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Pfarrmangel: Reformierte Schweizer Kirche geht neue Wege

Die reformierten Kirchen der Deutschschweiz haben einen überarbeiteten Notfallplan gegen den Pfarrmangel beschlossen. Ab Sommer 2027 könnten erste Pfarrvikare im Einsatz sein.

Die Konkordatskonferenz der reformierten Kirchen in der Deutschschweiz hat den überarbeiteten sogenannten „Plan P“ einstimmig in erster Lesung angenommen. Das Konzept sieht vor, Menschen über 55 mit akademischem Hintergrund nach einer verkürzten theologischen Ausbildung als sogenannte „Pfarrvikare“ in Gemeinden einzusetzen. Dies berichtet Daniel Stehula für das Onlineportal ref.ch.

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Die neue Bezeichnung „Pfarrvikar“ ersetzt den umstrittenen Begriff „Plan P-Leute“. Die Ausbildung beginnt mit einem Vollzeitsemester an den Universitäten Zürich oder Basel. Die Teilnehmenden sollen berufsbegleitend weiterlernen und gleichzeitig in Gemeinden mitarbeiten. Eine Ordination oder Wahlfähigkeit ist nicht vorgesehen, heißt es.

Die Ausbildungskosten tragen ausschließlich die Kirchen, die Personen entsenden. Das Konzept geht im Dezember erneut in die Vernehmlassung. Ein definitiver Entscheid wird bis Juni 2026 erwartet. Der Einsatz der ersten Pfarrvikare ist ab Sommer 2027 denkbar. Laut der Mitteilung haben bis zum jetzigen Zeitpunkt rund 75 Personen ihr Interesse an einer Ausbildung im Rahmen des Notfallplans angemeldet.

Hier geht’s zum kompletten Artikel auf ref.ch

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