Die Kirchen wollen den Wandel durch KI nicht verschlafen und beschäftigten sich intensiv damit. Dabei ringen sie insbesondere um Datenschutz – und Authentizität.
Die großen Kirchen in Deutschland beschäftigen sich intensiv mit Künstlicher Intelligenz (KI). Sophia Zimmermann beleuchtet den „Spagat“ zwischen Tradition, Spiritualität und menschlicher Gemeinschaft auf der einen und dort datengetriebener Technik und Algorithmen auf der anderen Seite in einem ausführlichen Artikel für das Technik-Magazin Heise. Die Autorin sagt: „In der Beziehung zwischen Kirche und Künstlicher Intelligenz (KI) liegt eine mächtige Spannung.“ Diese Spannung entlade sich schon jetzt in der kirchlichen Praxis – „wenn etwa Pfarrpersonal damit ringt, wie viel Predigt KI mitschreiben darf und wie viele Verwaltungsaufgaben sie schon übernehmen kann.“
“Sich als Kirche mit KI zu beschäftigen, ist keine technische Spielerei, sondern eine strategische Notwendigkeit”, zitiert die Autorin Christoph Martsch-Grunau, Pfarrer für digitale Verkündigung im Kirchenkreis Delmenhorst-Oldenburger Land. Prinzipiell würden beide großen Kirchen dies auch anerkennen. Dabei warnt die katholische Kirche vor einer „Vergötterung“ der Technik. Evangelische Landeskirchen setzten auf pragmatische Leitlinien. Der Grundsatz „Mensch vor Maschine“ soll sicherstellen, dass KI nur als Werkzeug dient und die Verantwortung beim Menschen bleibt.
Klingt authentisch, ist es aber nicht
Manches könne CHatGPT bereits „sehr überzeugend simulieren“, schreibt Zimmermann – beispielsweise Predigten. Mit einer deutlichen Einschränkung: Was da herauskomme, sei „voller liebloser Allgemeinplätze.“ Ihr Fazit: „Wer eine Aufgabe wie das Predigtschreiben etwa aus Überlastung an eine Maschine delegiert, vertut damit die Chance auf ein ehrliches, menschliches Beziehungsgeschehen – ein Grundpfeiler des kirchlichen Markenkerns.“ Hilfreich könne die KI dagegen als „kreativer Sparringspartner“ bei der Predigtvorbereitung sein. Dies erkläre auch Pfarrer Martsch-Grunau in seinen Workshops.
Als Marketinginstrument, gerade für junge Menschen, tauge KI eher nicht. „Diese erwarten eine gewisse Authentizität” und seien sehr gut darin, KI-generierte Inhalte als unaufrichtig zu erkennen und abzulehnen, zitiert Zimmermann den Theologen und Forscher Dr. Lukas Brand.
Praxisbeispiele: Nikodemus und ELOKI
Die Autorin widmet sich im Verlauf des Artikels auch konkreten Praxisbeispielen – so wie Nikodemus, dem Chatbot von ERF Medien, der ausschließlich Fragen zur Bibel und zum Glauben beantwortet. Das System basiert auf ChatGPT, wird aber durch eine kuratierte Wissensdatenbank und strenge Datenschutzrichtlinien ergänzt. Die „Persönlichkeit“ entspricht dabei der Rolle eines christlichen Theologen auf Basis des Glaubensverständnisses der Evangelischen Allianz. „Den Ansatz von Nikodemus.AI, bei dem ein Sprachmodell durch eine kuratierte Wissensdatenbank und klare Anweisungen gesteuert wird, bewerten Theologen wie Brand als sehr gut umgesetzt und als aktuellen ‚State of the Art'“, schreibt Zimmermann.
