Die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ist weiter gewachsen. Nach Angaben der Initiatoren wurden 2016 weltweit rund 11,5 Millionen Kinder in 100 Ländern beschenkt.

Gegenüber 2015 sei dies eine Steigerung von 2,4 Prozent gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung von „Geschenke der Hoffnung“. Das christliche Werk ist für die Durchführung der Aktion im deutschsprachigen Raum zuständig. Die internationale Bezeichnung lautet „Operation Christmas Child“. In insgesamt 13 Sammelländern seien Schuhkartons mit Geschenken wie Spielzeug, Süßigkeiten, Kleidung, Schulmaterialien und Hygieneartikeln gepackt worden. Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen hätten die Geschenke dann gezielt an bedürftige Kinder verteilt.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 388.673 Päckchen gepackt, rund 14.000 weniger als 2015. „Allerdings ist dafür die finanzielle Unterstützung der Aktion deutlich höher als in den Vorjahren gewesen“, erklärte der Geschäftsführer von „Geschenke der Hoffnung“, Bernd Gülker.

In den kommenden Wochen laden die beteiligten Kirchengemeinden die beschenkten Kinder vielerorts zu Nachfolgeprogrammen ein. „Im Kurs ,Die größte Reise‘ können die Mädchen und Jungen biblische Geschichten kennenlernen und die Bedeutung für ihr eigenes Leben entdecken“, so Gülker. Rund um den Globus erhalte man Berichte, wie dadurch Leben positiv geprägt werden und die einstigen Empfänger der Geschenke selbst zu Hoffnungsträgern in ihrer Umgebung würden. Als ein Beispiel hob Gülker Weißrussland hervor: „Auf unserer jüngsten Medienreise waren wir mit dem ehrenamtlichen Koordinator des Nationalen Leitungsteams unterwegs. Seine Frau und er wurden einst selbst durch die Aktion beschenkt.“