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„Resonanz überwältigend“: Über 1.000 Einreichungen für landeskirchlichen Kunstpreis

Für den Kunstpreis der Evangelischen Landeskirche in Württemberg sind 1.033 Einreichungen eingegangen. Unter dem Motto "Bilder? Bilder!" konnten hauptberuflich tätige Künstlerinnen und Künstler ihre Werke einschicken.

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In ihnen sollte es insbesondere um das Verhältnis von Kirche und Kunst gehen. Dabei waren jede Äußerungsform der bildenden Kunst und jede Technik möglich: Malerei, Skulptur, Rauminstallation, mediale Arbeiten, Klang und Licht, Raumausstattungen und vieles mehr.

Reinhard Lambert Auer, Kunstbeauftragter der Landeskirche, zeigt sich über die Zahl der Einsendungen begeistert: "Die Resonanz ist überwältigend. Mit dieser großen Zahl haben wir nicht gerechnet". Der große Zuspruch zeige, dass die Künstlerinnen und Künstler das Engagement der Kirche positiv und interessiert aufnehmen, so Auer weiter. Nach einer ersten flüchtigen Durchsicht könne er jetzt schon sagen, dass sich viele Arbeiten mit großer Ernsthaftigkeit mit dem Dialogfeld Kunst – Religion – Kirche auseinandersetzen.

Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Förderpreis mit 3.000 Euro. Zudem werden 20 Arbeiten besonders hervorgehoben: Sie werden gemeinsam mit den Werken der Preisträger in einer Ausstellung präsentiert und in einem Katalog dokumentiert.

Zur Jury gehören unter anderem Landesbischof July und die Rektorin der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, Petra von Olschowski.

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Anlass für die erstmalige Ausschreibung des vom Bankhaus Sal. Oppenheim und der Wüstenrot-Stiftung gesponserten Kunstpreises ist der 475. Jahrestag des so genannten "Uracher Götzentages". Bei diesem Treffen diskutierten am 10. September 1537 württembergische Reformatoren und Vertreter des württembergischen Herzogs im heutigen Bad Urach darüber, ob Bilder in Kirchen verboten werden sollen. Das Motto des Preises "Bilder? Bilder!" lehnt sich an die Streitfrage von einst an.

Die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung finden im Oktober 2012 statt. 

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