Bild: Klaus-Dietmar Gabbert / dpa / picture-alliance

Die Berliner Stadtmission hat eine Veranstaltung der AfD in ihrem Hotel Albrechtshof abgesagt. „Unser Blick auf Menschen und Gebote der Nächstenliebe sind mit vielen Positionen der AfD nicht vereinbar“, heißt es in einer Pressemitteilung. Man gebe dieser Partei daher keinen Raum, um für ihre Positionen zu werben. Die Alternative für Deutschland hatte die Räumlichkeiten für eine Filmvorführung mit anschließender Pressekonferenz gebucht. Als dies bekannt wurde, sagte die Stadtmission die Veranstaltung kurzfristig vor Ort ab.

Anders verhält es sich, wenn einzelne AfD-Mitglieder das Restaurant außerhalb von Parteiveranstaltungen besuchen wollen. Einzelpersonen der Türe verweisen wolle man nicht, sagte Dieter Puhl, der Leiter der Stabstelle christliche und gesellschaftliche Verantwortung, auf Anfrage: „Wir erdulden sie.“ Auch zu dieser Position hatte es vor wenigen Wochen eine Pressemitteilung gegeben.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Sagen wir mal: Die AfD setzt sich für die Einheimischen auch auf Kosten der Immigranten ein – die anderen setzen sich für die Immigranten auch auf Kosten der Einheimischen ein. Legt die Stadtmission da möglicherweise doppelte Maßstäbe an? Und macht sie das vielleicht, weil die anderen die Macht haben und sie sich mit den Machthabern gut stellen will?

    • Die Absage der Stadtmission , AfD Mitglieder nicht in ihren Räumen dulden zu wollen, ist wieder einmal der Beweis tiefster Unkenntnis der Sachlage. Alle wollen sie Flüchtlinge aufnehmen um ihr “ Gewissen zu beruhigen, doch natürlich auf Kosten der Allgemeinheit und ja nicht in ihren eigenen Räumen wo eventuell Platz wäre. Diese Scheinheiligkeit der Gutmenschen schädigt nicht nur unser Zusammenleben und unsere Sozialkassen, sondern sie bringt den Flüchtlingn letztlich auch nichts, da sie aus vielleilei Gründen nicht heimisch werden können. Dieses teuflische Spiel der Gutmenschen sollte öfter öffentlich diskutiert werden um diesem Schwindel ein Ende zu bereiten.

Comments are closed.