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Luther bekommt ein neues Haus

Neue Dauerausstellung und energetische Sanierung: Das Lutherhaus in Wittenberg soll bis 2025 in neuem Glanz erstrahlen. Das scheint dringend nötig – wird aber auch ganz schön teuer.

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Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) und der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten, Stefan Rhein, unterzeichneten am Freitag eine entsprechende Vereinbarung zur Sanierung, wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilte. Das Land steuert demnach sechs Millionen Euro bei, während der Bund sich mit 6,3 Millionen Euro beteiligt. Weitere 600.000 Euro bringe die Stiftung selbst ein.

Wertvoller Schatz

„Das Lutherhaus ist einer unserer wertvollsten Schätze“, betonte Robra. Pflege, Erhalt und Entwicklung dieses Erinnerungsortes der Reformation seien ein wichtiges Anliegen des Landes. Die neue Dauerausstellung legt laut Stiftungsdirektor Rhein mehr Wert auf Digitalisierung und kulturelle Bildungsangebote. „Zum 500. Hochzeitstag 2025 sollen Luther und Katharina von Bora ein neues Haus bekommen“, sagte er.

Der große Hörsaal im Lutherhaus in Wittenberg.
Der große Hörsaal im Lutherhaus in Wittenberg. (Foto: epd-Bild / Norbert Neetz)

Den Angaben der Staatskanzlei zufolge ist eine Sanierung des Lutherhauses zudem dringend nötig, um unter andern die Denkmalsubstanz zu entlasten. Zuletzt sei das Lutherhaus 2011 und 2002 umfassend erneuert worden. Das Lutherhaus ist Teil des Unesco-Welterbes. Mehr als 35 Jahre lang wirkte der Reformator Martin Luther (1483-1546) dort. Seit 1883 steht das Lutherhaus Besuchern offen.

Link: Hier finden Sie weitere Informationen zu den Ausstellungen im Lutherhaus in Wittenberg.

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