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Schlagwort: Politik

Kirche Bibel Kanzel Predigt

WELT-Chefredakteur: Weniger Politik in Predigten!

Ulf Poschardt, Chefredakteur der Zeitung "Die Welt", hat seine Kritik an politischen Predigten bekräftigt. Der Pfarrer müsse zwar seine politische Gesinnung nicht ablegen, wenn er auf die Kanzel steigt, doch komme es auf den Kontext an: "Im Gotteshaus muss das Theologische dominieren", sagte der Journalist der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
Uwe Heimowski

Uwe Heimowski: „Politiker segnen statt beschimpfen!“

Die deutschen Politiker haben in diesen Zeiten der Regierungsbildung keinen guten Ruf. "Korrupt", "Abgehoben“, "Egomanen" - so lauten die noch eher harmlosen Vorurteile. Uwe Heimowski, Politikbeauftragter der Evangelischen Allianz, hat unsere Volksvertreter ganz anders kennengelernt – und wirbt für eine wertschätzende Haltung.

Kirchen und die AfD: „Moralische Entrüstung reicht nicht aus“

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner warnt vor einer bloßen Ausgrenzung und Ächtung der AfD von Seiten der Politik und den Kirchen. Dies werde die Partei weiter stärken, schreibt er im Magazin "Zeitzeichen" (Dezember). Die politische Herausforderung für die etablierten Parteien bestehe darin, "jene Wähler, die sie an den rechten oder linken Rand verloren haben, für eine gemäßigte Politik zurückzugewinnen. Ohne Korrekturen der eigenen Politik wird das jedoch kaum gelingen."

Politiker fordern Maßnahmen gegen Christenverfolgung

Politiker verschiedener Parteien haben am Mittwoch in Berlin auf Christenverfolgung weltweit aufmerksam gemacht und politische Konsequenzen gefordert. Der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer wünschte sich einen Beauftragten für Religionsfreiheit der Bundesregierung. Der ehemalige Grünen-Politiker Volker Beck sprach sich für einen jährlichen Report zur Lage der Religionsfreiheit aus.

Gottesdienst vor konstituierender Sitzung des Bundestags

Anlässlich der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages haben neue und scheidende Mitglieder des Bundestags einen ökumenischen Gottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin gefeiert.

Christen in Nordkorea: Zwischen sozialem Druck und politischen Spannungen

Die politischen Spannungen mit den USA erfüllen die Menschen in Nordkorea mit Angst. Auf die christliche Minderheit habe der Konflikt zwar keine konkrete Auswirkungen, aber sie stünden im kommunistisch regierten Staat unter sozialem Druck. Das  erläuterte Lutz Drescher, ehemaliger Ostasienreferent der Evangelischen Mission in Solidarität, am Donnerstag in Stuttgart dem Evangelischen Pressedienst (epd). 

Allianzkonferenz: Christen sollen sich politisch engagieren

Uwe Heimowski, Politik-Beauftragter der Deutschen Evangelischen Allianz, hat im Rahmen der Allianzkonferenz in Bad Blankenburg zum Gebet für Politiker ermutigt – und Christen aufgefordert, politisch aktiv zu werden.

Evangelische Allianz veröffentlicht „Handreichung zur Bundestagswahl“

Die Deutsche Evangelische Allianz hat eine "Handreichung zur Bundestagswahl" veröffentlicht. Darin heißt es: "Zur Verantwortung der Christen gehört, dass Wahlrecht wahrzunehmen."
Jens Spahn

Mehr Glaube, weniger Tagespolitik: CDU-Politiker Spahn kritisiert Kirchen

Der CDU-Politiker Jens Spahn, Parlamentarische Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium, hat die Kirchen dazu aufgerufen, sich weniger mit der "schnelllebigen Tagespolitik" zu befassen und mehr Orientierung in Fragen des Glaubens zu geben. Er nehme die Kirchen "an den falschen Stellen sehr offensiv wahr", erklärte Spahn mit Verweis auf Hartz-IV-Sätze, Steuersätze oder die Flüchtlingspolitik. Er wünsche sich, dass sie sich stattdessen vermehrt damit befassten, wie sehr Kirche und Glaube den Alltag und die Kultur prägten.

Aus Glaubensgründen: Chef der britischen Liberaldemokraten tritt zurück

Der Chef der britischen Liberaldemokraten, Tim Farron, hat seinen Rücktritt als Parteivorsitzender angekündigt. "Ich war zwischen meinem Leben als gläubiger Christ und meiner Rolle als politischer Führungspersönlichkeit hin- und hergerissen", erklärte er laut n-tv. Es sei ihm unmöglich gewesen, der Chef einer fortschrittlichen, liberalen Partei zu sein und zugleich an den Lehren der Bibel festzuhalten, so der 47-Jährige. Farron hatte sich im Wahlkampf wiederholt kritischen Fragen zu seinem Glauben stellen müssen und war auch innerhalb seiner Partei aufgrund seiner Ansichten zu Themen wie Homoehe kritisiert worden.