Für Brand sei ein System wie Nikodemus jedoch nur „der erste Schritt“. Die Kirche dürfe sich nicht auf die Rolle der Anwenderin oder Mahnerin beschränken. Als “Global Player”, so Brand, habe sie die Chance und beinahe die Pflicht, die Technik “wirklich verantwortungsvoll selbst zu gestalten”. Er halte es für denkbar, dass die Kirche ein eigenes KI-System aufsetzt. Wobei der größte Nutzen für KI in der Kirche nach Ansicht von Brand und Martsch-Grunau in der Verwaltung liege, um Pfarrpersonen von Bürokratie zu entlasten. Doch hier lauere die größte Gefahr: der Datenschutz – verknüpft mit Schweigepflicht und Dienstgeheimnis.
„Es ist auch ein Ringen um Authentizität und die klare Abgrenzung zur Maschine.“
Die evangelischen Landeskirchen in Bayern und im Rheinland entwickeln derzeit die Plattform ELOKI (Evangelisch. Lernend. Offen. KI), um Bürokratie zu verringern und Datenschutz zu sichern. Es ist ein ChatGPT-ähnliches System, das direkt in kirchlichen und diakonischen Strukturen betrieben werden kann. Das Ziel ist eine einfache, datensichere und anpassbare KI-Unterstützung für den Arbeitsalltag.
Das Ringen der Kirche mit der KI bewege sich auf zwei Ebenen, bilanziert, Zimmermann: der administrativen und der seelsorgerischen. „Es ist auch ein Ringen um Authentizität und die klare Abgrenzung zur Maschine.“ Im Bereich der Verwaltung gehe es um pragmatische Antworten und Lösungen. Die seelsorgerische Ebene sei dagegen ungleich komplexer.
Weiterlesen: Wenn Kirche KI einsetzt: Betrug am Menschen? (Bezahlschranke)

Und was sagt KI (ChatGPT) dazu? 🙂
Ob die Kirche Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen sollte, ist eine spannende und komplexe Frage, die sowohl ethische, theologische als auch praktische Überlegungen einbezieht.
Argumente für den Einsatz von KI in der Kirche:
Erweiterung der Reichweite und Zugänglichkeit: KI könnte helfen, Gottesdienste oder kirchliche Veranstaltungen online zugänglich zu machen, besonders für Menschen, die aufgrund von geografischer Entfernung, Krankheit oder anderen Einschränkungen nicht physisch teilnehmen können. Es könnte auch virtuelle Seelsorge oder interaktive religiöse Inhalte bieten.
Personalisierte spirituelle Unterstützung: Durch KI könnte man individuelle spirituelle Beratung oder meditative Inhalte maßgeschneidert anbieten, um den Glauben der Menschen zu stärken, basierend auf ihren spezifischen Bedürfnissen und Fragen.
Effizienzsteigerung: In Verwaltung und Organisation könnte KI dazu beitragen, Ressourcen besser zu verwalten, zum Beispiel durch die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben wie Terminplanung, Spendenverwaltung oder die Organisation von Gemeindeveranstaltungen.
Bildung und Wissensvermittlung: KI könnte helfen, den Zugang zu theologischen Ressourcen zu erweitern, zum Beispiel durch automatisierte Übersetzungen von heiligen Schriften oder durch interaktive Lernplattformen, die das Studium religiöser Themen erleichtern.
Argumente gegen den Einsatz von KI in der Kirche:
Menschliche Nähe und Spiritualität: Der Mensch ist ein soziales Wesen, und in der Kirche geht es oft um zwischenmenschliche Beziehungen und Gemeinschaft. KI kann diese Dimensionen nicht ersetzen. Viele Menschen suchen in der Kirche nicht nur Informationen, sondern auch echte, menschliche Verbindung und Unterstützung.
Ethische und theologische Fragen: Der Einsatz von KI könnte zu Fragen darüber führen, wie weit die Kirche in die „Maschine“ vertrauen sollte. Es stellt sich die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, Maschinen in spirituelle, moralische oder seelsorgerische Prozesse einzubeziehen. Manche könnten die Vorstellung ablehnen, dass KI für spirituelle Angelegenheiten zuständig ist, da sie keine wirkliche „Seele“ hat.
