- Werbung -

BEFG verschärft Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) setzt auf ein umfassendes Konzept aus Prävention, Intervention und Aufarbeitung. Ziel ist es, Schutzräume zu schaffen, Betroffene zu unterstützen und Missbrauch konsequent aufzuarbeiten.

Sexualisierte Gewalt ist eine „gravierende Verletzung der Würde und Integrität von Menschen“, schreibt Anna Eberbach auf der Homepage des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG). Um dem entgegenzuwirken, hat der BEFG ein dreistufiges Konzept entwickelt: Prävention, Intervention und Aufarbeitung.

- Werbung -

Gemeinden werden verpflichtet, Schutzkonzepte zu entwickeln, Verantwortliche zu schulen und Ansprechpersonen für Kinderschutz zu benennen. „So wird Prävention zu einem sichtbaren Ausdruck dafür, dass die Gemeinden sichere Orte sein sollen“, heißt es.

Im Akutfall setzt der BEFG auf klare Interventionswege: Betroffene sollen ernst genommen, Gewalt sofort gestoppt und juristische Schritte eingeleitet werden. Eine unabhängige Anlaufstelle ist per Mail sowie ein Hilfe-Telefon erreichbar.

Neu ist die Einsetzung einer Aufarbeitungskommission. Sie soll Fälle sexualisierter Gewalt sichtbar machen, Betroffenen Gehör geben und strukturelle Ursachen aufdecken. Nach drei Jahren wird ein Abschlussbericht mit Empfehlungen erwartet. Ziel sei es, „Vertrauen wiederherzustellen und eine Kultur des Hinsehens zu fördern“.

Weiterlesen auf der Homepage des BEFG:

NEWS & Themen

Konnten wir dich inspirieren?

Jesus.de ist gemeinnützig und spendenfinanziert – christlicher, positiver Journalismus für Menschen, die aus dem Glauben leben wollen. Magst du uns helfen, das Angebot finanziell mitzutragen?

NEWSLETTER

BLICKPUNKT - unser Tagesrückblick
täglich von Mo. bis Fr.

Wie wir Deine persönlichen Daten schützen, erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.
Abmeldung im NL selbst oder per Mail an info@jesus.de

3 Kommentare

  1. Kleine Schritte, große Wirkung ?

    Sexualisierte Gewalt ist Zeichen krankhafter Verhaltensweisen, Macht und Kontrolle sind noch immer die vorherrschende Regel im Umgang miteinander, Einzig Rechte sichern eine allmähliche Umkehr zur gewaltlosen Kommunikation., aber Menschlichkeit ist die Grundvoraussetzung , nicht Kontrolle
    Es ist ein harter Weg , der irgendwie alles zerstört. Auch die Liebe.
    Und den Glauben.

    Alles unter Kontrolle ?

  2. Kultur des Hinsehens bei Sexuellem Missbrauch

    Es muss immer eine wirkliche Kultur des Hinsehens stattfinden, die Einhaltung von strikten Regeln, aber erst vielleicht alle hilfreiche Information, sinnvoll dann über „Nahe und Distanz“ Denn hier ist stets das Bedürfnis zwischen Mensch und Mitmensch unterschiedlich. Es geht nicht um sehr dummen möglichen Irrtum, nun sei ein sich Umarmen immer verboten. Aber schon jedes Kind und auch alle Jugendlichen müssen lernen mutig zu entscheiden, wer sie (nicht) berühren soll. Sogar bereits vor mehr als 50 Jahren in der Bundeswehr bei in der Grundausbildung, wurde der (oder die) Soldat(in) von jedem Ausbilder befragt „darf ich sie anfassen“, wenn dies u. U. auch ausbildungsbezogen notwendig war. Ich habe vor längerer Zeit niemals verstanden, dass in großartigen Spaßsendungen, mit hohen Quoten an Zuschauern, Humor generiert werden sollte, etwa Frauen in der Großstadt, mit Kamera-Anwendung und europaweiter Sendung, zum Lachen fest an ihr Hinterteil zu greifen. Wir alle sollten liebevoll mit jeder Privatspäre jedes Nebenmenschen umgehen. Wenn Sendungen heute noch zumindest anmuten, sie beständen lediglich aus Fleischbeschau, und man dürfe weibliche Menschen im Wettbewerb mit Zählpunkten wie ein Pokal gewinnen: Dann zeigt dies, dass wir menschliche Sexualität in arge Doppeldeutigkeit verbringen. (Zumeist unbewusst) wird so zur Idee, jeder dürfe Andere zum Zeitvertreib zu seiner Verbrauchsware machen. Auch Bezahl-Fernsehsender verbreiten zudem im Netz Erzählungen auch aus den Millieu`s, die süffisant auch gut nicht nur zur Unterhaltung, sondern zu schmutzigen Botschaften machen. Die körperliche Liebe ist biologisch subnormal, alle Menschen brauchen die gesunde Beziehung zu eigener Sexualität und die muss zuvor in das Menschsein gut integrier werden. Wenn Kinder schon von ihrem modernsten Kommunikationsmitteln für die Hosentasche Schmuddeligkeiten ansehen können, erhält das Normale mehr als nur einen schlechten Ruf. Oder mitunter verursacht dann wirklich Verbotenes zudem Spaß, es auszuprobieren. Wenn 13Jährige einen Porno drehen, was seltsamerweise für die Erwachsenenwelt immer erlaubt und als ein Milliarden-Bezahl-Markt schmieriger Geschäftsleuten dient, belegt alle gesellschaftliche Doppeldeutigkeit und großzügige Scheinheiligkeit.
    (Im Übrigen ist solche Doppeldeutigkeit bei harmloserem virulent. Etwa daß für Jugendliche das Rauchen verboten ist, doch nicht für Erwachsene.
    Leider geht dies auch bei der Atombombe als die hässlichste Form der Sünde weiter. Manche Staaten hätscheln sie. Andere dürfen sie nicht haben)
    Aber auch unser christlicher Glaube hatte stets ein merkwürdiges und zudem zwiespältiges Verhältnis zum eigenen Körper. Adam und Eva haben, nach unserer Schöpfungserzählung (als Antikes Glaubensbekentnis), dort ihre Nacktheit als offensichtlich peinlich erlebt und tatsächlich war (wohl nicht nur bei den damaligen Israeliten) der völlig unverhüllte menschliche Körper ein absolutes Tabu. Noahs Söhne gingen wie Sklaven rückwärts die Augen verdeckend, in die Wohnräume, und bedeckten dem Vater die Scham. Der hatte sich nach großem Weingenuss so auch schlafen gelegt.

