Was unterscheidet Christen eigentlich vom Rest der Welt? Über den persönlichen „Glaubensbaum“ und seine Früchte. Eine Gedankenreise.
Selbstkritischen Fragen in meinem Glaubensleben haben oft einen leicht bitteren Beigeschmack und einer Tendenz zur Panik. „Bitte lass nicht ‚sonntäglicher Gottesdienst, ein bisschen spießige Lebensansichten und eine Vorliebe für platte Drei-Akkord-Musik’ die Antwort sein“, flehe ich dann irgendwo ins Nirgendwo und hoffe auf ein schnelles Ende meiner kritischen Phase. Wenn es ganz dick kommt, mengt sich der ganzen „Heben wir uns ab?“-Problematik auch noch leichter Frust bei: Christen als Salz und Licht der Welt – sind wir das wirklich? Werden wir so wahrgenommen?
Die Frucht macht den Unterschied
Den ersten Psalm der Bibel lese ich als Antwort auf die Frage, wodurch sich Christen von ihrer Umwelt unterscheiden. Diese Antwort ist einfach und doch überwältigend: durch die Frucht, die mein Leben abwirft. Mir wird das Bild plausibel, wenn ich im Supermarkt durch die Obst- und Gemüseabteilung schlendere und bei der Hälfte der „Früchte“ nicht weiß, an welcher Art Baum oder Strauch sie gewachsen sind, ob unterirdisch oder oberirdisch. Nicht einmal die klimatischen Bedingungen, unter denen sie wachsen, sind mir bewusst. Aber die Früchte, die kennen wir alle. Umgekehrt würden wir einen Birnbaum nicht nur am Holz erkennen. Wir erkennen die Bäume an ihren Früchten.
Vielleicht hat sich Paulus an den ersten Psalm erinnert, als er in seinem Brief an die Galater über die Frucht des Heiligen Geistes philosophierte, diesen Berg an guten Eigenschaften. Still und heimlich habe ich mir schon oft gedacht, dass es der Himmel auf Erden sein müsste, wenn unsere Glaubensbäume zur gleichen Zeit ihre „reiche Frucht“ tragen würden. Was soll da noch schiefgehen, wenn wir von der Liebe getrieben mit Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung durch die Welt spazieren?
Leider überreicht Gott uns nicht feierlich ein fertiges Rund-um-sorg-los-Paket, sondern nur ein zartes Glaubenspflänzchen inklusive Traumstandort in Bachnähe.
„Gott will keine Agrikultur, er will das echte Leben“
Ich habe mich mehr als einmal gefragt, warum. Für ihn wäre es anders doch auch einfacher: Die wenigsten Menschen haben einen grünen Daumen und noch viel weniger die Muße, das kleine Pflänzchen in sich beharrlich weiterzugießen. Außerdem würden andere Menschen Gottes Wirken so doch viel deutlicher sehen! Wenn ich einen Baum hätte, an dem so viel leckeres Obst hängen könnte, würde ich ihn doch nicht irgendeinem Stümper anvertrauen. Da gehört ein Fachmann ran, der weiß, wie man einen Baum so beschneidet, dass er reiche Frucht bringt.

Gott ist anders. Ich finde es gelassen, wie er sein Reich baut: Indem er es wachsen lässt, nimmt er uns in die Verantwortung für die Glaubensfrucht. Er macht uns zu Partnern. Natürlich wächst es allein aus „seinem Geist“, aber ich kann zumindest zusehen, dass ich mich gut um mein Glaubenspflänzchen kümmere. Und dann wächst es eben so vor sich hin. Nicht jeder Ast trägt gleich viel, über manche fallen die Vögel her, dann zieht mal ein größeres Unwetter drüber. Besonders profit-orientiert ist diese Anbautechnik nicht, aber souverän. Diese Frucht ist das Ergebnis von natürlichen Wachstums- und Reifungsprozessen, nicht „von der Stange“. Gott will keine Agrikultur, er will das echte Leben.
Frucht braucht Zeit
Wie gucke ich dagegen auf meinen und andere Glaubensbäume? Ist es ein barmherziger oder ein perfektionistischer Blick? Und was passiert, wenn die Frucht ausbleibt? Und: Wenn Gott den knorrigen Baum schon so liebevoll ansieht und ihm Zeit zum Wachsen gibt – sollte ich das nicht auch tun? Das ist mir wichtig geworden: Glaubensfrüchte brauchen ihre Zeit und lassen sich ganz sicher nicht in Zahlen und Fakten messen. Ich muss mich weder schlecht fühlen, weil ich noch nicht in meine Beng gefunden habe. Oder weil ich das Gefühl habe, alle anderen Bäume um mich tragen Frucht und sind viel liebevoller, fröhlicher, geduldiger als ich es bin. Natürlich darf und sollte ich mich gelegentlich fragen, ob ich wirklich bereit dazu bin, mich von Gott gebrauchen und verändern zu lassen. Aber wie genau das geschieht, muss nicht meine Sorge sein – es liegt in Gottes Hand.
