Roger E. Olson: „Gott und die Hütte“

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In „Gott und die Hütte“ beleuchtet Roger E. Olson die theologischen Hintergründe des Weltbestsellers „Die Hütte“ von William Paul Young. Olson wirft einen kritischen Blick darauf, ob das Gottesbild, das im Roman vermittelt wird, ein Biblisches ist. Er untersucht die Dreifaltigkeit im Wesen Gottes, die Rolle der christlichen Gemeinschaft und die Frage nach Vergebung und wer sie wie erlangen kann.

Er gibt dabei auch am Anfang des Buches einen Überblick über die Handlung des Romans, sodass es auch von denjenigen Lesern, die „Die Hütte“ noch nicht gelesen oder die gleichnamige Verfilmung gesehen haben, gut verstanden werden kann. Zudem belegt er viele Stellen mit Zitaten aus dem Roman und ermöglicht es so dem Leser, ihm gut folgen zu können.

Der Autor kommt schließlich zu dem Schluss, dass das Gottesbild im Roman im Großen und Ganzen dem der Bibel entspricht. Dennoch weist er auch auf einige Punkte hin, die seinem Verständnis nach nicht genau mit der Bibel zu begründen sind, von vielen christlichen Glaubensrichtungen nicht getragen werden oder die aber seiner Meinung nach im Buch etwas zu kurz kommen, um dies genau zu beurteilen.

Der Stil ist sehr verständlich und gut lesbar. Zudem ist die Argumentationsweise des Autors schlüssig und durch viele Zitate aus dem Roman belegt. Lediglich ein paar mehr Zitate aus der Bibel hätten seine Punkte vielleicht noch etwas besser illustrieren können, vor allem für Leser, die nicht so vertraut mit der Bibel und den theologischen Konzepten sind.

Von Ylva-Elana Schauster

Verlag: Gerth Medien GmbH
ISBN: 978-3-86591-435-4
Seitenzahl: 192
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Sterne

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Es ist ein pantheistisches Gottesbild, das hier Young präsentiert. Es iwr durch die bibel eben nicht gestützt.

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