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Friedensgebet für Syrien: Landeskirchen rufen zu Solidarität mit Kriegsopfern auf

Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau rufen ihre Gemeinden zu Friedensgebeten für Syrien auf. Sie folgen damit einer Anregung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
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Um der syrischen Opfer von Krieg und Verfolgung zu gedenken, wird laut Pressemitteilung der Kirche im Rheinland am kommenden Mittwoch um 15 Uhr eine Schweigeminute gehalten. Zeitgleich versammeln sich der rheinische Vizepräses Christoph Pistorius sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bistums Mainz, des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz und des Schura Landesverbands der Muslime Rheinland-Pfalz e.V. zu einem Friedensgebet auf dem Vorplatz der Kirche St. Christoph in Mainz. Mehr als 50 Gruppen und Organisationen von Parteien über Kirchen und Religionsverbände bis hin zu Sportvereinen unterstützen die Aktion.

„Wir rufen Christinnen und Christen zu Gebeten für die leidenden Menschen in Syrien auf, weil wir gewiss sind, dass Gott mit ihnen ist in ihrem Leiden. Ist er doch ein Gott, der tiefstes Leid am Kreuz auf Golgatha selbst durchlebt hat“, sagt Vizepräses Christoph Pistorius. „Ich bitte die Gemeinden, auch an anderen Tagen zum Friedensgebet einzuladen (…).“

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Einen Vorschlag für ein Friedensgebet für Syrien hat das hessen-nassauische Zentrum Verkündigung für beide Landeskirchen entwickelt. Er ist hier online abrufbar.

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