Bei der Social Media Night in Heidelberg diskutierten rund 160 christliche Influencer und Medienmacher über Echtheit, KI und mentale Gesundheit. Ihr Ziel: Den Glauben sichtbar und glaubwürdig im Netz leben.
Unter dem Motto „Deep Faith beats Deep Fake“ trafen sich rund 160 christliche Creator vom 19. bis 20. September in Heidelberg zur Social Media Night 2025 – laut Pressemitteilung Deutschlands größtem Treffen für Christinnen und Christen, die soziale Medien beruflich oder privat nutzen. Veranstalter war das Netzwerk creatunity, Teil der publicon Medienakademie & Community.
„Wir wollen bewusst jungen Künstlern eine Plattform geben, deren Herz für Jesus und Kreativität schlägt. Es war großartig zu sehen, dass viele Christen mit ihren Talenten auf ganz unterschiedliche Weise von ihrem Glauben erzählen“, sagte Sem Dietterle, Co-Gründer der Social Media Night und Mitglied im Leitungsteam.
Auf dem Programm standen Workshops und Panels im Fokus – etwa zu KI-Avataren, Deep Fakes, mentaler Gesundheit und Social Media als Missionsfeld. Musikproduzent Maik the Maker gab Einblicke in die christliche Kreativszene. Jörg Dechert, Gründer von Sinnkubator, zeigte Wege auf, wie Creator trotz Desinformation und algorithmischer Verzerrung glaubwürdig bleiben können. Coach Heiko Kienbaum sprach über Selbstfürsorge und die psychische Belastung durch Likes und Reichweite: „Ein gesunder Umgang mit eigenen Grenzen und Emotionen ist entscheidend.“
Für die nächste Ausgabe kündigten die Veranstalter eine stärkere Fokussierung auf ethische Fragen rund um KI und nachhaltige Kreativstrategien an.

Ohne mein letztes Online-Seminar wüsste ich gar nicht, was Deep Fake ist. Vielleicht hätte das im Artikel für die etwas älteren Menschen erklärt werden sollen…