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Jahreslosung 2023: „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose 16,13)

Fühlst du dich ausgegrenzt? Die Jahreslosung 2023 macht Mut, den Blick auf Gott zu richten – denn er sieht dich.

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Von Pfarrer Marcus Tesch

Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich als junger Pfarrer ganz frisch in meine Gemeinde kam und mich in meiner Kleinstadt noch kaum jemand kannte. Da wir in einer sogenannten „Diaspora“ leben, also evangelische Christinnen und Christen sich in der Minderheit befinden, war meine „Ankunft“ vor Ort auch kein großes Ereignis. Trotzdem wurde ich zu einer offiziellen Veranstaltung als „Ehrengast“ eingeladen. Ich betrat also den Raum und sah dort nur wenige bekannte Gesichter. Eine Gruppe hatte sich im vorderen Bereich versammelt, ganz offensichtlich weitere „Ehrengäste“. Darunter hauptsächlich Kommunalpolitiker und, unschwer an seiner Kleidung zu erkennen, mein damaliger katholischer Kollege.

Ich gesellte mich dazu und wurde tatsächlich auch begrüßt, aber das Interesse an meiner Person hielt sich spürbar in Grenzen. Ich war noch unbekannt und zudem auch „nur“ evangelisch. So stand ich zwar unter den Ehrengästen, aber mehr dabei als mittendrin. Ich wurde begrüßt, aber nicht gesehen. Das hat sich im Laufe der Zeit natürlich gewandelt. Aber diese Situation rief Erinnerungen an andere Situationen in Kindheit und Jugend wach, in denen ich es ähnlich erlebt hatte. Nur am Rande zu stehen, nicht „gesehen“ zu werden.

Weshalb bin ich Luft für andere?

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Übersehen zu werden, das bedeutet für viele: sich infrage zu stellen, sich zu schämen. Sie fragen sich: „Was ist mit mir?“ „Warum gehöre ich nicht dazu?“ „Weshalb bin ich Luft für sie?“ Und längst wissen wir, dass es tatsächlich solche Merkmale gibt, die Menschen ausschließen: Kleidung, Aussehen, Herkunft. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einem selbst gar nicht bewusst sind. Aber sie führen dazu, nicht „gesehen“ zu werden. Und doch ist gerade dies ein ganz tiefes inneres menschliches Bedürfnis. Und wenn schon nicht geliebt, dann doch wenigstens gemocht und beachtet zu werden.

Ich habe solche Situationen nur punktuell erlebt und vermag mir gar nicht vorzustellen, was es bedeutet, ständig „übersehen“ zu werden. Immer das Gefühl zu haben, nicht beachtet zu werden. Manchen gelingt es vielleicht, dieses Gefühl zu kompensieren, indem sie in der Begegnung mit anderen immer wieder darauf hinweisen, dass sie ständig übersehen werden. Damit erreichen sie es, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, indem sie das Gegenteil behaupten.

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Hagar, die Übersehene

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Hagar aber, die laut dem 1. Buch Mose vom „sehenden Gott“ spricht, war wirklich eine Übersehene. Bitter hatte sie erfahren müssen, was es bedeutet, „benutzt“, ja in einem gewissen Sinne sogar „missbraucht“ zu werden. Hagar war eine Sklavin – und es traf sich, dass sie die persönliche Sklavin von Sara, der Frau des biblischen Stammvaters Abraham war. Sara und Abraham, ein durchaus wohlhabendes älteres Ehepaar mit einem wunden Punkt: Die beiden hatten keine Kinder. Dabei, so erzählt es die biblische Geschichte, hatte doch Gott selbst Abraham das große Versprechen gegeben, dass er nicht nur einmal Vater werden würde, sondern sogar der Stammvater eines ganzen Volkes.

