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DOMRADIO:

5 Jahre nach der Flutkatastrophe – „Man braucht diesen Gott“

Die Bilder der Flut lassen ihn bis heute nicht los. Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe von 2021 spricht der Euskirchener Pfarrer José Pérez Pérez darüber, wie ihn der Glaube durch die dunkelsten Stunden getragen hat.

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Die Stadt Euskirchen hat am fünften Jahrestag der Flutkatastrophe von 2021 an die Opfer der Ereignisse gedacht. Mehrere hundert Menschen kamen zu einer Gedenkveranstaltung zusammen, berichtet DOMRADIO. Während einer Schweigeminute läuteten um 19 Uhr in der Stadt die Kirchenglocken. Pfarrer José Pérez Pérez, selbst vom Hochwasser betroffen, sagt, dass die Erinnerungen an die damalige Nacht bis heute präsent seien. „Es war eine furchteinflößende Nacht. […] Reißende Wassermassen, schlammiges Wasser, dunkelbraun, dazu dieses laute Rauschen.“ Er betont die Bedeutung des Glaubens in solche schweren Zeiten: „Man braucht diesen Gott“.

Im Kreis Euskirchen kamen durch die Flut 26 Menschen ums Leben, zahlreiche Gebäude und Teile der Infrastruktur wurden zerstört. Die Gedenkveranstaltung markierte zugleich den Auftakt der Sonderausstellung „Euskirchen und die Flut 2021.“

Im Juli 2021 führten extreme Starkregenfälle vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu einer verheerenden Flutkatastrophe, bei der in Deutschland 188 Menschen starben und ganze Ortschaften – besonders im Ahrtal – zerstört wurden. Der materielle Schaden wird laut Bundesregierung auf rund 30 Milliarden Euro geschätzt. Der Wiederaufbau dauert bis heute an.

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