Verantwortung und Kontrolle: KI-Systeme sind nicht perfekt, und es gibt Bedenken hinsichtlich der Kontrolle und Verantwortung, insbesondere wenn KI-gestützte Entscheidungen getroffen werden. In Bereichen wie Seelsorge oder ethischen Fragestellungen könnte die Gefahr bestehen, dass KI Entscheidungen trifft, die nicht im Einklang mit den kirchlichen Werten stehen.
Authentizität des Glaubens: Für viele Menschen ist der Glaube ein tief persönliches und authentisches Erlebnis. Es könnte als unpassend oder sogar unheilig wahrgenommen werden, wenn „Automaten“ spirituelle oder religiöse Aufgaben übernehmen, die traditionell von Menschen durchgeführt werden.
Fazit:
Die Frage, ob die Kirche KI einsetzen sollte, hängt stark von den Zielen und der Art der Anwendung ab. KI könnte in vielen Bereichen unterstützend wirken, aber die Kirche sollte sorgfältig abwägen, wie weit sie auf Technologien setzt, ohne die menschliche und spirituelle Dimension des Glaubens zu gefährden. Am Ende sollte der Einsatz von KI in der Kirche dazu dienen, die Gemeinschaft zu stärken und den Glauben zu fördern, ohne die menschliche Beziehung und die tiefere spirituelle Erfahrung zu ersetzen.
Vorrangig nutze ich nicht die KI sondern die HI, d.h. die Himmlische Intelligenz:
„Wenn es aber unter euch welche gibt, die nicht wissen, was sie in einem bestimmten Fall tun müssen, sollen sie Gott um Weisheit bitten, und Gott wird sie ihnen geben. Denn er gibt sie allen gerne, ohne ihnen Vorwürfe zu machen. Sie müssen Gott aber in festem Vertrauen bitten und dürfen nicht zweifeln. Wer zweifelt, gleicht den Meereswogen, die vom Wind gepeitscht und hin und her getrieben werden. Solche Menschen können nicht erwarten, dass sie vom Herrn etwas empfangen; denn sie sind in sich gespalten und unbeständig in allem, was sie unternehmen.“
Jakobus 1, 5-8
(Gute Nachricht Bibel)
Der Himmel gibt nicht über alles Auskunft
Was Sie schreiben lieber Claus F. Dieterle ist alles richtig. Auch meine Gebete werden immer beantwortet, aber durchaus nicht immer in der Weise erfüllt, wie dies für mich sehr bequem wäre. Denn Gott ist kein Automat oder Anrufbeantworter, es gibt keine Weisheit, die wir immer übereignet bekämen. Dies hat damit zu tun, dass wir nach biblischer Aussage (also nach Meinung der Urgemeinde) immer die Wahrheit nur wie in einem dunklen Spiegel zu sehen vermögen, also unvollkommen und erst im Himmel haben wir Zugang zu allem Wissen. Dies deckt sich in hohem Maße mit unserem modernen Weltverständnis. Es wird so nie eine Formel für alles geben, diese würde ja auch Gott erklären. Und leider ist die Bibel kein Rezeptbuch für alles, was wir ohne sie nicht wissen. Denn auch der Himmel gibt nicht über alles eine Auskunft. Wir haben in dieser Welt durchaus eine Verantwortung und damit auch die Aufgabe, unser Geschenk eines sehr großes Gehirn zu benutzen. Dann ist es auch so, dass auch unter den Christen unterschiedliche Meinungen in ethischen Fragen möglich sind. Die Möglichkeiten von Meinungen und Auffassungen so nebeneinander auch in christlichen Fragen ist legitim, sonst wäre die Existenz eines Austausches hier auf jesus.de lediglich widersinnig. Das gilt sogar für unsere Demokratie, wenn alle Menschen sich einig wären. Dann könnte man sich das Kaspertheater im Bundestag auch gleich ganz einsparen. Aber wir sind Menschen und da muss man kommunizieren. Denn Christen haben sich schon abgestimmt auch in Glaubensfragen und dann hatte eine Mehrheit schlicht festgelegt, was richtige oder nicht richtige Glaubenslehre ist. Heute müssen wir da großzügiger sein, denn unsere Hausaufgaben des Himmels sind in einer komplizierteren Welt auch vielschichtiger geworden. Heute ist wichtig und schwierig, auch Toleranz gern auszuüben.