Doch als es nicht klappen will mit der Zeugung, verlieren die beiden die Geduld. Sie entscheiden sich für eine Leihmutterschaft. Sara gibt Abraham ihren Segen, dass er mit der Sklavin Hagar schläft und sie ihm den lang ersehnten Sohn gebiert. So kommt es dann auch. Hager wird schwanger. Wie sich Hagar gefühlt haben mag? Als Gebärmaschine für Abraham? Missbraucht als Mittel zum Zweck? Und vielleicht doch auch mit der bescheidenen Hoffnung, eben doch nicht nur eine Sklavin zu sein? Gesehen zu werden?

Mit ihrer Schwangerschaft wächst dann auch bei Hagar das Gefühl: „Ich bin doch nicht nur eine Sklavin. Ich habe einen Wert, ich habe eine Bedeutung.“ Doch als Sara, ihre Herrin, das mitbekommt, holt sie diese recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie, die durch die unerfüllte Schwangerschaft selbst gekränkt und durch den Deal gedemütigt ist, behandelt die hochschwangere Hager so herabwürdigend, dass dieser nur die Flucht in die Wüste bleibt.

Einsam und vertrieben

Wie viel Verletzungen und wie viele Kränkungen liegen in dieser Geschichte! Hagar steht zudem nun auch vor dem kompletten Nichts. Einsam, vertrieben, nicht einmal mehr gut genug als Sklavin. Ihr ganzes Leben in Scherben als alleinerziehende Mutter ohne Rechte und ohne Schutz. „Niemand sieht mich!“

Gott schickt einen Boten zu Hagar, der sie in ihrer Einsamkeit und Not aufsucht und lässt ihr ausrichten, dass er sich um sie kümmern wird, dass sie sich nicht aufgeben und ihr ganz persönliches Leben annehmen soll. Und er ermutigt sie, wieder zu Sara und Abraham zurückzukehren. Hagar erkennt: Du bist ein Gott, der mich sieht.

Die Geschichte geht weiter und Hagars weiterer Weg ist nicht auf Rosen gebettet. Zunächst gebiert sie Ismael, ihren und Abrahams gemeinsamen Sohn. Doch als Sara selbst, wie Gott es ihr ja versprochen hat, schwanger wird, da will sie sich gemeinsam mit Abraham der Sklavin endgültig entledigen. Und Hagar wird wieder mit ihrem Sohn in die Wüste geschickt. Und wieder spricht Gott ihr zu, dass sie nicht vergessen und übersehen ist und sie mit Ismael gemeinsam eine lebenswerte Zukunft erhalten wird.

Jesus sieht – und heilt

„Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Dieser Satz lässt mich an Jesus denken. Der den blinden Mann auf der Straße hört, an dem alle anderen vorbeigehen. Der die Frau mit den inneren Blutungen sieht, die ihn von hinten berührt. Der den von allen anderen verachteten Zolleinnehmer Zachäus sieht, der sich auf einen Maulbeerbaum verkrochen hat und sich dort versteckt hält. Und Jesus sieht sie nicht nur, sondern er heilt sie auf ganz unterschiedliche Weise.

Als Pfarrer habe ich schon so viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und so viele Lebensgeschichten gehört, dass ich weiß: Kein Leben verläuft einfach nur glatt und rund. Und es gibt sehr viel mehr Menschen als wir glauben, die nicht gesehen werden. Die quasi unsichtbar durch das Leben gehen.

Selbst in Kreisen, die sich für besonders christlich halten, kann es geschehen, dass wir unsere Aufmerksamkeit besonders auf die richten, die sowieso schon im Rampenlicht stehen: die charismatischen Pastorinnen und Pastoren, Musikerinnen und Musiker, Gemeindeleiterinnen und -leiter. Und dass aber die übersehen werden, die im Hintergrund stehen. Sie sind da, aber niemand nimmt Notiz von ihnen.

Bei Jesus ist es anders. Sein liebender Blick fällt nicht zuerst auf die, die sich ihrer Wertschätzung durch Menschen sicher sein können. Jesus liebt und sieht besonders diejenigen, die sich durch ihren manchmal verwirrenden, trostlosen und frustrierenden Alltag schlagen. Die das vielleicht gar nicht spüren oder für möglich halten, weil sich ja sonst niemand für sie zu interessieren scheint. Aber wenn du ein solcher Mensch bist und wenn du genau dieses Empfinden hast, dann darfst du dir sicher sein: Jesus sieht dich! Er blickt dich an, mit unfassbarer Liebe. Du bist für ihn unendlich wertvoll, weil du du bist. An diese tiefe Wahrheit möchte die die Jahreslosung 2023 erinnern!

