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Schlagwort: Ulrich Körtner

Maus Embryonen Ethik

Forscher züchten künstliche Embryonen – Theologe fordert Ethikdebatte

Forscher haben erstmals Maus-Embryonen aus Stammzellen gezüchtet. Der Ethik-Experte Ulrich Körtner mahnt, deren rechtlichen und moralischen Status zu klären. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis es um menschliche Embryonen gehe.
Thorsten Dietz

Ukraine-Krieg: Selig sind, die Frieden stiften?!

Russland führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und in Deutschland wenden sich SPD und Grüne vom Pazifismus ab. Was bedeutet das für die evangelische Friedensethik?
Flüchtlinge auf einem Boot im Mittelmeer

Theologe Körtner: Kirchen verwechseln Nächstenliebe mit offenen Grenzen

Der evangelische Theologe Ulrich Körtner wirft den beiden großen Kirchen in Deutschland eine unkritische Haltung bei der Flüchtlingspolitik vor. "Man kann nicht aus einem...

Vaterunser-Vorschlag: Papst „nicht theologisch sattelfest“ (Die Presse)

"Und führe uns nicht in Versuchung" beten wir in der deutschen Übersetzung des Vaterunsers. Papst Franziskus "stolpert" über diese Stelle. Gott führe nicht in Versuchung, das sei der Satan. Diese Erklärung sei "nicht unbedingt theologisch sattelfest" kritisiert der Theologe Ulrich Körtner. "Diese Sichtweise passt zu einem modernen Mainstream-Christentum, das den biblischen Gott von allen verstörenden, widersprüchlichen und abgründigen Zügen reinigen will", schreibt er in einem Kommentar für die österreichische Zeitung "Die Presse".

Kirchen und die AfD: „Moralische Entrüstung reicht nicht aus“

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner warnt vor einer bloßen Ausgrenzung und Ächtung der AfD von Seiten der Politik und den Kirchen. Dies werde die Partei weiter stärken, schreibt er im Magazin "Zeitzeichen" (Dezember). Die politische Herausforderung für die etablierten Parteien bestehe darin, "jene Wähler, die sie an den rechten oder linken Rand verloren haben, für eine gemäßigte Politik zurückzugewinnen. Ohne Korrekturen der eigenen Politik wird das jedoch kaum gelingen."

Theologe Körtner: Kirchen haben möglicherweise AfD-Wahlerfolg begünstigt

Auf das starke Wahlergebnis der AfD reagierten viele Kirchenvertreter mit Kritik an der Partei. Der evangelische Theologe Ulrich H. J. Körtner findet, die Kirchen sollten sich stattdessen fragen, was sie selbst zum Erfolg der AfD beigetragen haben.

Theologe: „Etwas Demut würde der Kirche gut anstehen“

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner warnt die Kirchen vor einer Überschätzung ihres Einflusses. "Die Verankerung der Kirche in der Gesellschaft würde ich für geringer einschätzen, als es von den Betroffenen selber manchmal gesehen wird", sagte  Körtner dem Evangelischen Pressedienst (epd). Aus seiner Sicht treten die Kirchen auf wie eine Art von Lobbyinstitution, etwa wie der ADAC. "Oft wird der Eindruck erzeugt, in der Kirche hat man zu bestimmten Fragen immer eine klare Position", sagte Körtner. 

EKD-Vizechef Gundlach: Theologie ignoriert Reformationsjubiläum

Thies Gundlach, Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes, beklagt im Magazin "Zeitzeichen" (Märzausgabe) eine "grummelige Meckerstimmung" und "Ignoranz" namhafter Theologen gegenüber dem 500. Reformationsjubiläum. "In aller Regel haben sich viele relevante theologische Wissenschaftler aus der konstruktiven Diskussion um das Jubiläum abgemeldet, weil sie bei der Kritik an Details stehengeblieben sind".

Wiener Theologieprofessor: Ökumenisches Großereignis 2017 als „theologischer Tiefpunkt“

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich H.J. Körtner beklagt eine Moralisierung des Reformationsjubiläums 2017. "Wie weit ist es mit dem deutschen Protestantismus gekommen, dass die EKD auf die Idee von ökumenischen Bußgottesdiensten aus Anlass des Reformationsjubiläums 2017 verfallen konnte - oder sich von der katholischen Kirche zu diesem Schritt überreden ließ?", heißt es in einem Beitrag des evangelischen Sozialethikers für das Internetportal "evangelisch.de".