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US-Evangelist Bethke: „An Jesus orientieren“

Christen stehen mitunter in der Gefahr, die Bibel zum Götzen zu machen. Darauf hat der US-Evangelist Jefferson Bethke (Seattle/Bundesstaat Washington) auf dem Jugendplus-Kongress der Gemeindebewegung Willow Creek Deutschland in Erfurt hingewiesen.
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Zu der Konferenz unter dem Motto „Basecamp“ (Basislager) versammelten sich vom 20. bis 22. März mehr als 4.000 haupt- und ehrenamtliche Jugendmitarbeiter aus Landes- und Freikirchen in der thüringischen Landeshauptstadt.

Nach Bethkes Worten kann auch eine brillante Bibelkenntnis eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus nicht ersetzen. Der Sinn des Lesens der Heiligen Schrift bestehe darin, Jesus besser zu verstehen, so der 23-Jährige, dessen Youtube-Videos mit christlichen Inhalten mehr als 50 Millionen Mal geklickt wurden. Jesus habe bereits zu den Pharisäern gesagt: „Suchet in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist es, die von mir zeugt“ (Johannes 5,39). Die entscheidende Frage müsse lauten: „Kennst Du Jesus und lebst Du mit ihm?“, so Bethke. Wie man sich in einer guten Ehe jeden Tag austausche und alles miteinander bespreche, so sollten Christen auch mit Jesus reden.

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Ideen für 4.000 Multiplikatoren der Jugendarbeit

Der Geschäftsführer von Willow-Creek Deutschland und der Schweiz, Karl-Heinz Zimmer (Gießen), sagte vor Journalisten, auch in Zeiten von Internet und sozialen Medien hätten junge Menschen das Bedürfnis, sich persönlich zu treffen: „Je digitaler die Welt wird, desto mehr sehnen sie sich nach Begegnung““ Laut dem Organisator des Treffens, Keith Cote (Chicago), geht es dabei darum, Menschen Gott näherzubringen. Basecamp sei deshalb das Motto der Veranstaltung, weil die Teilnehmer den Kongress als eine Art Basislager betrachten sollten, von wo aus sie in ihre eigenen Gemeinden gehen und die Welt verändern könnten.

43 Prozent der Gäste kamen aus einer evangelischen Landeskirche, zwölf Prozent aus dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), je acht Prozent aus dem Bund Freier evangelischer Gemeinden und dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) sowie je vier Prozent aus dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden und dem CVJM. Methodisten, Siebenten-Tags-Adventisten und Katholiken stellen jeweils einen Anteil von zwei Prozent.

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