Übrigens (und das rettet mich auch meist aus meinem Pessimismus) kenne ich ein paar Menschen, deren Glaubensbaum wirklich überreich mit Früchten behangen ist. Bemerkenswert daran finde ich, dass sie es gar nicht zu merken scheinen. Vielleicht, weil das Obst so gemächlich gewachsen ist, dass sie sich an das Gewicht an ihren Ästen gewöhnt haben. Aber wenn sie lachen und strahlen, Hoffnung haben in den dunkelsten Momenten, liebevoll umarmen und geduldig und selbstbeherrscht dastehen, dann kann jeder andere sehen, dass Gott an ihnen gewirkt hat. Ist das nicht großartig?
Darauf warte und hoffe auch ich: dass ich irgendwann einmal auch so ein schöner, voll behangener Glaubensbaum im Garten Gottes bin und ich es kaum bemerke, weil all diese Dinge in Gottes unbegreiflicher Gegenwart ganz natürlich werden.
Autor möchte anonym bleiben

Was unterscheidet Christen eigentlich vom Rest der Welt?
Das sie das Liebesgebot von Jesus Christus einhalten und niemanden im Stich lassen.
Ist das denn wirklich so in der Realität,
Gott ist Liebe
Ich glaube, Chey, dass wir (nicht immer) das Liebesgebot von Jesus Christus einhalten und niemand im Stich lassen. Sonst brauchten wir nicht Gott, wir wären es eher selbst. Christinnen und Christen sind oft auch keine liebevolleren Menschen als andere Leute. Aber Gott bin ich sehr dankbar, weil wir gerechtfertigt sind dadurch, weil durch Jesu Tod am Kreuz Frieden herrscht zwischen dem Himmel und der diesseitigen Seite der Schöpfung. Wobei das Kreuz auf Golgatha (gewissermaßen) keine Magie ist, keinerlei Zauber, sondern auch einen hohen symbolischen Wert besitzt, weil der Himmel nur herrscht mit Liebe. Sonst wären ja Menschen zu bestrafen dafür, dass sie Jesus so brutal folterten und nach römischem Gesetz hinrichteten. Unsere Dankbarkeit ist deshalb die Antriebsfeder, sich unseren (vielleicht ganz persönlichen) Idealen deutlich anzunähern. Im Gegenteil wäre es nicht protestantisch, aber inzwischen auch nicht mehr katholisch, (und vielleicht nicht wirklich jüdisch) durch gute Taten Punkte im Himmel zu sammeln. Gott ist nicht unser Buchhalter, sondern Liebe hier nur wegen der Liebe selbst. Insbesondere die hingebende Liebe (Agape) ist kein Geschäft auf Gegenseitigkeit (sondern nur die wirklich freie Gnade Gottes). Daher glaube ich auch, dass Gott jeden einzelnen Menschen auf dieser Welt liebt, als ob er schier der Einzige wäre. Dass in der Antike die Macht Gottes (leider) nicht selten auf jene der brutalen Alleinherrscher und der Macht der Gewalt projeziert wurde und im Mittelalter die Hölle ausgeschmückt wurde als die Strafe Gottes, macht es nicht besser. Nach dem Neuen Testament wird die Hölle im Feuer verbrennen, aber nicht ihre Insassen. Dazu wird heute deutlicher, dass wir Menschen die Hölle auf Erde etabliert haben, nicht nur als Mensch gegen Mensch, als Volk gegen andere Völker, sondern auch wie wir Tiere als Lebensmittel auf vier Beinen ansehen. Wo doch auch sehr viele intelligente Tiere, sogar Vögel, sehr ausgeprägte Gefühle haben, auch die Trauer. Für uns gilt dies ebenso. Warum wurde wohl Jesus geschickt. Doch weil Gott mit unserer Unreife und oftmals einer Unfähigkeit zur Empathie und zum Mitleiden mit uns Mitleid hatte. Vielleicht ist es auch unsere Aufgabe als Menschen in diesem Leben, wirklich etwas mehr zu lernen. Damit wir also dann deutlich menschlicher werden, wurde Gott durch Jesus einer auf Augenhöhe. Theologisch ist es Unsinn, Jesus als eine Art himmlischer Magier und Zauberer zu sehen, sondern er ist faszinierend wie er als Mensch war. Deshalb wird er auch der Neue Adam genannt, der Alte Adam ist jener, der so wie in den Jahrhunderttausenden so lebte wir sind und wie auch heute die Welt funktioniert. Die mögliche Annäherung an himmlische Liebe ist uns in Grenzen bereits im Hiersein möglich. Deshalb gibt es die 10 Gebote und die Bergpredigt.
