Schon seit längerer Zeit setzt sich der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm für die Seenotrettung ein. Nun hat Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando ihn und die Seenotrettungs-Organisation Sea-Watch mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Das teilt die EKD mit.

Es sei ihm eine Ehre, Bedford-Strohm die Ehrenbürgerschaft zu verleihen, schreibt Orlando: „Ich möchte dies als Dank und Ausdruck meiner Achtung für ihre Bemühungen und ihre Arbeit im Sinne der Erhaltung der Menschenrechte tun.“ Der Ratsvorsitzende antwortete, er nehme die Auszeichnung von Herzen gerne an. In kürzester Zeit habe er sich in die Stadt verliebt: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, weil sie mir von einem Kämpfer für Humanität, Recht und Ordnung verliehen worden ist.“

4 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Ob Bischof Bedford- Strom auch die Ehrenbürgerwürde des Himmels für die Seelenrettung der Menschen bekommt?

  2. Das ist schrecklich und völlig falsch. Wir müssen den Islam bekämpfen und dürfen keine Flüchtlinge mehr sammeln. Den Menschenschmugglern wird geholfen. Europa muss seine Grenzen verteidigen, das arme Deutschland, Sie werden vom Islam überwältigt sein. Stoppen Sie den Islam, [Persönliche Unterstellung von der Redaktion gestrichen.]

  3. Jemandem die Ehrenbürgerwürde zu verleihen, der die Insignien seiner Glaubensgemeinschaft freiwillig ablegt und seit seiner Betätigung beim letzten Kirchentag von der Bevölkerung spöttisch „Fotzen-Heini“ genannt wird, ist schon ein starkes Stück.

    Da fällt die Ausgrenzung der Opposition und die Umgestaltung des Kirchentages in einen rotgrünen Parteitag dann auch nicht mehr ins Gewicht.

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