Eine Predigt sollte immer inspiriert sein vom Heiligen Geist,der zu unserem Geist spricht. KI hat sowas nicht und bewirkt demnach keinen Glauben, der ja aus der Predigt kommt.
Kirche ist auch ohne KI ein Betrug am Menschen.
Denn sie täuscht ein Christentum vor, das gar nicht da ist.
Zumindest nach den Maßstäben des Neuen Testaments.
Wie meinst du das: „nach den Maßstäben des Neuen Testaments“?
Es geht darum, wie man Christentum definiert.
Wenn man es nach dem Neuen Testament definiert, dann ist das landläufige Kirchentum kein Christentum.
Ich habe dazu ein Buch geschrieben, es heißt „Die Gemeinde des Messias“.
Ein kleines logisches Argument beilegen
Lieber Herr Wößner, es ist (fast!) in jeder Form alles erlaubt zu kritisieren, auch das Christentum und/oder die Kirchen. Auch Vorurteile sind erlaubt. Aber selbst Ihre große Abneigung (wohl gegen jede Form) von Kirchen sollte wenigstens ein klein wenig auch mit einer Meinung, besser noch mit einem Argument, unterfüttert sein. Ich jedenfalls als Christ, genauso wie wenn das berühmte Lieschen Müller und der Mann von der Straße sich als Gläubige verstehen, wissen um ihre Unvollkommenheit. Wir sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten, (steht so auch in der Bibel). Es nährt die Selbsterkenntnis, dass jede/r in sich immer Abgründe besitzt, die in jeder hineinfallen könnte, oder in die auch er jederzeit fallen kann. Nicht umsonst bittet uns die Bergpredigt, (nicht anonyme Menge an Menschen als Kirchen zu brandmarken), sich zuerst den Balken aus eigenen Auge zu puhlen. Offensichtlich sind Sie der völlig perfekte Christ. An Ihnen kann Jesus vorbeilaufen, denn Sie brauchen keinen Seelenarzt. Da bin ich bei mir vorsichtiger, obwohl die Liebe Gottes immer voraussetzungslos ist. Wenn dies nicht so wäre, wäre dies eine Einladung zur Werkgerechtigkeit. Also bitte, wenn sie schon schreiben, (es muss ja nicht in epischer Breite wie bei mir sein), legen sie bitte doch wenigstens ein kleines Argument bei. Oder ist es so, dass sie unter „Maßstäben des Neuen Testamentes“ nur eine ganz spezifische Form von Glaubenstradition sowie Bibel- und Textverständnis verstehen, so dass sowieso die weltweiten Kirchen mit unterschiedlichen Ethnien, Traditionen und Institutionen, dann vor ihren Augen nie Gnade finden. Christen vertrauen auf die große Liebe Gottes, aber nicht um ihre eigene Perfektion und es ist nicht nur Christin oder Christ, wer entweder evangelikal, liberal oder charismatisch ist. Außerdem ist es legitim, auch in Glaubensdingen und theologischen Fragen unterschiedliche Meinungen zu haben und schreiben zu dürfen. Jemand der Verbalinspiration betreibt und Bibeltexte alle nur wortwörtlich nimmt, den darf man zwar kritisieren, aber er produziert die Unlösbarkeiten von biblischen Widersprüchen. Aber es darf jede/r so sein, aber er oder sie müssen dann auch mit den selbst geschaffenen Problemen ihres Denkens über Glaubensangelegenheit jeden Tag leben. Es wäre dabei sehr ungesund, wenn wir eigene Schwierigkeiten mit dem Glauben auf andere projezieren, Und bitte nicht so verfahren wie Pippi Langstrumpf: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt“!
