassung oder auch im Grundgesetz ist wichtig und hilfreich!
Missbrauch und Heuchelei kann es an vielen Stellen geben, aber bewusst ein Marker zu setzen wir verantworten uns vor Gott.
Den christlichen Bezug unserer Grundwerte in Deutschland oder diesem Fall des Saarlandes bitte nicht immer weiter in die Passivität bzw. des Nichtvorhandenseins abdrängen lassen. Unsere Väter und Mütter unserer Grundordnungen in Deutschland haben diesen Bezug bewusst integriert!
Ein Gottesbezug in der Verfassungspräambel würde vermutlich bei keinem einzigen der Amtsträger irgendetwas ändern.
Ein Gläubiger steht sowieso mit seinem ganzen Leben in der Verantwortung vor Gott, da braucht er keine Präambel.
Ein Ungläubiger kann auch durch keine Präambel zur Verantwortung vor einem Gott gebracht werden, von dem er nichts weiß.
Also geht es letztlich wohl wieder nur darum, in einem offiziellen Rahmen etwas über Gott zu heucheln, was in der Lebenspraxis irrelevant ist.
Es gibt auch Bekenntnisse zu Gott, die in Wahrheit eine Lästerung darstellen …
Mit der Begründung könnte man Gott gänzlich aus dem öffentlichen Leben entfernen und nur noch im privaten Raum gestatten. In solchen Ländern wollen Sie aber bestimmt auch nicht leben;)
Ich lebe in solch einem Land …
Wieso? Klingt doch gut.
Der Staat mischt bei Religion nicht mit. Für mich wäre das sehr wünschenswert.
Meine Antwort war nicht wertend gemeint …
Gottesbezug eine sinnvolle Idee
Zurzeit debattiert der saarländische Landtag über Änderungen in der saarländischen Verfassung. Aber der Präsident des saarländischen Verfassungsgerichtshofs, Roland Rixecker, wirbt für einen Gottesbezug in einer neuen Präambel der saarländischen Verfassung. „Verantwortung vor Gott und den Menschen ist kein religiöses Bekenntnis“, betonte Rixecker am Donnerstag in einer Anhörung im Landtag in Saarbrücken. Der Bezug mache vielmehr deutlich, dass man sich für sein Handeln gegenüber jemandem zu verantworten habe. „In der Verfassung sei bereits die Verantwortung für die Schöpfung enthalten“, sagte Rixecker. „Ich fände es ganz gut, wenn ihr Schöpfer nicht außer Acht gelassen werden würde“.
Lieber Ulrich Wößner, auch wenn Sie faktisch den allermeisten Menschen Ungläubigkeit und fehlende christliche Lebenspraxis vorwerfen, halte ich
die obige Absicht mit dem Gottesbezug für eine sehr gute Idee. Jeder Mensch hat eine Verantwortung für sich selbst, vor seinen Mitmenschen und auch Gott gegenüber. Denn Gott hat Ulrich Wößner, dann alle Menschen auf dieser Erde die gelebt haben oder werden, aber auch mich gewollt und erschaffen. Er liebt alle ohne Ausnahme, auch die religiös völlig Unbedarften. Daher ist der Gottesbezug in der Verfassung sinnvoll. Zumindest steckt in dieser Formulierung, dass der Staat und alles was er tut, nicht an der allerersten Stelle steht. Luther war auch sehr davon überzeugt, Gott habe auch alle Obrigkeit eingesetzt hat und es insofern für notwendig hielt. Und heute ist die Obrigkeit auch jene, denen wir hier demokratische Macht nur auf Zeit gaben. Dies kann eine Landesverfassung auch abbilden. Im Grundgesetz steht nicht etwas direkt christliches, aber es stehen am Anfang Werte und Normen, die sehr starke christliche Wurzeln haben, aber heute leider nicht mehr selbstverständlich sind. Da denke ich an jene Werte wie die Nächstenliebe, wobei manche Politiker bei Flüchtlingen und Asylbewerbern den bleibenden Eindruck erwecken, als sei jeder auch bereits im Prinzip unerwünscht. Ungeschickter Populismus trägt hierzu bei, wenn er auch nicht so gemeint sein könnte. Aber oft ist er es leider doch, sonst müsste ich hier behaupten die lieben Mitchristen aus der CSU seien da etwas geistig zurück geblieben. Aber Letzteres würde ich nie behaupten. Populismus ist wie Aufputschmittel beim Leistungssport, politisch ein Stück weit Manipulation. Da hoffe ich, dass Christen und dem Sozialen verpflichtete Menschen mehr für eine Willkommenskultur sind. Denn wer sich nicht wohlfühlt, den kann man kaum wirklich integrieren.