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Schlagwort: Antisemitismus

Foto: nito100 / iStock / Getty Images Plus

Antisemitismus bezeichnet die Feindschaft gegenüber Jüdinnen und Juden, die nicht auf dem Verhalten einzelner Menschen beruht, sondern allein auf ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Volk oder zur jüdischen Religion. Er äußert sich in Vorurteilen, Stereotypen, Diskriminierung und Gewalt – und reicht von abwertenden Klischees bis hin zu offen feindseligen Übergriffen.

Antisemitismus ist kein neues Phänomen, sondern hat eine lange Geschichte – auch innerhalb des Christentums. Als Christinnen und Christen sind wir aufgerufen, jeder Form von Judenfeindschaft entschieden entgegenzutreten.

>>> Zur Definition von Antisemitismus siehe auch die Informationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.


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Kurienkardinal Koch: Antisemitismus ist Verrat am christlichen Glauben

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Experten: Antisemitismus in „erheblichem Umfang“ in Deutschland

Der Antisemitismus ist in "erheblichem Umfang" in der deutschen Gesellschaft verankert. Das sagen Experten in einem Bericht, den sie am heutigen Mittwoch dem Bundeskabinett präsentiert haben. Bei der Verbreitung von Antisemitismus spiele Propaganda im Internet eine besondere Rolle.

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Nach Protesten: Apple entfernt „Intifada-App“

Der US-Computerkonzern Apple hat auf Bitten der israelischen Regierung die umstrittene iPhone-Anwendung "ThirdIntifada" (Dritte Intifada) aus seinem App-Store entfernt. Die arabischsprachige App habe gegen die Entwicklerrichtlinien verstoßen, begründete ein Apple-Sprecher den Schritt.

Gedenktag: Präsident des Zentralrates der Juden fordert Kampf gegen «neuen Faschismus»

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Antisemitismus in Deutschland: Synagogendenkmal in Magdeburg erneut beschmiert

Das Mahnmal zur Erinnerung an die Alte Synagoge in Magdeburg ist innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal beschmiert worden.

Berlin: Deutsch-Israelische Gesellschaft beklagt Antisemitismus

In Deutschland ist nach Auffassung des Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, der Antisemitismus nach wie vor verbreitet. Er äußere sich «unter anderem in einer zügellosen, unfairen, einseitigen Schuldzuweisung gegenüber Israel», erklärte der langjährige CDU-Politiker am Montag in Berlin zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar.

Antisemitismus: Neues Gremium ist «wichtiges Signal»

Das von der Bundesregierung berufene Expertengremium zur Bekämpfung des Antisemitismus nimmt an diesem Mittwoch seine Arbeit auf.

Antisemitismus: Bundesregierung beruft Expertengremium

Neun Monate nach einem entsprechenden Bundestagsbeschluss hat die Bundesregierung ein unabhängiges Expertengremium zur Bekämpfung des Antisemitismus berufen. Die zehn Wissenschaftler und Praktiker sollen regelmäßig über den Antisemitismus in Deutschland Bericht erstatten, wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Nahost-Reise: Papst Benedikt XVI. verurteilt in Israel neuen Antisemitismus

Zum Auftakt seines Besuchs in Israel hat Papst Benedikt XVI. jede Form von Antisemitismus verurteilt. Dieser zeige «sein hässliches Gesicht weiterhin in vielen Regionen der Welt», beklagte das 82-jährige Kirchenoberhaupt am Montag bei der Ankunft auf dem Ben-Gurion-Flughafen von Tel Aviv. Es müsse alles unternommen werden, um Judenfeindschaft zu bekämpfen. Der israelische Präsident Shimon Peres begrüßte das Kirchenoberhaupt auf Hebräisch, Latein und Englisch. Der Papst erinnerte an das tragische Schicksal des jüdischen Volkes. Er werde die Gelegenheit haben, der sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocausts zu gedenken «und zu beten, dass die Menschheit niemals mehr Zeuge eines Verbrechens dieser Größenordnung sein wird», sagte Benedikt. Er wollte am Montagnachmittag in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem einen Kranz niederlegen und eine mit Spannung erwartete Ansprache halten. Angesichts des stockenden Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern äußerte der Papst die Hoffnung, dass beide Parteien rasch ein «Klima größeren Vertrauens» herstellen. An die christliche Minderheit in Israel appellierte er, sich aktiv an den Bemühungen um Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu beteiligen. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass Juden, Christen und Muslime freien Zugang zu allen heiligen Stätten und religiösen Feiern in Jerusalem erhalten. Benedikt wurde auf dem Flughaben von Peres und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit militärischen Ehren empfangen. In Jerusalem war am Nachmittag ein Höflichkeitsbesuch bei Peres vorgesehen. Der Besuch Benedikts im Heiligen Land ist nach Ansicht von Erzbischof Robert Zollitsch von der Botschaft des Friedens bestimmt. Versöhnung sei in dieser Region, in der Christentum, Judentum und Islam ihren Ursprungsort haben und es viele kriegerische Konflikte gab, besonders notwendig, sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz in einem epd-Gespräch. Zollitsch: «Er kommt als jemand, der Brücken bauen und zusammenführen möchte.» Zum Abschluss seines Jordanien-Besuchs am Morgen hatte Papst Benedikt XVI. dem jordanischen König Abdullah II. für seinen Einsatz für den Frieden in Nahost gedankt. Vor dem Abflug rief er Christen und Muslime auf, «auf dem festen Fundament der religiösen Toleranz zu bauen, das es den Mitgliedern verschiedener Gemeinschaften erlaubt, miteinander in Frieden und in gegenseitiger Achtung zu leben».