‚Offensichtlich sind Sie der völlig perfekte Christ. An Ihnen kann Jesus vorbeilaufen, denn Sie brauchen keinen Seelenarzt.‘
Herr Hehner, ist denn solcher Spott konform mit der Bergpredigt?
Der Einsatz von KI ist nur dann kritisch, wenn menschliches vorgetäuscht wird und die KI-Leistung als solche nicht erkennbar ist.
Ansonsten ist es ein Hilfsmittel.
Wichtig ist nur, dass die Kirchenbeschäftigten im Umgang und zu den Risiken auch geschult werden.
Ich befürchte, möglicherweise schon jetzt, oder längstens in der Zukunft, wird KI-Handlung und Leistung als solche nicht mehr zwangsläufig so für jeden erkennbar bleiben. Die in früheren Zeit eher nur rein philosophische Frage, ob und wie man Bewusstsein erklären kann, hat sich derzeit nach Auffassung einiger Fachleute der Erwartung angenähert, DASS KI, IN ABSEHBARER ZEIT BEWUSSTSEIN, SPRACHE UND MENSCHLICHKEIT SOWIE UM DREI ECKEN ZU DENKEN, NACHAHMEN KÖNNTE. Wir können unser eigenes Bewusstsein niemals erklären, auch nicht wenn ich doch sehr überzeugt bin, dass in jedem und jeder von uns eine eigenständige Seele wohnt. Um auch das Universum verstehen zu können, müsste ich (was nur theoretisch geht), es von außerhalb ansehen. Von innen betrachtet bin ich nur ein Teil von etwas, was sich mit meiner Wahrnehmung deckt. Denn jeder nimmt Wirklichkeit nur durch seine eigene Brille wahr, die uns das eigene Gehirn vielleicht nur suggeriert. Befürchtungen sind nicht unbedingt, dass wir bei der Künstlicher Intelligenz unter die Räder kämen, sondern ob wir uns ein Monstrum erschaffen könnten, der einem DATA der Weltraumabenteurer entspricht, wo Frage ist, ob er dann auch ein Mensch bzw. eigenständiges Wesen wird, wann (ob) er abgeschaltet wird, oder gar irgendwann auch zum Altmetall kommt. Dabei sind diese Überlegungen auch nicht absurd, denn schon heute kann man – durchaus ethisch wertvoll – mittels technischer Minigeräte im Gehirn – mit Gedankenkraft Glieder bewegen. Wissenschaftlich vermutet oder befürchten, es könnte möglich sein in Zukunft das Volumen des Denkens und Empfindens auf eine CD zu brennen oder unethisch Gehirne losgelöst vom Körper ebenso auch am Leben erhalten. Ist ein Mensch ohne Körper, isoliertes menschliche Bewusstsein, diese heruntergeladene Programme von uns, noch wirklich menschlich??? Die Segnungsautomaten, eine KI für Seelsorgegespräche und digitale nicht real existierende Prediger, Pfarrerinnen oder Priester wünsche ich mir nicht. Die christliche Gemeinschaft erfordert die biologische und seelisch Anwesenheit von Menschen. Niemand will Maschinen umarmen. Von der Manipulation bis zur Versklavung von Menschen haben auch frühere Despoten und Gewaltherrscher ihr Handwerk zumeist alles perfektioniert. Die KI eröffnet nicht reguliert, hier mannigfaltige Möglichkeiten. Besondere kritisch ist die Tatsache, dass heute auch bereits theoretisch eine perfekte KI sich eigenständig weiterprogrammiert. Da wird es wie mit dem altertümlichen Kettenbrief. Am Ende wäre bei der Stillen Post nur das Nichts oder Bullschitt , oder die totale Katastrophe. Genauso so bei eigenständiger Steuerung und Programmierung böser Waffen. Das Wunderbare wäre (ironisiert) dass KI keine religiösen Hemmungen pflegt. Der klassische Unmensch würde hier vor Freude jubeln: Die Verantwortungsabgabe also an kalte Logik und eine bösartig mutierte Maschinenintelligenz in weiter Zukunft. Das würde Antichristen erfreuen.