„Reiche Früchte“ …
Wir werden durch unseren Glauben an Jesus Christus und Seine Gnade gerecht von Verfehlungen, ohne dass
wir dafür eine Leistung erbringen müssen (Römer 3, 22-24; Epheser 2, 8-10).
Aber zwischen gerecht werden (aus Gnade) und gerecht bleiben (durch Taten) besteht ein großer Unterschied!
Bitte lesen Sie dazu die folgenden Bibelaussagen:
– laue Christen wird Jesus aus seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22) und
– wer keine reiche Frucht bringt, wird von Jesus getrennt (Johannes 15,1-8) und
damit Faulpelze und Taugenichtse (Matthäus 25,14-30).
Bitte lesen Sie auch Jakobus 2,24; Matthäus 6,19 + 20 und Matthäus 19,30.
Wie können Sie sich also tatkräftig für Jesus Christus engagieren?
Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen (Epheser 2,10).
Bitten Sie IHN um Erkenntnis (Jakobus 1,5-8).
Jesus spricht in Matthäus 25,31-46 „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan“ und erläutert das.
Und ER will, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen (1.Timotheus 2,4). Auch Sie können die Evangelisation unterstützen, allerdings nur ein volles Evangelium und kein Wohlstands-bzw. Wohlfühlevangelium (Galater 1,7).
Guten Tag, Herr Dieterle,
ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihren Kommentar richtig einordne. Sie sprechen sehr wichtige Bibelstellen an, die – weil es harte Worte sind – gerne vernachlässigt werden.
Jedoch: Wir bleiben auf keinen Fall durch Taten gerecht!
Das ist Werkgerechtigkeit und absolut verheerend. Niemand kann durch das Einhalten des Gesetzes gerecht werden oder bleiben.
Keiner – dann geht jeder verloren.
Nur der uns vom Vater geschenkte Glaube an Jesus, der uns durch Seine Gnade mit Seiner Gerechtigkeit kleidet, macht uns gerecht, und nur durch Ihn bleiben wir gerecht.
Bis wir vor Jesus stehen dürfen, sind wir zugleich gerecht und Sünder.
Jesaja 61, 10:„Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“
Galater 3, 26–27:„Denn ihr seid alle durch den GLAUBEN Gottes Kinder in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen.“
Guten Tag Herr Adrian,
Werkgerechtigkeit heißt, wir müssten gute Werke erbringen, um von Jesus Christus angenommen zu werden. Statt dessen werden wir durch Seine Gnade ohne Werke angenommen.
Die guten Werke danach (!!!) führen dazu, dass wir gerecht bleiben. Das ist der Unterschied zur Werkgerechtigkeit.
Gott ist unverdiente Liebe
Manche Baumart können öfters auch Menschen mit ihren Zungen erfühlen, nicht unbedingt an ihrer Form oder der Holzart. Merkmale für diese Qualität „Qualität aller Baumarten“ sind schmackhafte Früchte. Schmecken sie bitter, ist der alte Baum krank. Oder bereits im Siechtum. Insoweit entspricht dies bester Bildsprache, die ein damaliges Kind mit guter Bildung aus sauerländischen Volksschulen verstand. (So hätte das auch weiße alte Mann Franz Müntefering hier eingeworfen). Auf Menschen bezogen ist gute Ausstrahlung, Vorbildfunktion, der sachliche freundliche Umgang zielführend. Jesus war kein Theologe, Psychologe oder Philosoph. Für ihn war Glaube (schlicht) Gott zu lieben, den Nächsten und sogar auch sich selbst ebenso. In ihm wurde das freundliche Gesicht des Gottes sichtbar, der das Universum mit Liebe regiert und am Ende der Zeiten alle Kreatur erlöst. Gericht ist alles wieder so auszurichten, dass es dem wahren Willen des Schöpfers aller Dinge entspricht: Es wird alles völlig neu ausgerichtet.
Um aber sehr ehrlich zu sein- und nicht krankhaft kritiksüchtig – sind die beiden folgende Sätze im Ergebnis – so fast fundamental widersprüchlich. Wer sich über nachfolgendes ärgert, sollte darüber nachdenken, daß Gottes Gedanken und Gottes Wege sehr viel höher sind als unsere Mini-Ideen.
