Sascha Ellinghaus ist als Seelsorger für Schausteller und Zirkusleute in ganz Deutschland unterwegs. Katholisch.de sprach mit ihm. Rund 250 Tage im Jahr ist er auf Tour, um in Zirkussen und auf Jahrmärkten Hochzeiten abzuhalten, Erstkommunion zu feiern oder die Budenbesitzer seelsorgerisch zu beraten.

Anders, als es den Anschein hat, sieht er seine weitgestreute Gemeinde relativ häufig: „Es sind ja immer wieder die gleichen Leute, die ich besuche und treffe. Unter Umständen treffe ich die sogar alle drei Wochen.“ Das sei fast öfter, als Gemeindepriester ihre Pfarreischäfchen zu Gesicht bekämen.

Auch die Sorgen der Schausteller und Zirkusleute sind zum Großteil die gleichen wie die der „normalen“ Kirchbesucher: Begeisterung über eine Geburt, Trauer über einen Tod, Freude über die Erstkommunion. Als Problem sehen viele allerdings die Bildung ihrer Kinder. Deswegen setzt sich Ellinghaus dort besonders ein.

LINK: Seelsorge zwischen Autoscooter und Festzelt

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