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Libanon: Regierungspartei besorgt über Abwanderung von Christen aus dem Nahen Osten

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Die libanesische Regierungspartei "Zukunftsbewegung" hat Besorgnis über die christliche Abwanderung aus dem Nahen Osten geäußert. Gleichzeitig zeigte sie sich beunruhigt wegen der Zunahme des schiitischen Einflusses im Libanon.

 Die Förderung der christlichen Präsenz sei ebensosehr eine arabische und islamische wie eine christliche Aufgabe, sagte der Generalsekretär der Partei, Ahmad Hariri, am Montag vor Journalisten in Beirut. Die "Zukunftsbewegung" unter Premierminister Sa´ad Hariri führt seit den Parlamentswahlen im Juni 2009 eine westlich orientierte Koalition im Libanon an.

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 Eugene Sensenig-Dabbus, Leiter der Abteilung für Politikwissenschaften an der libanesischen Notre-Dame-Universität, stellte fest: "Sunniten im Libanon, ebenso wie die drusische und die christliche Bevölkerung, sind besorgt über die Zunahme der schiitischen Bevölkerung. Christen werden nie mehr eine Mehrheit im Libanon erreichen, aber sie konkurrieren immer noch um die Macht."

 Die wichtigsten Partner der Koalition seien Christen, sagte er laut einem Bericht der "Jerusalem Post". Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1990 hätten alle Bevölkerungsgruppen eine Fluchtbewegung aus dem Libanon erlebt. "Es gibt jedoch eine längere Geschichte der christlichen Flucht aus dem Libanon, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückgeht." Durch jahrzehntelange Abwanderung und eine hohe Geburtenrate bei den Muslimen haben die Christen ihre Mehrheit im Libanon verloren.

 Auf einem mehrtägigen Kongress hatte die Partei Statuten formuliert. Darin heißt es zur Abwanderung der Christen: "Der Kongress empfiehlt der Vatikan-Konferenz, eine besondere Konferenz zu organisieren, um diese Angelegenheit in Zusammenarbeit mit den Kirchen der Region zu diskutieren. Er betont die Bedeutung der nationalen, konstruktiven und kulturellen Rolle arabischer Christen beim Aufbau einer besseren Zukunft für sich selbst und ihre Partner, Muslime eingeschlossen, um nationale Einheit und Koexistenz zu fördern." Wichtige Punkte seien eine islamisch-christliche Partnerschaft und ziviler Friede.

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(Quelle: Israelnetz.com)

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