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Der 31. Oktober 2017 – eine Zielmarke, die uns während des Reformationsjubiläums immer wieder begleitet hat. Das war also das große Luther-Fest. Und nun? Macht mit bei unserer Umfrage und diskutiert in den Kommentaren weiter. Wir sind gespannt.

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5 DIREKT-KOMMENTARE

  1. jetzt sollte endlich eine neuerliche reformation stattfinden respektive eine fusion zwischen allen christlich konfusionen! es ist wieder an der zeit, an einem strick zu ziehen

  2. So ganz passen die Auswahlmöglichkeiten alle nicht. Ich habe mich für die Alternative 1 entschieden, weil sich an den grundlegenden Problemen der EKD durch das Reformationsjubiläum nichts geändert hat.

    2: Dass die Deutschen wieder mehr Sinn für ihre Geschichte haben, kann ich angesichts 13% AfD im Bundestag nun wirklich nicht feststellen.

    3: Die Ökumene kommt nicht spürbar voran. Man muss sich nur die mühselige Diskussion um Abendmahlsgemeinschaft ansehen.

    4: Das protestantische Selbstverständnis wurde auch nicht gestärkt. Mir persönlich ist vor allem mein christliches Selbstverständnis wichtig. Es besagt heute nicht mehr viel, in der evangelischen Kirche zu sein. Die Bandbreite ist riesengroß, man versucht es jedem recht zu machen und niemanden zu verprellen. Daran hat das Lutherjubiläum nichts geändert.

    5: Mehr Interesse an Glaubensfragen haben die Deutschen jetzt auch nicht. Luther fragte noch: Wie kriege ich einen gnädigen Gott? Heute wird eher gefragt: Ist da wer? Luther-Nostalgie bringt da nicht weiter.

  3. Luther war ein Held. Er hat uns gezeigt, wie man sich aus dem Joch der Fremdherrschaft befreit. Das ist sein Erbe, welches von dem Reformationsgeklingel gekonnt übertönt wird. Daß sich mit Protest etwas bewegen läßt, das sollten wir würdigen. Darin würdigen wir den Mut Martin Luthers. Wir Protestanten sollten Luther feiern und nicht der Staat.

    Protestanten waren eine Protestbewegung – die heute nur noch an eingeschlafene Füße erinnert.

    Luther würde sich im Grab umdrehen, wüßte er, was die Ökumene beabsichtigt. Der Vatican ist nicht das Stall von Bethlehem, sondern ein Mega-Konzern, und der widerspricht mit seinem unermesslichen Reichtum dem Christentum. Der verborgene Sinn hinter der Ökumene ist die Gleichschaltung, was ja leicht zu erkennen ist an der Kollaboration des Staates mit Vatikan und Kirchenfürsten.
    Käßmann steht so wenig in der Nachfolge Luthers wie Bedford-Stohm oder die vorgeschlagenen Heilsbringer aus just jenem illustren Kreise. Das ist Vereinsmeierei. Als wenn die Politik je ein Interesse an einem gemeinsamen Abendmahl hätte und an einem selbstbewußten Christentum.

  4. In Der Evangelischen Kirche Sollte Wieder Mehr Der Konservative Sektor Gestärkt Werden Statt Sich Liberal Von Weltlichen Dingen Zu Allem Zum Ja Und Amen Verführen Zu Lassen Die Wiedervereinigung Beziehungsweise Teilung Der Zwei Kirchlichen Institution Durch Annullierung Und Leugnung Der Katholischen Kirche Von Der Existenz Martin Luthers Auf Kosten Der Protestanten Ist Nicht Zu Tolerieren Geschweige Denn Die Trauung Gleichgeschlechtlicher Paare Zur Finanziellen Selbst Verherrlichung Wenn Die Kirche Weiter Diesen Kurs Fährt Werden Alt In etablierte Lutheraner Sich Eher Freikirchen Anschließen Und Noch Mehr Ausstiegszahlen In Der Nächsten Jahresbillianzen Folgen !

  5. Sowohl die EKD als auch der Staat und „die Gesellschaft“ (vulgo: Medien) haben sich den Luther (und vor allem auch die Lutherin) konstruiert, den die heutige Gesellschaft gerne hätte. Sein Zugang zu Gott ist dabei erwartungsgemäß ausgeblendet worden. Schon die Wahl der „Reformationsbotschafterin“ war Garant (oder muss man/frau hier „Garantin“ sagen??) dafür. Es ist ‚rum, und das ist gut so. Marana tha!

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