Geh in das Jahr 2023 mit all seinen ungewissen Wandlungen und Windungen in dieser Gewissheit, sodass du mit Hagar auch in den Wüstenmomenten deines Lebens sagen kannst: Du bist ein Gott, der mich sieht.

Marcus Tesch ist Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Song zur Jahreslosung von Andi O.:


Für jedes Jahr wählt die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) einen Leitvers aus der Bibel aus. Begründet wurde diese Tradition vom schwäbischen Pfarrer Otto Riethmüller im Jahr 1930. Mit den bekannten Tageslosungen hat die Jahreslosung nichts zu tun.

Weitere Links zur Jahreslosung 2023:

Wer hat eigentlich die Jahreslosung erfunden?

weitere Informationen zur Jahreslosung und den Versen der letzten Jahre

„Du bist ein Gott, der mich sieht“: 1.Mose 16,13 in verschiedenen Bibelübersetzungen

Produkte wie Kalender oder Andachtsbücher rund um die Jahreslosung 2023 findest du hier > Jahreslosung 2023 – SCM Shop.de

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7 Kommentare

  1. Sehr schöner Artikel zur Jahreslosung!

    Gott ist nicht einfach nur ein distanziertes „höheres Wesen“, das außerhalb seiner Schöpfung steht und – nachdem er sie geschaffen hat – sich nicht mehr um sie kümmern würde oder dem es egal wäre, wie es seinen Geschöpfen geht, sondern er sieht und kennt jedes Detail. Psalm 139 bringt das auch sehr schön zum Ausdruck.

    Gott ist es auch nicht egal, ob wir z.B. leiden. Ich bin sogar sicher, dass er dann mitleidet, und zwar nicht nur so als Floskel gesagt, sondern richtig und wirklich. Gott liegt sich sogar so viel an seinen Geschöpfen, dass er als Mensch Jesus in seine eigene Schöpfung gekommen ist und sich für uns bis zum Äußersten erniedrigt hat, damit wir Gemeinschaft mit Gott haben können, die seit dem Sündenfall zerstört war.

    Gott möchte aber auch, dass wir die schönen Momente unseres Lebens und unsere Freude mit ihm teilen. Er ist eben ein Gott, der uns sieht…

  2. Du bist ein Gott, der mich sieht.
    Genesis 16,13

    Der zornige alte Mann auf der Wolke,
    der jeden Fehler sieht und kritisch
    in seiner Akte vermerkt –
    der bist du wohl nicht.

    Doch wer bist du dann?
    Und vor allem: Bist du blind?

    Siehst du das Leid deiner Kinder
    hier auf der Erde?
    Siehst du, wie deine Schöpfung
    sinnlos verheizt wird?
    Siehst du die Kriege,
    die Unterdrückung,
    die Ungerechtigkeit?

    Du bist die Liebe heißt es.
    Wo ist sie denn?
    Würdest du so freundlich sein,
    und dich mal wieder zeigen?

    Jetzt schaue ich einem Menschen
    in die Augen und sehe dich.
    Und du siehst mich.

    Ich schaue in den Spiegel und sehe dich.
    Und du siehst mich.

    Ich schaue einer Kuh auf der Weide
    in die Augen und sehe dich.
    Und du siehst mich.

    Ich kann nicht mehr wegschauen,
    denn ich kann jetzt sehen.

  3. Danke! Das traf sich echt gut.
    Dieser Artikel war wie Balsam für die Seele.
    Erst gestern noch, oder schon heute an Silvester stand ich wortwörtlich alleine da. Nicht beachtet zu werden, besonders von eigenen Familienmitgliedern ist praktisch wie psychische Schläge einzustecken.
    Man soll sich bei allen melden, jedoch findet es niemand nötig, dasselbe auch mal zu tun.
    Wenn man nicht anrufen würde, dann gäbe es überhaupt keinen Kontakt.
    Die Jahreslosung trifft auf einen wunden Punkt.
    Ich danke dem Verfasser und Gott dafür!