Automaten für Seelsorge, Segnung und Kasualien sind indiskutabel, ein nicht vorhandener Mensch als Prediger, Dirigent oder die volldigitale Orgel absolut indiskutabel. Dies senkt Kosten, aber beleidigen unsere Kreativität und lässt unsere Intelligenz alsbald eintrocknen. Es pflegen uns dann KI.
Die Bedenken von Fachleuten sind heute bedeutend größer. Dies ergibt sich heute aus der virtuellen Realität, weil auch das Kaufverhalten durch Informationen über uns aufgrund eigener Klicks im Netz, missbraucht wird – durch geschickte Programmierung – also dann sogar mit eigenem Einverständnis. Bereits heute verbreiten Medien in den normalen Medien oder virtuell im Internet, stärker in Nicht-Demokratien, viel Gehirnwäsche. Dies gab es bereits unter Adolf Hitler und anderen Tyrannen früherer Zeiten, aber nicht wie heute auf einer Ebene, die uns überhaupt nicht mehr wirklich bewusst wird. Heute darf man, auch in Demokratien, in friedlichen Medien und dem Internet, sehr dezent Zigtausende als Nutznießer sehr ertragsreiche Botschaften verkünden lassen, die uns fein dosiert, sogar in Werbepausen von Fußballspielen uns erreichen können. Was es niemals geben sollte, ist KI als Seelsorgeinstrumentarium, in Segnungsautomaten, zur Lösung schwieriger ethischer Fragen, oder automatisierte als KI für Kriege. Die KI in Predigten, die KI als Ersatz für Dirigenten in Chören, die Virtuelle Orgel und das Singen mit der KI, würde auch eigene Kreativität sehr verletzen. Die Kirche ist keine virtuelle Realität, christliche Gemeinschaft, die Sakramente und Nächstenliebe erfordern unser Fleisch und Blut.
Was ist christlich: KI ist weder gut noch böse. Sie ist die Summe virtueller Möglichkeiten. Aber nicht regulierte oder nicht regulierbare Maschinen sind geradezu satanisch. Nicht weil sie alles können, sondern wenn wir unsere Verantwortung an sie abgeben. Es kann sich niemand am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Dies kann nur der die unendliche Geistige Wirklichkeit ist und nur mit völliger Liebe herrscht. KI ist dazu Diener, oder Unmenschlichkeit. Maschinen von Kaffeemaschine, Rasierapparat, Flugzeug bis Quantencomputer haben wir, die wir selbst nur aus Natur bestehen, von ihr abgekupfert. Da Gott alles erschuf, ist alles auch göttlich. Daher kann alles dem Schöpfer, der Liebe und uns dienen, oder nicht Mit dem primitivsten Messer kann ich einen Menschen ermorden und die schlauesten Künstlichen Intelligenz jemand auch zum Sklaven machen.
> oder die volldigitale Orgel absolut indiskutabel.
Warum ist eine volldigitale Orgel indiskutabel?
Nur mal so: Bei vielen (auch christlichen) Beerdigungen z.B. kommt die Musik auch vollautomatisch. Live-Musik wäre oft einfach zu teuer.
Zum Rest: Ich glaube, Du hast zu oft den Film Terminator geschaut. Hasta la vista, Baby,. Ich komme wieder. 😉