SATZ 1: Natürlich darf und sollte ich mich gelegentlich fragen, ob ich wirklich bereit dazu bin, mich von Gott gebrauchen und verändern zu lassen ? Satz 2: Aber wie genau das geschieht, muss nicht meine Sorge sein – es liegt in Gottes Hand. Was geschieht, wenn Gott uns ändern will, wir nicht ? Oder drehen wir es einmal um und behaupten (ketzerhaft) was geschieht, wenn unser Schöpfer einen Menschen grundsätzlich nicht retten will ? Er weiß seit dem Urknall, wenn ich ihm 2027 alle Freundschaft kündige ? Oder ich denke an angebliche katholische Todsünden und/oder die Leute, die angeblich den Heiligen Geist beleidigen ? Gilt hier nie, dass nicht nur wir 70×7 vergeben dürfen, doch unser Gott ethisch höher steht als wir ? Der Widerspruch zwischen Gottes Liebe, da Jesus als Gottessohn sich freiwillig aufopfert – und eine Ewige Verdammnis – ist schier unüberbrückbar.
Dieser Widerspruch ist also grundsätzlicher und beweist dass ungeklärt wäre, ob der menschliche Pessimismus recht behält: „VIELLEICHT WIRD DOCH NICHT ALLES GUT“, etwa wenn ich versage. Aber wie könnte ich dem Schöpfer aller Dinge aus der Hand gleiten ? Oder wie kann Jesus hier ebenso scheitern, der doch zur Erlösung aller Menschen kommt und nicht zum Richter ? Wenn somit alles in Gottes Hand liegt, dann gibt es keine Macht im Himmel und auf Erden, die uns je aus unserer Erlösung heraus eliminierte ? Die Frage ist absolut fundamental: Kann Gott scheitern, darf Gott versagen, an meiner/unserer Widerborstigkeit? Hochgerechnet auf jene Zeit seit wir endlich das Menschseins erlangten und bis heute, werden aber nach evangelikaler Denkart (??) höchstens 1% aller Menschen erlöst, aber 99 % definitiv sodann nicht: Kann Jesus so kläglich an uns scheitern ?
In Negation würde das Böse und Destruktive immer Geltung behalten, das Kreuz von Golgatha wäre wie ein Gießkännchen vom Friedhof, so für jenes Großfeuer in einem Wolkenkrater immer vollkommen wirkungslos. Die Herren unserer Welt, also die Tyrannen des Altertums, alle Hexenjäger unseres Mittelalters, Täter(innen) des Holocaust, die Verliebten der modernen Machtspiele und Freunde brutalster Atombomben behielten recht.
Die Menschen in höllisch-irdischen Netzwerken würden weiterhin Kinder missbrauchen. Aber wir müssten es als unvermeidbar normal betrachten.
Die irdischen Menschenkinder hätte somit den Willen Gottes negiert und würde sich selbst auf den Thron Gottes setzen, um ihre Hybris zu krönen.
Niemand könnte so erhoffen, die Weltuntergangsuhr könnte sogar in letzter Minute vor Ultimo stehen bleiben. Der Himmel wäre dabei unterlegen. Dann gibt es nicht die unglaubliche Menge der Erlösten, keinen Neuen Himmel und keine Neue Erde. Es bliebe, wie es Positivisten annehmen. Wir
kamen nach dem Urknall (warum?) aus dem Nichts und gehen dorthin zurück. Die Welt erübrigte sich so in Biologie, Physik und manch anderem. Werte bleiben Mythen, Religion nur Klebstoff der Evolution für das Zusammenhalten menschlicher Staaten, Menschen und die Familien: Ödnis pur.
Ich glaube, dass Gott Liebe ist, dass Jesus für alle Menschen gestorben und auferstanden ist, dass jede/r erlöst wird und alle Menschen ihm dann im Tode begegnen, nichts anderes wollen und können, als sich mit ihm zu versöhnen und umarmen lassen. Viele muss er wegen deren Gewissen sehr trösten. Im Himmel wird vor dem großen Fest der Erlösten erst einmal Versöhnung stattfinden müssen, denn Liebe ist eine Haltung, die auch in Gottes Neuer Welt (gerne jede/r) lernt. Es wird real wie im Märchen sein. Denn am Ende wird alles gut, wir kommen ins Paradies zurück nachhause.
Johannes 15
Gleichnis vom Weinstock und den Reben
»Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, entfernt er, und jede (Rebe), die Frucht bringt, reinigt er, damit sie noch mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid bereits rein infolge des Wortes, das ich zu euch geredet habe: 4 bleibt in mir, so bleibe ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben: wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reichlich Frucht; dagegen ohne mich könnt ihr nichts vollbringen. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; man sammelt sie dann und wirft sie ins Feuer: da verbrennen sie. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet, um was ihr wollt: es wird euch zuteil werden. 8 Dadurch ist mein Vater verherrlicht, daß ihr reichlich Frucht bringt und euch als meine Jünger erweist.«