  4. Wir dürfen uns selbst lieben

    Liebe Meike: Das eine ist für mich völlig klar – und es ist auch bereits lebenslang eine Glaubenserfahrung: „Gott sieht mich“! Dies habe ich nicht nur als eine gläubige Annahme, oder eher eine Hoffnung, angesehen. Nein: Ich habe erlebt, wie Gott auf Gebet antwortet, wie er Menschen schickt, wie Zufälle zur Fügung werden (manche Wunder brauchen keinen Eingriff in die Naturgesetze) und manche Dinge und Situationen geschehen, weil Gott sogar Wünsche erfüllt. Oder er erfüllt meine Wünsche eben auch nicht, aber gibt statt Brot nie einen Stein. Will sagen: Gott kann der Schatten über meiner rechten Hand sein. Gott liebt mich, mit allen meinen Ecken, Kanten und Unschönheiten. Er fordert mich auch nicht auf das Unmögliches zu tun, also über den eigenen Schatten zu springen. Manchmal weichen die Schatten in seinem Licht. Und das wünsche ich dir.

    Das andere ist ein (mögliches) objektives Problem, dass ich leider im Laufe doch schon langen Lebens als Phase durchlitten habe. Nämlich das
    Gefühl, nicht gesehen zu werden. Dazu passt es, sich wie ein sogenannter Hinterbänkler zu fühlen. Oder dass ich jemand etwas erzählt habe, der es aber – meinem Eindruck nach – nicht für nötig hielt, bis zum Ende zuzuhören. Dann kommen Selbstzweifel: Liegt es an meinen Äußerlichkeiten ? Oder an falschen Angewohnheiten, etwa zu lange zu reden ? Haben vielleicht alle etwas gegen mich ? Warum muss ich mich wie Luft fühlen ?

    Ich schreibe dir jetzt ganz offen, was ich getan habe: Es lagen doch mancherlei Gründe vor, eine Depression zu bekommen und schließlich eine solche aufblühen zu lassen. Das fühlt sich nicht gut an. Letztlich hatte ich gute Berater*innen und ich bin dem Rat gefolgt, eine Psychotherapie zu machen. Dies hat mir sehr geholfen. Jede/r kann viel dabei erfahren, vor allem über sich selbst – und sich dann auch besser zu akzeptieren. Wir dürfen uns selbst auch lieben und öfters etwas gutes zu tun. Leute die sich therapieren lassen, meistens mit einer Verhaltenstherapie, sind eher intelligenter als andere (sich geben). Denn man braucht dazu letztlich auch den Mut, Verhalten zu ändern und die Krise auch als Krise zu sehen, sowie als Chance für Veränderungen zu nutzen. Auch in einer psychosomatischen Klinik kann das gut geschehen. Im Nachhinein kann sich dies so dort so anfühlen wie ein interessantes Seminar besucht zu haben. Es fühlt sich wenig nach Krankenhaus und Pillen an. Die Menschen, die eine kurze Zeit miteinander in der Klinik leben, empfinden sich – auch weil jeder mit einem Defizit kommt – sehr nahe. Ärzte arbeiten auch in Gottes Auftrag, manchmal unwissend diesbezüglich. Gott segne dich und alles Gute im Neuen Jahr.

    • Lieber Bernd,
      danke für deine lieben Zeilen.
      Heute habe ich eine große Erkenntnis gehabt!
      Liebe heilt💕Die Liebe selbst ist es, egal wen Gott dafür sendet um zu zeigen, dass ER mich hier sieht.
      Seit einigen Tagen bin ich etwas krank.
      Ich habe einen Lumbargo….das sind wirklich Schmerzen.
      Ich bete sehr viel.
      Heute kam mein Tageskind zu mir, mit einer Herzchen Schokolade einem Kefir und einer Bolognese für meine Tochter um mir gute Besserung zu wünschen!
      Ich war zutiefst berührt….zutiefst…von der Liebe Gottes💕
      Und mir wurde bewusst…Liebe heilt💕
      Gott ist ein Gott, der uns sieht, egal wie er sich zeigt!
      Er zeigte sich durch mein Tageskind, der sein Taschengeld für mich ausgegeben hat um mir Gute Besserung zu wünschen…..
      das war das Schönste Geschenk seiner Liebe und Fürsorge, was er hätte mir machen können….

