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Gemeinsam glauben, gemeinsam handeln: Delegation des Weltkirchenrats beim Papst

Eine Delegation des Ökumenischen Rates der Kirchen hat Papst Leo XIV in Rom getroffen. Im Mittelpunkt: christliche Einheit, globale Krisen – und ein gemeinsames Gebet.

Eine Delegation des Weltkirchenrats (ÖRK) hat Papst Leo XIV im Vatikan getroffen, darunter der Vorsitzende des Zentralausschusses, Heinrich Bedford-Strohm, und Generalsekretär Jerry Pillay. Bedford-Strohm betonte nach dem Gespräch, man sei sich einig gewesen, „dass wir Christus in die Mitte stellen müssen, um zu einer sichtbaren Einheit zu gelangen“. Beide Seiten sprachen zudem über die Notwendigkeit, der „skrupellosen Instrumentalisierung des christlichen Glaubens für politische Zwecke“ entschieden entgegenzutreten. „Egal ob es um aggressive Invasion, die Jagd auf Migranten, oder Unterdrückung ganzer Menschengruppen geht – die Kirchen müssen die Stimme des Bergpredigers erhöhen, welcher uns die Feindesliebe und die Fürsprache für die Schwächsten gelehrt hat“, sagte Bedford-Strohm.

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ÖRK-Generalsekretär Pillay würdigte das offene Gespräch mit dem Papst und sagte, man habe „herzliche und tiefgehende Worte“ über die weltweiten Konflikte ausgetauscht. Besonders der Angriff auf den Iran habe die Gesprächspartner bewegt. Man habe die Bedeutung eines gemeinsamen christlichen Zeugnisses für Frieden hervorgehoben. „Es war sehr ermutigend, zu sehen, wie vereint wir dabei sind, Zeugen für Liebe und Empathie in einer Welt zu sein, in der Zwietracht und Gewalt zu triumphieren scheinen“, betonte Bedford-Strohm.

Papst Leo XIV sprach laut ÖRK von der „schwierigen, aber notwendigen Aufgabe“, Christen trotz unterschiedlicher Positionen zusammenzuführen. Der Papst habe angesichts der Sorgen über das aktuelle Weltgeschehen die Macht des Gebets und die Macht der Hoffnung betont. Das Treffen endete laut Pressemitteilung damit, dass alle gemeinsam das Vaterunser beteten – als sichtbares Zeichen für Einigkeit im Glauben.

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) ist ein weltweiter Zusammenschluss christlicher Kirchen, der 1948 gegründet wurde, um Einheit, Zusammenarbeit und gemeinsamen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit zu fördern. Ihm gehören heute 356 protestantische, orthodoxe, anglikanische und weitere Kirchen an, die mehr als 580 Millionen Christinnen und Christen in über 120 Ländern repräsentieren. Die katholische Kirche ist nicht Mitglied des Rates, arbeitet aber mit dem ÖRK zusammen.

Die vollständige Pressemeldung kann hier gelesen werden (Englisch).

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