    Wir sind heute, in einem Neben- und Miteinander von immer noch Sexismus auf der einen Seite (auch noch als Mittel für Produktwerbung) gefolgt von Prüderie auf der anderen Seite. Jede/r müsste aber heute wissen, daß der Gebrauch anderer Menschen garnichts zu tun hat mit Liebe, sondern nur seelenschädigende und sehr brutale Gewalt verbreitet. Aufklärung in allen Schulen ist dann in jeder Richtung erforderlich. Jede sachliche und einfühlsame Aufklärung ist sehr positiv, umso mehr wird hier etwas aus einer Tabuzone entfernt, was verinnerlicht bei seelisch gestörten kranken Personen zu bösartigen Missverständnissen wird. Allerdings sollte man Realist sein, alle Fehlhaltungen und dann die öfters folgende Brutalität lasse sich wie unsere Pest und auch Colera ausrotten. Weil (Auf-)Klärung von Missbrauch sensibel ist, meist nicht präzise in der Zeitung mit den großen Buchstaben reflektiert wird, alles in Räumen des Vertrauens stattfindet, wird man von außen eher selten Missbrauchsaufklärung qualitätiv sowie quantitativ und zeitlich, fair beurteilen können. Wir werden leider immer Menschen bleiben, es gibt im Leben von jedem latent bestehende tiefste Abgründe und unser aller Kunst ist, hier nicht hineinzufallen. Aber es wäre keine gute sachliche Haltung, eine immer sehr berechtige Kritik böser bösen Verbrechen, sodann nur exclusiv wie Schmähkritik gegen Kirchen zu benutzen.Missbrauch finden in allen nahen sozialen Beziehungen statt, beginnend in der Familie, im Sportverein, in kirchlichen Gruppen und sodann in durchaus sehr privaten Zirkeln. Die chemische Reinigung der Welt von alle Verbrechen ist ein Märchen. In der Schöpfungsgeschichte, die ein gutes antikes Glaubensbekenntnis ist, lässt Gott bereits Kain wissen, daß das Böse stets vor der Tür lauert und das Gebet sowie Gottes Gebote hilfreich wären. Dass der erste Brudermord ganz forne in der Bibel steht, also immer Warnung einer menschenverachtender Gewalt ist, zeigt doch uns allen überdeutlich, daß diese Negativ-Agenda unseres Erdendaseins nie völlig ausgemerzt werden kann. Kultur ist aber eine Methode, gute Wege zu Alternativen aufzuzeigen. Wir Menschen sind auf der Wanderung vom Tier, auch über den Normalomensch bis zu Engeln im Himmel. Aber der erste Schritt kommt auch hier vor jeder großen Reise. Leider dauert unser Weg. Denn der allererste Schritt ist, wo Klärung immerzu auch mit größtem Aufwand gegen jeden Mißbrauch geschieht. Es gilt die gute rechtliche Kultur der Unschuldsvermutung, bevor eine Schuld gerichtlos bewiesen ist. Auch ist jeder Mensch vor dem Gesetz gleich. Auch der Donald Trump oder in Wirklichkeit gar nicht so harmlose Lieschen Müller. Leider gibt es auch da Doppeldeutigkeit: Wer im Unendlichkeitsnetz des Internet etwas
    angehängt wird, kommt es zeitllebens nicht mehr dementiert, selbst wenn es der Papst persönlich oder einer unserer Politiker gewesen wäre.

WAS KANNST DU ZUM GESPRÄCH BEITRAGEN?

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein