Der Theologe Ralf Frisch stellt in seiner aktuellen Kolumne im Sonntagsblatt eine provokante Frage: Braucht es Kirche überhaupt noch? Er reagiert damit auf zwei Pressemeldungen.
Im Landkreis Kronach wird eine Kirche entwidmet und im Fürther Stadtwald trifft sich die „Wild Church“-Bewegung. Zwei Randnotizen kirchlichen Lebens? Nicht für den Theologen Ralf Frisch. Er entfaltet in seiner Kolumne im Sonntagsblatt ein „evangelisches Grundproblem“. Wenn Gott nicht in Kirchen wohne, sondern vor allem in Herzen (und auch der Natur) erlebt werde, stelle sich zwangsläufig die Frage, ob es Kirchengebäude und eine institutionelle Kirche überhaupt brauche.
Im Zentrum von Frischs Betrachtung steht die reformatorische Spannung zwischen persönlichem Glauben und kirchlicher Institution. Luther habe der Kirche zwar enorme Erneuerung geschenkt, zugleich aber deren institutionelle Grundlage theologisch geschwächt, indem er den unmittelbaren Zugang des Einzelnen zu Gott betonte. Dieser Gedanke, der das Herz evangelischer Frömmigkeit bildet, birgt nach Frisch Sprengkraft: Wenn der Glaube ohne Mittlerinstanz auskommt und Christus dem Menschen direkt begegnet, verliert Kirche als sichtbare, geordnete Gemeinschaft schnell an Begründung und Profil. Die Kirchenkritik liege dem Protestantismus quasi in den „Genen“. Was jedoch im 16. Jahrhundert als Befreiung wirkte, könne in einer nachkirchlichen Gesellschaft dazu führen, dass Kirche zunehmend als verzichtbar wahrgenommen werde.
Warnung vor „windelweicher Theologie“
Wenn kirchliche Kommunikation selbst zudem den Eindruck verstärke, Gottes Gegenwart sei überall erfahrbar, aber nicht notwendig in der Kirche selbst, verliere die Volkskirche ihre innere Begründung. Es brauche keine „Schönfärbungsrhetoriken“, spirituelle Unschärfe oder eine „windelweiche Theologie“ über eine „diffuse Allgegenwart des göttlichen Geistes“. In einem Punkt ist sich Frisch sicher: „Man wird etwas nicht dadurch bewahren, dass man die Unbestimmtheit dieses „Irgendwie“ irgendwie steigert und die Prägnanz und Substanz des christlichen Glaubens um des vermeintlich höheren Guts der Wiedergewinnung von Aufmerksamkeit und Attraktivität um (fast) jeden Preis zerstört.“
Ralf Frisch ist Professor für Systematische Theologie und Philosophie an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und war zehn Jahre lang theologischer Referent der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er ist Gründungsmitglied des Forums Kirche & Theologie. Ziel des Forums ist es nach eigenen Angaben, „reformatorische Gegenakzente gegen die in Theologie und Kirche grassierende Gottesvergessenheit und gegen den ebenso grassierenden Moralismus zu setzen.“
Die komplette Kolumne von Ralf Frisch finden Sie im evangelischen Online-Magazin Sonntagsblatt – 360° Evangelisch.

@Chey:
Grundsätzlich kann man schon erkennen, wes‘ Geistes Kind jemand ist.
Aber da muss man sehr zurückhaltend sein und bedenken, dass man nicht in das Herz eines anderen Menschen sehen kann.
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an. (1. Samuel 16:7)
Durch den Geist Gottes kann man als Christ für sich selber erkennen, dass man Christ ist.
Der Geist [Gottes] bezeugt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. (Römer 8:16)
Als Mensch kann man natürlich vom christlichen Glauben und der Gemeinde wegkommen. Aber das ist nicht empfehlenswert!!!
Mit denen auf dem Felsen ist es so: Sie hören das Wort Gottes und nehmen es mit Freude an, bilden aber keine Wurzeln.
Eine Zeit lang glauben sie, aber in der Zeit der Prüfung fallen sie ab. (Lukas 8:13)
Liebe Grüße
Aku
> Durch den Geist Gottes kann man als Christ für sich selber erkennen, dass man Christ ist.
Ja. Aber genauso kann man erkennen (so zumindest meine eigene Erfahrung), dass man kein Christ mehr ist und auch keiner mehr sein will.
> Als Mensch kann man natürlich vom christlichen Glauben und der Gemeinde wegkommen. Aber das ist nicht empfehlenswert!!!
Die Aussage ist aus Deiner christlichen Sicht nachvollziehbar. Ich sehe das natürlich anders.
Wobei ich seit ca. 3 Jahren wieder eine Glaubens-Gemeinschaft habe, der auch Christen angehören.
Ich freue mich, dass Du so von Deinem Glauben erfüllt bist. Aber Du scheinst, so mein Empfinden, doch Schwierigkeiten zu haben, andere Wege zu akzeptieren. Natürlich kenne ich so etwas. Aber mach Dir auch eines bewusst: Dein jetziger Glaube kann sich verändern. Bei den allermeisten Christen wird er das sogar. Was heute für Dich eine Gewissheit ist, kannst Du in einigen Jahren als falsch empfinden.
Glauben ist immer persönlich. Es ist ein Unterschied, jemanden von seinem Glauben zu erzählen und zu sagen, dass man diesen Weg für richtig hält oder dem anderen zu sagen, dass sein Weg falsch ist. Der Unterschied der beiden Aussagen ist gering, aber meines Erachtens sehr wichtig.
@Chey:
Als ich von August 1988 bis März 1990 meinen Zivildienst in der Altenpflege gemacht habe, war ich erst seit kurzer Zeit ein an Jesus Christus glaubender Christ.
Eine Arbeitskollegin sagte mir damals, dass ich in 10 Jahren nicht mehr diesen Glauben haben würde.
Inzwischen sind fast 40 Jahre vergangen und Jesus Christus ist immer noch mein Herr und Retter durch den ich Sündenvergebung und ewiges Leben im Frieden mit Gott habe!!!
Keiner von uns weiß ganz genau, was die persönliche Zukunft in diesem irdischen Leben bringen wird.
Aber als Christ habe ich eine lebendige Hoffnung für das diesseitige und jenseitige Leben und ich lebe von der Gnade Gottes in allen Dingen!!!
In Bezug auf meine Kommunikation mit anderen Menschen ist es so, dass es auf die verschiedenen Menschen und Situationen ankommt, wie ich kommuniziere!!!
Ich zwinge niemanden etwas auf und ich betone eher das Gute am christlichen Glauben als das mutmaßlich Falsche und Schlechte an einem anderen Weg!!!
Übrigens ging es mir bei dem Bild mit dem brennenden Haus vor allem um meine Motivation. In der Regel sage ich den Leuten nicht, dass ihr Haus brennt.
Aber zur Wahrheit des Evangeliums gehört, dass es ein Gericht Gottes gibt, indem die Menschen aufgrund ihrer Schuld vor Gott gerecht gerichtet werden!!!
Und keiner von uns ist gut genug, um vor dem gerechten Gericht Gottes bestehen zu können!!!
Deshalb brauchen wir die Gnade Gottes und dass das stellvertretende Sühnopfer des Herrn und Retters Jesus Christus durch den Glauben für uns wirksam wird!!!
Die Liebe zu Gott und den Menschen treibt echte Christen an, dies zu bezeugen!!!
Natürlich ist das meine Sicht als Christ.
Was ich hier schreibe soll ja authentisch sein!!!
Liebe Grüße
Aku
Interessant: Ich habe nahezu zur gleichen Zeit in der Altenhilfe meinen Zivildienst gemacht. Als sehr gläubiger Christ in Gemeinschaft mit vielen anderen Christen. Und das sehr engagiert. Nahezu alle haben eine Glaubensentwicklung durchgemacht. Einige haben ihn abgelegt (ich möchte nicht verloren sagen), einige sind Christen geblieben, haben aber die Konfession gewechselt, einige wie ich haben heute einen anderen Glauben. Aber wohl keiner sieht alles noch so wie damals.
Nach meinem Glauben gibt es auch dieses Gottesgericht. Aber nach meinem Glauben, der sich am jüdischen Glauben orientiert, kann man dort durchaus bestehen. Es hängt nicht so sehr vom Glauben ab sondern von dem, was wir in unserem Leben getan haben. Im guten wie im schlechten. Das wird von Gott gewogen.
Insofern halte ich theologisch gerade den evangelischen Weg für sehr gefährlich, dieses lutherische ‚allein der Glaube‘.
Aber nach meinem Glauben ist auch jeder Mensch für seinen Weg selbst verantwortlich.
Deine christliche Ansicht ist mir sehr gut geläufig. Aber nach langer eigener Prüfung halte ich sie für falsch, ja sogar von Gott wegführend. Aber das liegt für Dich in Deiner Verantwortung.
Irgendwann wirst Du vor Gott stehen und musst dein Leben verantworten. Insofern solltest du immer Deiner Überzeugung folgen und nicht meiner oder der eines anderen.
Ich mache es ebenso.
Eine Kirche die ein Wohlfühlevangelium verkündet, brauche ich nicht!!!
Ich bin Mitglied der Evangelischen Landeskirche (EKD). Leider kenne ich nur die Verkündigung eines Wohlfühlevangeliums. Gottesdienstbesucher sollen angenehm unterhalten werden, damit sie nicht aus der Kirche austreten und spenden. Dieses Wohlfühlevangelium ist aber kein volles Evangelium, das der Bibel entspricht.
Wer Jesus nachfolgen will, muss sein Kreuz auf sich nehmen (Matthäus 16, 24), Gebetserhörung erfolgt nicht ohne den Willen Gottes zu befolgen (1. Johannes 3, 22), Krankheit kann z. B. eine Folge von Sünde sein (Apostelgeschichte 12,23 und 13,4-12; 2.Chronik 21,15; 1.Korinther 11,26-30), muss aber nicht (Glaubensprüfung Hiob), laue Christen wird Jesus Christus aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22), Ermahnung im Hinblick auf das Weltgericht unterbleibt (Matthäus 25, 31-46 – wer spricht noch von der Hölle?), bei der Aufforderung zur Buße wird die Schadenswiedergutmachung nicht genannt (Lukas 19, 8.9), Sündenvergebung durch Jesus Christus nur, wenn Sünder auch ihren Schuldigern vergeben (Matthäus 6, 14.15) usw.
Jesus Christus verschleudert die Verheißungen nicht im Sonderangebot, s. zum Beispiel die Leiden von Paulus (2. Korinther 11, 22-29)!
Aber das gibt es ja auch bei Fernsehpredigern und „christlichen“ Schriftenmissionen, die ein Wohlfühl- bzw. Wohlstandsevangelium verkünden. Da ist Jesus Christus nur ein Vorwand, das volle Evangelium ist bei diesen nicht entscheidend, sie verfolgen ihre eigenen Interessen, nämlich bequem Spenden zu kassieren (2. Korinther 2,17; Römer 16,18; 2.Timotheus 2,15; 4,3.4; Galater 1,8).
In Psalm 1 werden wir aufgefordert, täglich in der Bibel zu lesen! Wer nicht im Buch des Lebens steht (Offenbarung 20, 15), kann sich nicht darauf berufen, dass er den Weg zum ewigen Leben nicht gekannt hat und sich auf Wohlfühlprediger berufen. Es wird darüber keine Diskussion geben.
Hier muss doch die Frage aufgeworfen werden, ob ein Wohlfühlevangelium ein anderes Evangelium ist und der Verkünder nach Galater 1, 8 verflucht sein soll?
Achte auf dich selbst…
1. Timotheus 4,16
Es ist so bequem unmündig zu sein.
Immanuel Kant
Setzt euch unaufhörlich und mit ganzer Kraft für die Sache des Herrn ein.
1. Korinther 15, 58
Wenn ich den abwertenden Begriff „windelweiche Theologie“ lese, muss ich lächeln. Ganz gleich, ob man Ausprägungen der Theologie windelweich, knochenhart, liberal, progressiv, orthodox, konservativ oder fundamentalistisch nennt, Theologie ist so oder so eine, vielleicht die einzige, Wissenschaft, bei der noch nicht einmal klar ist, ob ihr Gegenstand überhaupt existiert. Also weich an sich.
Es ist wie in der Spätphase des real existierenden Sozialismus, wo die Kader diskutiert haben, wie man den Sozialismus reformieren müsste. Das hat sich erledigt, weil die Leute mit den Füßen abgestimmt haben.
So etwas passiert in der Kirche auch gerade, und vielleicht muss es so sein. Aber auch wenn die institutionalisierte, mehrstufig hierarchische, in Konfessionen, Landeskirchen, Kirchenkreisen usw. organisierte Kirche wg. Geldmangels eingegangen ist, werden sich Menschen zusammenfinden, miteinander das Abendmahl feiern, gemeinsam in der Bibel lesen und ein besseres, sinnstiftendes Leben führen. Da bin ich mir sicher.
Hallo!
War da nicht was mit „wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind“?
Gruß,
Peter
Eine „kirchliche Institution“ ist sicher nicht notwendig.
Aber die konfessionsübergreifende christliche Gemeinde als LEIB CHRISTI ist nicht nur notwendig, sondern wird es auch immer geben!!!
Zum Beispiel in 1. Korinther 12 ist die Gemeinde als Leib Christi beschrieben.
ALLE GLIEDER AM LEIB CHRISTI GEHÖREN ZUSAMMEN!!!
Deshalb soll die Gemeinde als Leib Christi nicht verlassen werden.
Lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzuspornen, wobei wir unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie es bei einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern einander ermutigen, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht! (Hebräer 10:24-25)
Liebe Grüße
Aku
Was verstehst Du unter ‚Gemeinde‘, die man nicht verlassen soll, wenn es, so verstehe ich Dich, nicht die kirchliche Institution ist?
@Chey:
Zum einen ist es die Bibel, die dazu auffordert, die Gemeinde als Leib Christi nicht zu verlassen!!!
Zum anderen hast Du selber einen Unterschied zwischen „Gemeinden“ und „Gross-Institutionen“ gemacht.
Warum fragst Du also mich?
Soll ich Dir erklären, was Du geschrieben hast?!
Liebe Grüße
Aku
Ich frage deshalb, weil wir beide nicht das gleiche meinen können. Deshalb interessiert mich, was Du meinst.
Für mich ist Gemeinde die Gemeinschaft vor Ort. Das kann auch ein Hauskreis sein. Eine Gruppe, der man sich glaubensmässig zugehörig fühlt und wo man alle kennt.
Bei dir scheint das größer oder zumindest anders zu sein. Deshalb meine Bitte um nähere Erklärung.
@Chey:
Ich habe bald einen Termin und kann jetzt nicht.
Ich melde mich im Laufe dieser Woche.
Liebe Grüße
Aku
@Chey:
In 1.Korinther 12 usw. wird die christliche Gemeinde als Leib Christi beschrieben. Zu diesem Leib Christi gehören diejenigen, die durch den Heiligen Geist eine geistliche Geburt erleben. Also Menschen, die Sündenvergebung und ewiges Leben im Frieden mit Gott haben, weil Jesus Christus ihr Herr und Retter ist.
Dieser Leib Christi existiert in der für uns unsichtbaren und sichtbaren Welt.
Dieser Leib Christi ist nicht an eine bestimmte Konfession oder Kirche gebunden. Dieser Leib Christi ist auch überörtlich.
Die geistlich geborenen Christen vor Ort sind Glieder am Leib Christi insgesamt.
Eine christliche Gemeinde vor Ort kann sowohl aus Christen als auch anderen Menschen bestehen. Aber die Nichtchristen sind dann nicht wirklich Glieder am Leib Christi.
Eine kirchliche Institution ist eine mehr oder weniger offizielle Institution, zu der man auch offiziell gehören kann, ohne dass man zum Leib Christi gehört.
Liebe Grüße
Aku
Danke! 2 Nachfragen zu Deinem Gemeindeverständnis als Leib Christi:
Kann man als Mensch sicher erkennen, wer dazu gehört und wer nicht?
Kann man diese Gemeinde auch wieder verlassen, wenn man zu ihr gehört hat?
Die Kolumne stellt die These auf, dass die reformatorische Betonung des unmittelbaren Zugangs zu Gott die institutionelle Kirche theologisch geschwächt habe. Diese Darstellung greift jedoch meines Erachtens zu kurz – und wird dem reformatorischen Denken, insbesondere bei Martin Luther, nicht gerecht.
Luther hat nie gelehrt, dass der Glaube einfach als innerliche Gotteserfahrung im Herzen entsteht. Im Gegenteil: Er betont immer wieder, dass Gott den Glauben gerade durch äußere Mittel schafft – durch das gepredigte Evangelium. Deshalb ist für Luther die Kirche nicht zuerst eine Institution oder ein Gebäude, sondern die Gemeinschaft, in der das Evangelium öffentlich verkündigt und die Sakramente gereicht werden.
In seinen Auslegungen zum Buch Jesaja beschreibt Luther den Propheten geradezu als Urbild des Predigers. Gott fragt dort: „Wen soll ich senden?“ – und sendet Jesaja, damit das Wort verkündigt wird. Der Glaube kommt nicht aus religiöser Innerlichkeit, sondern aus dem gehörten Wort. Darum schreibt Luther in Anlehnung an Römer 10,17: „Der Glaube kommt aus der Predigt.“
Wenn man Luther ernst nimmt, entsteht Kirche nicht aus einer Institution, die Menschen zum Glauben bringen soll. Vielmehr ist die Kirche – wie Luther sagt – creatura verbi, „Geschöpf des Wortes“. Wo das Evangelium gepredigt wird, dort ruft Gott Menschen in den Glauben, und dort entsteht Kirche.
Gerade deshalb ist die Schlussfolgerung problematisch, der reformatorische Gedanke führe zwangsläufig zu einer Auflösung der Kirche. Für Luther gilt vielmehr das Gegenteil: Ohne Predigt des Evangeliums gibt es keinen Glauben – und ohne eine konkrete Gemeinschaft, in der dieses Evangelium öffentlich verkündigt wird, gibt es auch keine Kirche.
Die eigentliche reformatorische Pointe ist also nicht die Auflösung der Kirche, sondern ihre Bindung an das Wort.
Ich wollte Frisch keineswegs angreifen, meine vorherige Formulierung war missverständlich. Inhaltlich stehe ich nach wie vor zu meinen Gedanken, aber beim Lesen des kompletten verlinkten Artikels wird mir klar, dass wir im Kern wahrscheinlich dasselbe meinen. Bitte entschuldigen Sie.
Gemeinden und Gruppen haben sicherlich ihre Berechtigung. Gemeinschaft hilft im Glauben.
Aberr Gross-Institutionen wie Landeskirchen oder gar die r.kath. Kirche braucht es nicht zum Glauben.