      Gott sieht uns-Alle🙏ich bin mir sicher!

      …..das mit deiner Therapie finde ich sehr schön.
      Selbstliebe zu lernen und zu leben ist auch nicht einfach…..aber es geht, in dem man gut für sich sorgt.
      Es ist eben so, in größeren Gemeinden….das man oft nicht gesehen wird….ABER GOTT sieht unser Herz.
      Ich denke das ist wichtig!
      Und zu wissen, ich bin wertvoll und geliebt in Gottes Augen…..das weiß ich.
      Wir sind alle nur Menschen, begrenzte Menschen…aber Gott liebt uns so sehr, er zeigt sich auch in kleinen Dingen.
      Ich bin sehr dankbar🙏
      sei lieb gegrüßt
      Meike

  5. ….es ist ja auch so, dass die meisten Leute in der Gemeinde schon sehr lange Christen sind.
    Und jeder hat seinen Glauben, seine Überzeugung und trifft auch die Wahl der Kontakte….da kann man schon Mal untergehen….aber vielleicht sind es gerade die-die in der letzten Reihe sitzen…übersehen werden, nicht gewollt, abgelehnt…(nur augenscheinlich geliebt und zugehörig), die Liebe brauchen?
    Freunde, Gemeinschaft….leider geht das in einer Ich zentrieren Gesellschaft und auch Gemeinde unter….
    Aber Gott…ER ist, war und wird immer sein.
    Er ist viel mehr, wie Menschen, denen ich vielleicht nichts wert bin….auch als wider geborener Christ.
    Da sind viele verletzt, dass weiß ich.
    Ich auch….aber Gott ist größer!!!
    Und meine Beziehung zu ihm ist wichtig….und ich weiß, Gott lässt mich niemals im Stich…Menschen schon….(auch Christen…..es sind nur Menschen)
    Gott geht mit ins neue Jahr!!!!
    Meike

  6. Ich denke das auch so….ein Gott, der mich sieht!
    In meiner Lebenssituation.
    Ich war in einer Gemeinde, in der man vielleicht nicht unbedingt übersehen wird, aber man gehört auch nicht wirklich dazu, leider.
    Es sind tatsächlich die-die in der Leiterschaft stehen, im Lobpreisteam, im Gebetsteam….etc.
    Familien mit kleinen Kindern, und tatsächlich Pastoren, Missionare und hauptsächlich studierte Menschen.
    Eigentlich steht man am Rand…man ist zwar unter Vielen…aber einsam.
    Man redet Mal das Eine oder Andere Wort, gehört aber nicht dazu.
    Vor Allem, wenn man kein Gemeindemitglied ist und Leistung erbringt….
    Der Zehnte ist gerne gesehen…aber ein Danke kommt nicht.
    (wird als selbstverständlich gesehen)
    Es vermisst Einen auch Keiner….entweder man kommt, oder nicht.
    Bitter, aber wahr….
    Da ist es ebenso….bist du in christlichem Umfeld….alles gut, bist du es nicht…und auch nicht darin aufgewachsen, ist nichts gut.
    In der Corona Zeit war das Anders, da war jeder einzelne gern gesehen….jetzt ist der Alltag wieder eingekehrt….und es geht so weiter wie vorher.
    Entweder du schwimmst mit dem Strom….oder du gehörst nicht dazu….
    Die „alt“ eingesessenen….sind die-die Gemeinschaft haben.
    Es wird auch nicht gefragt, wie es einem geht….Alles nur Menschen!!!!
    Aber Gott sieht dich-verlass dich darauf!!!
    Meike

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